Duplikat von Fakultät für Chemie und Physik (Fakultät 2)

Erfindergeist und Fantasie gesucht

Naturwissenschaftler gestalten die Zukunft mit – bei der Suche nach neuen Energielösungen, der Entwicklung neuer Materialien und schnellerer Chips oder der Erforschung umweltschonender Technologien.

Fakultät 2

Mit ihrer praxisnahen Ausbildung eröffnet die Freiberger Fakultät für Chemie und Physik ein spannendes Zukunftsfeld.Neben dem Studienfach Chemie bietet sie den deutschlandweit einmaligen Studiengang »Angewandte Naturwissenschaft« an, der breite Kenntnisse aus Physik, Chemie und Biologie vermittelt.

Das anwendungsorientierte und fächerübergreifende Wissen unserer Absolventen ist in der Wissenschaft, Forschung und Industrie gefragt. Nutzen Sie die persönlichen Studienbedingungen und moderne Ausstattung in Freiberg für ihr naturwissenschaftliches Studium.

Aktuelle Meldungen der Fakultät für Chemie und Physik

Beste Bedingungen für Lehre und Forschung − Laborneubau der Chemie übergeben

Neubau

06.06.2014: Die TU Bergakademie Freiberg hat heute (6. Juni) offiziell ihren Laborneubau am Clemens-Winkler-Bau erhalten. Nach zweijähriger Bauphase können Studenten und Wissenschaftler nun vom modern ausgestatteten Labor profitieren. Neben kurzen Wegen bietet das neue Gebäude vor allem verbesserte Arbeitsbedingungen für Studierende und Forscher.
„Dieser Neubau ist überaus gelungen. Er wird der rohstoffbezogenen chemischen Forschung hier in Freiberg eine neue Heimat sein “, freut sich der Rektor der nationalen Ressourcenuniversität, Prof. Bernd Meyer. In seiner Rede bedankte er sich bei dem SIB, den Planern, den bauausführenden Firmen und dem Freistaat Sachsen. Zuvor hatte Johann Girl, Abteilungsleiter im Finanzministerium, den Schlüssel an Markus Faller, Referatsleiter im Sächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dieser weiter an Prof. Bernd Meyer überreicht. Die Kosten für die Baumaßnahmen am Clemens-Winkler-Bau belaufen sich auf rund 20,2 Millionen Euro.
Der drei geschossige Neubau nimmt die alten Laborräume auf und ist über einen schmalen Verbindungsgang mit dem Clemens-Winkler-Bau verbunden. Dank neuer und hochspezialisierter Technik im Labor bieten sich nun beste Bedingungen für Lehre und Forschung. In den neuen Räumen findet vor allem die praktische Ausbildung der Studenten statt. Der Anteil dieser Praktika an den Lehrveranstaltungen ist mit 45 bis 50 Prozent sehr hoch.
Der Clemens-Winkler-Bau ist einer der prägnantesten Gebäude auf dem Universitätscampus und steht unter Denkmalschutz. Er wurde in den Jahren 1951 und 1954 erbaut und nach dem bedeutenden Freiberger Chemiker Clemens Alexander Winkler benannt. Er entdeckte 1886 als erster das chemische Element Germanium.

 

Ungarischer Gastprofessor nimmt Landschaft punktgenau unter die Lupe

Gastprofessor

18.12.2013: Aus einer Punktwolke auf dem Monitor Aussagen über ökologische Lebensräume ableiten – das will der ungarische Gastwissenschaftler Prof. Balázs Székely in Freiberg. Auf den verbildlichten Laser gescannten Landschaften ist selbst der kleinste Zwischenraum im Geäst, Baumstamm oder Unterholz zu erkennen, der Lebensraum für Arten wie Specht, Fledermaus oder Dachs ist. Aus den Daten lassen sich zugleich Informationen über die Winddurchlässigkeit ableiten, die für die Verbreitung von Mücken oder Pollen entscheidend ist. Seit 1. Oktober forscht der Geophysiker Prof. Balázs Székely (für insgesamt 18 Monate jeweils im Wintersemester) am Interdisziplinären Ökologischen Zentrum der TU Bergakademie Freiberg. Der Spezialist für Photogrammetrie und tektonische Geomorphologie von der Eötvös Loránd Universität Budapest ist Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung und beschäftigt sich mit der Auswertung von lasergescannten Landschaftsbereichen.

