TP 6

Bewertung der Gesteinszerkleinerung und Selektivität in Prozessketten und deren Optimierung

Professur für Umwelt- und Ressourcenmanagement, Prof. Dr. Jan C. Bongaerts

 

Ziel des Teilprojektes:

Entwicklung eines integrierten Modells zur Bewertung der Nachhaltigkeit einer neuen „Smart Mining Technology“ sowie zur Abbildung folgender Einzelziele:

  • Wirtschaftlichkeit der innovativen Prozessketten
  • Ökologische Gesamtbilanz der Prozessketten
  • Bereitstellung einer Entscheidungsbasis über Integration einer neuen Technologie

 

Für die Umsetzung der Forschungsergebnisse der anderen Teilprojekte in die technische und betriebswirtschaftliche Praxis sind leistungsorientierte Bewertungssysteme zu entwickeln, die einerseits die erforderliche Umstellung der Techniken zur Gesteinszerkleinerung in Form von innovativen Investitionen wirtschaftlich abbilden und andererseits die produktivitätsverbessernde Ergebnisse, die sich in geringere Prozesskosten aufzeigen, in wirtschaftlichen Parametern erfassen.

Zentral innerhalb der Betrachtung steht die Analyse des Umweltgewinns, der durch die Erforschung und Etablierung der neu zu entwickelnden Verfahren nachhaltig realisiert wird. Dazu sind Methoden der Umweltbilanzierung einzusetzen, die anhand der innovativen Prozessketten neue Erkenntnisse liefern werden.

Im Rahmen des Teilprojektes 6 soll somit ein integriertes Bewertungsmodell entwickelt werden, das es ermöglicht neue Bergbautechnologien (die gerade im Anfangsstadium ihrer Entwicklung stehen) auf Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu bewerten. Dabei sollen ökonomische, ökologische und soziale Aspekte ganzheitlich berücksichtigt werden.

Neben der Entwicklung des geeigneten Bewertungstools, steht die Bewertung der neuen im Rahmen des Projekts zu entwickelnden „Smart Mining Technology“ mit Hilfe des integrierten Bewertungsmodells im Vordergrund.

Als erster Ansatz zur Bewertung neuer „Smart Mining Technology“ im Rahmen des Projekts wird derzeit eine aus dem Bereich der Qualitätssicherung bekannte Quality-Function-Deployment-Methode angewendet, um die erste Aussage über die Korrelation der Kundenwünsche (hier: Bergbauunternehmen) mit den geplanten technischen Spezifikationen der Technologie zu erhalten. Die anschließende Modellentwicklung kann durch die konsequente Kombination und Weiterentwicklung bekannter Ansätze und Methoden der Ökobilanzierung (bspw. LCA), der Investitionsrechnung (bspw. NPV) und des Stakeholdermanagements erreicht werden. Die anschließende Anwendung eines Optimierungsmodels mit einer Zielfunktion und den gesetzten Nebenbedingungen soll eine Basis für die Entscheidungsfindung für oder gegen die Integration/Anwendung einer neuen Technologie bieten.

Kontakt/Ansprechpartner: Dr. Jiangxue Liu Tel.: 39-2808, M. Sc. Katharina Rosin Tel.: 39-2939

Poster TP 6

Poster TP6