Institut für Geophysik und Geoinformatik

In der Forschung und Lehre liegt unser Fokus auf der Entwicklung und Anwendung neuer und fortschrittlicher Methoden für die Untersuchung und Charakterisierung von Strukturen und Prozessen im Erdinneren. 

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In der Geophysik konzentrieren sich unsere Kompetenzen und Aktivitäten auf angewandte Methoden, um das Erdinnere von der Erdoberfläche bis in Tiefen von etwa 100 Kilometer zu erkunden. Zu diesem Zweck entwickeln wir numerische Simulationsmethoden sowie Abbildungs- und Inversionsalgorithmen für elektromagnetische Felder und seismische Wellen. Diese Methoden spielen eine wichtige Rolle für die Exploration und Nutzung von natürlichen Ressourcen und Reservoiren (Öl und Gas, mineralische Rohstoffe, geothermale Reservoire, Trinkwasser, Monitoring, etc.).

In der Geomathematik und Geoinformatik liegt unser Fokus auf der mathematischen Beschreibung inverser Probleme in den Geowissenschaften und der Entwicklung von numerischen Methoden zur Auswertung und Verarbeitung der entsprechenden Daten. Insbesondere interessieren wir uns für Potentialfeld-Daten (wie z.B. gravimetrische oder geomagnetische Satellitendaten) und deren  Auswertung, sowie Approximations- und Inversionsmethoden für Potentialfelder und den zugrunde liegenden Parameterverteilungen (z.B. Dichte oder Magnetisierung) im Untergrund. Darüber hinaus erstellen wir Modelle für zeitlich und räumlich referenzierte multi-dimensionale Geodaten.

Du interessierst dich für ein Studium und möchtest mehr über Geophysik und Geoinformatik erfahren? Dann informiere dich hier.

Innerhalb der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau beteiligen wir uns an konzeptuellen Entwicklungen für die umweltfreundliche  und nachhaltige Nutzung von Rohstoffen.

Auf den Seiten unserer Arbeitsgruppen bekommen Sie einen tieferen Einblick in unsere aktuellen Aktivitäten und Projekte. Zögern Sie nicht, uns im Falle zu kontaktieren, falls Sie Fragen haben oder Interesse an einer Kooperation besteht.

Aktuelles

Studenten bei Geländeexkursion
Bei der Ausstellung „Zwischen Freiberg und der Antarktis: Ein fotografischer Blick auf die geologische Feldforschung“ geht es um die wissenschaftliche Arbeit im Gelände. Die Ausstellung mit rund 50 Fotos wurde am 19. Juli eröffnet und ist bis Ende des Jahres im Schloss Freudenstein zu sehen. … weiterlesen

Gruppe vor Seilscheibe
25 polnische Masterstudenten aus Krakau absolvierten im Juli ein einwöchiges Praktikum im Bereich Markscheidewesen im Forschungs- und Lehrbergwerk „Reiche Zeche“. Seit nunmehr zehn Jahren wird regelmäßig im Sommer ein deutsch-polnisches Praktikum in Freiberg durchgeführt. … weiterlesen

Auto auf überschwemmter Straße.
Ein neues EU-Projekt „Climate Advanced Forecasting of Extremes“ (C.A.F.E.) will untersuchen, wie der regionale Klimawandel zukünftiges Wetter beeinflusst. Besonders interessant sind dabei Extremwetterlagen wie Stürme, Hagelschlag, Dürre oder sintflutartige Niederschläge. … weiterlesen

Folgen des Klimawandels in Mittelgebirgen stehen im Fokus der diesjährigen Klima
Der Klimawandel ist im Erzgebirge angekommen, doch wie wird sich dies in den nächsten Jahrzehnten weiter entwickeln? Mit solchen Fragen beschäftigten sich die diesjährigen Annaberger Klimatage am 16. und 17. Mai 2018, die von der TU Bergakademie Freiberg mit organisiert werden. … weiterlesen

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