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Erfolgreiche Gründung der Arbeitsgruppe „In situ-Prüfung im Rasterelektronenmikroskop“

Am 15. November 2013 wurde die Arbeitsgruppe „In situ-Prüfung im Rasterelektronenmikroskop“ im Rahmen des DVM/DGM-Gemeinschaftsausschuss „Rasterelektronenmikroskopie in der Materialprüfung“ erfolgreich gegründet. Die Leitung der Arbeitsgruppe übernimmt Frau Dr. Anja Weidner, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 799 an der TU Bergakademie Freiberg.

Herr Prof. Pedro Portella und Frau Dr. Anja Weidner empfingen insgesamt 35 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet zur Gründungsveranstaltung der Arbeitsgruppe „In situ-Prüfung“ an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin. Der Teilnehmerkreis umfasste sowohl Mitarbeiter von Universitäten und wissenschaftlichen Institutionen als auch industrielle Partner aus dem Bereich der Herstellung von in situ-Prüfmodulen. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Herrn Prof. Portella und Frau Dr. Weidner wurden zunächst in einer kurzen Vorstellungsrunde die Erwartungen der Teilnehmer an die Arbeit der AG erfasst. Anschließend informierten drei Impulsvorträge zu ausgewählten Aspekten der in situ-Prüfung im Rasterelektronenmikroskop die Teilnehmer. Während Frau Dr. Weidner (TU Bergakademie Freiberg) allgemein auf die Aspekte der in situ-Prüfung im REM einging, berichtete Herr Dr. Höppel (Universität Erlangen-Nürnberg) über die speziellen Möglichkeiten der in situ-Prüfung in einem Großkammer-Rasterelektronenmikroskop. Herr Dr. Niendorf (Universität Paderborn) ging speziell auf das Verfahren der digitalen Bildkorrelation im Zusammenhang mit der in situ-Prüfung und den damit verbundenen Möglichkeiten des Informationsgewinns zum Verformungs- und Schädigungsverhalten von Werkstoffen ein.  

Neben wichtigen inhaltlichen und organisatorischen Aspekten lag der Fokus der Gründungsveranstaltung auf der Formulierung von Zielen und Inhalten der AG sowie der Öffentlichkeitsarbeit und der Vernetzung mit anderen Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen innerhalb und außerhalb von DGM und DVM. So soll eine Plattform für die Bündelung der vorhandenen Kompetenzen geschaffen werden, die einen intensiven Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der in situ-Prüfung und eine enge Kommunikation zu methodischen, analytischen und gerätetechnischen Problemstellungen ermöglicht. Die Kooperation von Betreibern von Großkammer-Rasterelektronenmikroskopen und Betreibern klassischer Rasterelektronenmikroskope sowie eine intensive Zusammenarbeit mit Geräteherstellern wird angestrebt, um an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Zielstellung/Messaufgabe und vorhandener Prüftechnik gemeinsam mit den Wissenschaftlern geeignete Lösungsansätze für spezielle Prüfaufgaben erarbeiten zu können. Ein weiteres, wichtiges Anliegen der AG ist es, Experiment und Simulation miteinander zu verknüpfen und hier auch Kooperationen mit entsprechenden anderen Arbeitskreisen einzugehen.insitu

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Teilnehmer der Gründungsveranstaltung des AK „In situ-Prüfung im Rasterelektronenmikroskop am 15.11.2013 an der BAM, Berlin

Der DVM/DGM-Gemeinschaftsausschuss „Rasterelektronenmikroskopie in der Materialprüfung“ besteht seit 1971. Herr Prof. Portella hat die Koordination dieses Gemeinschaftsgremiums 2003 übernommen. Neben der neu gegründeten AG „In situ-Prüfung im Rasterelektronenmikroskop“ gibt es zum einen die AG „Mikrostrukturcharakterisierung“, die seit 2003 unter der Leitung von Herrn Dr. Gert Nolze arbeitet, und die AG „Fraktographie“, welche 2010 unter der Leitung von Herrn Dr. Dirk Bettge ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Arbeit dieser beiden Arbeitsgruppen wird nun durch die Aufnahme der Tätigkeit der AG „In situ-Prüfung“ unter der Leitung von Dr. Anja Weidner (Technische Universität Bergakademie Freiberg) in hervorragender Weise ergänzt. Das nächste Treffen der AG „In situ-Prüfung“  findet im Frühjahr 2014 am Institut für Werkstofftechnik an der TU Bergakademie Freiberg statt.

 

 

 

27.11.2013

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