Von Heynitz zur terra mine­ralia

 

Sonderausstellung der Geowissenschaftlichen Sammlungen im Stadtmuseum Belgern (16.11.2017 - 31.08.2018)

 

Plakat der Sonderausstellung Von Heynitz zur terra mineralia

Unter dem Titel „Von Heynitz zur terra mine­ralia“ zeigen die Geowissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg im Stadt-Museum Belgern, am Topfmarkt 7, eine Sonderausstellung mit 70 ausgewählten Exponaten. Neben den eindrucksvollen Objekten, die das Interesse der Besucher auf Natur- und Geowissenschaften lenken sollen, bieten große Schautafeln Informationen zu allen Teilsammlungen inklusive der neuen Ausstellungen „terra mineralia“ im Schloss Freudenstein und „Mineralogische Sammlung Deutschland“ im Krügerhaus. Die Gäste können aber auch etwas zur Geschichte der Bergakademie erfahren und die Studienmöglichkeiten an dieser Universität kennenlernen.

Anlässlich der feierlichen Ausstellungseröffnung, am 16.11.2017, sprach der Direktor der Geowissenschaftlichen Sammlungen, Prof. Dr. Gerhard Heide vor zahlreichen Gästen.

Initiiert wurde die Idee zur Ausstellung bereits im Zuge der Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 250-jährigen Bestehens der TU Bergakademie Freiberg. Deren dama­liger Kanzler Dr. Andreas Handschuh, Alt-Rektor Dietrich Stoyan sowie Bürger­meisterin Eike Petzold gedachten vor 2 Jahren gemeinsam mit einer Kranzniederlegung der Bedeutung des gebürtigen Dröschkauers (Ortsteil von Belgern) Friedrich Anton Freiherr von Heynitz.

Er hatte im Jahr 1765 zusammen mit Fried­rich Wilhelm von Oppel den Grundstein für die „kurfürstlich-sächsische Bergaka­demie zu Freiberg“ und somit für die äl­teste montanwissenschaftliche Universi­tät der Welt gelegt. Seine Hauptleistung war die Reorganisation des Berg- und Hütten­wesens in Preußen. Beigesetzt wurde er in der Belgeraner Bartholomäuskirche.

Die Ausstellungsmacher hoffen, dass die Präsentation der Exponate dazu beiträgt, das Wirken von Friedrich Anton Freiherr von Heynitz (* 14. Mai 1725 in Dröschkau; † 15. Mai 1802 in Berlin)  bei vielen Menschen in der Region ins Bewusstsein zu rücken.

Die Sonderschau ist bis zum 31.08.2018 zu sehen.

 

 Bilder von der Ausstellungseröffnung