Handlungsbereiche

Um Schwerpunkte zu setzen, die mit zielgerichteten und klar strukturierten Maßnahmen unterlegt werden, definiert das Gleichstellungskonzept der TU Bergakademie Freiberg sechs Handlungsbereiche. Sie sollen es ermöglichen, die Gleichstellung zwischen den Geschlechtern in allen Mitgliedsgruppen und auf den verschiedenen Ausbildungs- und Karrierestufen in der akademischen Praxis zu verwirklichen.

  • Handlungsbereich 1: Erhöhung des Anteils von Frauen in (wissenschaftlichen) Spitzenpositionen
    Ziel: exzellente Wissenschaftlerinnen auf Professuren berufen und Leitungspositionen weiblich besetzen
  • Handlungsbereich 2: Karriere- und Personalentwicklung für Nachwuchswissenschaftlerinnen
    zur Erlangung der Promotion, Habilitation und Juniorprofessur mit den Zielen, konkrete Wege für wissenschaftliche Karrieren für Frauen (insbesondere bei Kinderwunsch) aufzuzeigen, zu unterstützen, internationale Vernetzung zu erleichtern und damit die Zahl der erfolgreichen Abschlüsse deutlich zu erhöhen. Es handelt sich also um gezielte Förderungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen durch persönliche Motivierung und intensive Betreuung, die insbesondere die Schnittstellen zwischen Schule, Studium und Beruf sowie die Familiengründungsphase berücksichtigt.
  • Handlungsbereich 3: Gewinnung von Studentinnen für Fächer, in denen Frauen unterrepräsentiert sind
    mit dem Ziel, noch mehr junge Frauen für das Studium mathematisch-naturwissenschaftlicher und ingenieurwissenschaftlicher Fächer zu begeistern. Die TU Bergakademie Freiberg verfolgt dabei eine Vielzahl von Maßnahmen zur Gewinnung von Schülerinnen und Schülern. Die Erhöhung des Anteils von Studentinnen insbesondere in den MINT-Studiengängen ist ein Schwerpunkt innerhalb des umfangreichen, vielfältigen und zielgruppenorientierten Maßnahmenspektrums der Studieninformation und -beratung.
  • Handlungsbereich 4: Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Studium/Beruf
    mit dem Ziel, jungen Eltern die Weiterführung ihrer Ausbildung bzw. Karriere zu erleichtern. Die TU Bergakademie Freiberg fördert dabei Möglichkeiten einer freien und flexiblen Gestaltung der Zeitorganisation und der Arbeitsbedingungen, um die Familienfreundlichkeit zu erhöhen und die Betreuung von Kindern bzw. pflegebedürftigen Angehörigen zu erleichtern.
  • Handlungsbereich 5: Erhöhung des Anteils von Frauen in Entscheidungsgremien
    mit dem Ziel der stärkeren Beteiligung von Frauen im akademischen Bereich und Wissenschaftsmanagement
  • Handlungsbereich 6: Stärkung der Gleichstellungsarbeit
    mit dem Ziel einer nachhaltigen Verankerung des Themas Gleichstellung in der Universität mittels Erhöhung der Kommunikation und Transparenz unter Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung