Die Entstehung des Erzgebirges (10)

10. Stadium
 
 

4. Nachvariszische Entwicklung:

Nach der Einebnung des Gebirges drang das Zechstein-Meer ins Landesinnere vor und überflutete große Teile des neuen Riesenkontinents Pangäa. In Sachsen gab es jedoch keine nennenswerten Ablagerungen bis zur Kreide. In der Kreide brach Pangäa wieder auseinander und Mitteleuropa bildete eine Inselwelt zwischen einem Nordmeer (Boreal) und einem Südmeer (Tethys). Da sich Sachsen in jener Zeit in Küstennähe befand, kam es zur Schüttung relativ grober Sedimente, welche sich heute im Elbsandsteingebirge wiederfinden. Im Raum Dresden sind diese Sedimente feiner (Tone und Mergel).