Forschungskolloquium des SFB 799: Arbeitsgruppen berichten zum Forschungsstand

Die Wissenschaftler/innen des Sonderforschungsbereichs (SFB) 799 präsentierten auf einem eintägigen Forschungskolloquium ihren bisherigen Forschungsstand. Neben den Berichten der Arbeitsgruppen wurden auch neue Projekte vorgestellt sowie ein neuer Sprecher des Graduiertenkollegs gewählt.

Das Forschungskolloquium fand am 29. November 2017 im Zentrum für Innovation und Unternehmertum Freiberg statt und gab den Wissenschaftlern/innen und Doktoranden/innen des SFB 799: TRIP-Matrix-Composite die Möglichkeit, ihre bisher erreichten Ergebnisse zu präsentieren und in gemeinsamen Diskussionen Anregungen für die weitere Bearbeitung und Zusammenarbeit zu erhalten.

Die Arbeitsgruppen Stahldesign und –verhalten, Pulvermetallurgie, Grenzflächendesign und Werkstoffeinsatz präsentierten am Vormittag ihre neuesten Erkenntnisse, geplante Maßnahmen und Ansatzpunkte für eine notwendige Kooperation mit anderen Arbeitsgruppen. Durch das Forschungskolloquium werden vor allem die interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert und grundlegende Voraussetzungen für den Informationsfluss zwischen den einzelnen Teilprojekten der jeweiligen Arbeitsgruppen geschaffen.

Der Nachmittag stand besonders im Zeichen des stetigen Fortschritts und der Weiterentwicklung. In diesem Zusammenhang begrüßte der SFB 799 sein neues Mitglied, Herrn Prof. Dr.-Ing. Ulrich Prahl, der die Professur für Umformtechnik am Institut für Metallformung innehat. Im Rahmen seiner Arbeit für den SFB 799 wird Prof. Prahl seine Erfahrung und sein Fachwissen insbesondere in das Projekt „Crystal Plasticity-basiertes konstitutives Gesetz für TRIP-Matrix Komposite“ einbringen. Crystal Plasticity bezeichnet eine Klasse von Werkstoffgesetzen für Metalle, die eine sehr werkstofftechnische Grundlage hat und sich gut für eine metallphysikalisch fundierte Beschreibung von modernen Stählen mit komplexen Verformungsmechanismen eignet. Darüber hinaus präsentierte Prof. Dr.-Ing. Björn Kiefer seine Ideen und geplanten Maßnahmen für das neue Teilprojekt C10 „Mehrskalenmodellierung der thermomechanischen Eigenschaften“.

Herr Prof. Horst Biermann gratuliert Herrn Sebastian Borrmann zu seiner Wahl als neuer Sprecher des Graduiertenkollegs sowie Herrn Andreas Burgold als dessen Vertreter.Abschließend wurde Herr Sebastian Borrmann zum neuen Sprecher des Graduiertenkollegs und Herr Andreas Burgold zu dessen Vertreter gewählt. Als Doktorandensprecher und stimmberechtigtes Vorstandsmitglied wird Herr Borrmann vor allem als Kommunikationsbindeglied zwischen den Doktoranden/innen, der Geschäftsführung und dem Vorstand fungieren, die Interessen der Doktoranden/innen vertreten und deren Wünsche und Probleme an den Vorstand herantragen.