Wasserwirtschaftliche Folgen des Braunkohleausstiegs in der Lausitz

Das Konsortium DHI WASY GmbH, GMB GmbH, gerstgraser - Ingenieurbüro für Renaturierung, IWB Institut für Wasser und Boden Dr. Uhlmann, Dresden, TU Bergakademie Freiberg, Prof. Dr. T. Scheytt und BTU Cottbus-Senftenberg, Prof. Konrad Thürmer. untersucht in einem 2-jährigen Projekt im Auftrag des Umweltbundesamtes die wasserwirtschaftlichen Folgen des Braunkohlenausstiegs in der Lausitz. Dr. Koch (GMB GmbH) führt das Konsortium an.

Logos der Beteiligten

Karte des Gebietes

Mit dem Ausstieg aus der Braunkohleförderung ergeben sich für die Flusseinzugsgebiete der Spree und der Schwarzen Elster gravierende Veränderungen in deren Wasserhaushalt. Die Herausforderungen liegen in der Herstellung eines umweltverträglichen Übergangs vom fremd(bergbau-)gesteuerten zum natürlichen Wasserhaushalt der Spree mit den Schwerpunkten der langfristigen Wasserversorgung des Spreewaldes und des Großraums Berlins.

Vor diesem Hintergrund und den möglichen weiteren Herausforderungen, u.a. Klimawandel bedarf es einer neuen Einordnung und Steuerung (Wasserrückhalt bzw. Niedrigwasseraufhöhung) von Extremereignisse im Spreegebiet und im Gebiet der Schwarzen Elster. Das Ziel des Projektes liegt darin, die wasserwirtschaftlichen Auswirkungen und die Entwicklung der Wassergüte durch den Braunkohlenausstieg in den Einzugsgebieten zu beschreiben und zu quantifizieren.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Traugott [dot] Scheyttatgeo [dot] tu-freiberg [dot] de (Traugott Scheytt), Professur für Hydrogeologie und Hydrochemie