 

Prorektor für Strukturentwicklung Prof. Dirk Meyer unterzeichnete Zielvereinbarung

11.12.2013: Vertreter aller 14 staatlichen Hochschulen unterzeichneten am 11. Dezember in Dresden die Vereinbarung zwischen der Staatsregierung und den staatlichen Hochschulen im Freistaat Sachsen über die Höhe der staatlichen Zuschüsse von 2014 bis 2016. Positiv bewertet die Ressourcenuniversität Freiberg die mit der Zielvereinbarung verbundene finanzielle Planungssicherheit bis 2016. Die Zielzahlen seien grundsätzlich realistisch. Kritisch indes betrachten die Hochschulgremien, die im gesamten Prozess bis zum Abschluss der Zielvereinbarung eingebunden waren, den fest geschriebenen Stellenabbau.

 

Verein der Freunde und Förderer der TU Bergakademie wählt neuen Vorstand

Verein der Freunde und Förderer der TU Bergakademie wählt neuen Vorstand6.12.2013: Leicht steigende Mitgliederzahlen, eine gute finanzielle Situation und Engagement für ausgewählte kulturelle Projekte: Bei der Jahresmitgliederversammlung am 29. November in der Alten Mensa zog der Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg eine positive Bilanz für das Haushaltsjahr 2012 und die Aktivitäten im ablaufenden Jahr. In der anschließenden Vorstandswahl setzten sich alle Kandidaten durch, darunter auch Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, der damit als Vorsitzender des Vereins bestätigt wurde. Bei der Versammlung wurden auch wieder traditionell die Bernhard-von-Cotta-Preise für herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen verliehen.

 

Dr. Georg Prinz zur Lippe Honorarprofessor an der Bergakademie Freiberg

Dr. Georg Prinz zur Lippe Honorarprofessor an der Bergakademie Freiberg

22.11.2013: Am 21. November wurde Dr. Georg Prinz zur Lippe feierlich zum Honorarprofessor für Weinbau und Kellerwirtschaft an der Fakultät für Chemie und Physik der TU Bergakademie Freiberg bestellt. Seit 1. Oktober hat er dieses Amt inne. Seit 2009 hält er an der Ressourcenuniversität Freiberg die beliebten Vorlesungen zum Weinbau und Kellerwirtschaft, in denen es um ökologische und biotechnologische Fragen geht. Dr. Georg Prinz zur Lippe ist der vierte Honorarprofessor an der Fakultät Chemie und Physik und der erste in den Biowissenschaften.

 

Kolloquium für Begründer der Metallurgischen Chemie zu seinem 300. Geburtstag

Kolloquium für Begründer der Metallurgischen Chemie zu seinem 300. Geburtstag11.11.2013: Christlieb Ehregott Gellert (1713-1795) war der erste Lehrer für chemisch-metallurgische Fächer an der Bergakademie und kann somit als Gründungsprofessor der heutigen Fakultäten 2 und 5 gelten. Mit seinem Wirken prägte er die Geschichte der Bergakademie Freiberg entscheidend. Zu seinem 300. Geburtstag veranstaltet der Ortsverband Freiberg der Gesellschaft deutscher Chemiker (GDCh) unter Leitung von Prof. Wolfgang Voigt vom Institut für Anorganische Chemie der Bergakademie am 13. November 2013 um 10 Uhr ein Ehrenkolloquium im Großen Hörsaal des Winkler-Baus und würdigt damit die Leistungen und Wirkungen des Gellert’schen Schaffens.