Wissenschaftler/innen des SFB 799 präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse

Vom 25. bis 27. März diskutierten die Wissenschaftler, Doktoranden und Leiter der Teilprojekte des Sonderforschungsbereichs (SFB) 799 der TU Bergakademie Freiberg aktuelle Forschungsergebnisse in Breitenbrunn, Erzgebirge.

Insgesamt 24 Teilprojekte und drei weitere Projekte des SFB 799 fanden sich im Sportpark Rabenberg, Breitenbrunn, im Rahmen eines Forschungskolloquiums zusammen. Wie in der Vergangenheit bewährt, standen der gemeinsame Wissensaustausch sowie Teambildungsmaßnahmen im Vordergrund der dreitägigen Veranstaltung.

Am ersten Tag nutzten die Teilprojekte aus den Bereichen Werkstoffdesign/–erzeugung und Werkstoffverhalten sowie die Transferprojekte die Informations- und Diskussionsplattform. Sowohl in den Teilprojekten der Werkstoffherstellung, des Werkstoffdesigns, der Eigenschaftscharakterisierung, des thermischen Elektronenstrahlfügens, der Mikrostrukturanalytik und der Materialcharakterisierung als auch in den Transferprojekten konnten große Fortschritte verzeichnet werden – vor dem Hintergrund der dritten und letzten Phase des SFB 799 eine positive Entwicklung. Auch die Präsentationen der Teilprojekte der Werkstofftechnik, des Verformungsverhaltens, des Korrosionsverhaltens, der thermodynamischen Modellierung und werkstoffmechanischen Modellierung am zweiten Tag konnten die positive Entwicklung bestätigen. Einen wichtigen Schwerpunkt bildete die Publikation der Forschungsergebnisse und das weitere Vorhaben zur Erreichung der Zielstellungen, um die letzte Phase des SFB 799 erfolgreich abzuschließen.

Markus Radajewski hält seine Präsentation auf dem Forschungskolloquium des SFB 799

Der letzte Tag des Forschungskolloquiums stand ganz im Zeichen der Teambildung. Zur Integration neuer Mitarbeiter und Förderung einer kooperativen Arbeitsatmosphäre nahmen die Mitarbeiter des SFB 799 an einer Firmenolympiade teil. Drei Teams – Rumänien, Kuba und Mongolei – traten in 20 Disziplinen gegeneinander an. Dabei mussten die Mitarbeiter unter anderem ein Bobby-Car Rennen absolvieren und einen Parkour mit Flossen laufen. Die Mitarbeiter des Teams Mongolei konnten die Firmenolympiade mit knappem Vorsprung für sich entscheiden.

Gruppenfoto der Mitarbeiter/innen des SFB 799 am Tag der Teambildungsmaßnahme

 

Zentrales Ziel des Sonderforschungsbereichs (SFB) 799 ist die Erforschung und Entwicklung einer neuen Werkstofffamilie aus Stahl und Keramik, sogenannte TRIP-Matrix-Composite. Hierzu arbeiten Materialwissenschaftler, Werkstofftechniker, Verfahrens­techniker, Fluiddynamiker und Konti­nuumsmechaniker in verschiedenen Teilprojekten zusammen. Die regelmäßig stattfindenden Forschungskolloquien dienen dem interdisziplinären Austausch zu erreichten Forschungsergebnissen und notwendigen Forschungskooperationen der Teilprojekte. Gegenstand der dritten und letzten Phase des SFB 799 ist die Überführung der Forschungsergebnisse zu Prototypen gemeinsam mit Transferpartnern der Industrie. Zudem sollen die bereits erforschten Herstellungsver­fahren und Analysemethoden erwei­tert und auf andere Werkstoffe sowie Werkstoffsysteme übertragen werden.

Ausgewählte Wissenschaftler des SFB 799 stellen am 06. und 07. Juni 2020 im Rahmen des 70. BHT – FREIBERGER UNIVERSITÄTSFORUMS ihre Forschungsergebnisse in einem Fachkolloquium zu material- und ressourceneffizienten Technologien dem Fachpublikum und interessierten Zuhörern vor.