Professur

Sehr geehrte Damen und Herren,

die älteste Montanhochschule der Welt, die Technische Universität Bergakademie Freiberg, wurde im Jahre 1765 auf der Basis des seit Jahrhunderten aktiven Silberbergbaus, der bereits damals zu einer Konzentration an Fachkompetenz und Forschergeist in unserer Berg- und Hochschulstadt geführt hat, gegründet. Heute, rund 850 Jahre nach der Entstehung der Bergstadt Freiberg und über 250 Jahre nach Gründung der Bergakademie, zählt diese traditionsreiche Einrichtung weltweit zu den anerkanntesten Lehr- und Forschungsstätten im Bereich der Geo-, Montan- und Ingenieurwissenschaften.

Mit ca. 3655 Studenten und knapp 90 Professoren ist das Betreuungsangebot außerordentlich gut. Auch im Bereich der Forschung ist die TU Bergakademie Freiberg durch einen starken Etat, insbesondere durch zusätzlich eingeworbene Drittmittel und Stiftungen, im bundesweiten Vergleich sehr gut aufgestellt.

In dieses Umfeld ist das Institut für Bergbau und Spezialtiefbau eingebunden. Die Professur für Rohstoffabbau und Spezialverfahren unter Tage sieht ihre Schwerpunkte in den Themenkomplexen Gewinnung, Förderung, Versatz und Verschlussbauwerke, Bergbau 4.0, Standardisierung, Bergbauplanung und Grubenrettungswesen. Die Büroräume der Professur befinden sich auf dem weithin sichtbaren und traditionsreichen Wahrzeichen Freibergs, der Schachtanlage „Reiche Zeche“. Dieser Schacht ist gleichzeitig Zugang zum Forschungs- und Lehrbergwerk der TU Bergakademie Freiberg, das im Jahr 2019 hat schon 100-jähriges Jubiläum gefeiert. Heute bietet es einmalige Möglichkeiten, moderne Forschung für den weltweiten Bergbau zu betreiben und somit zur nachhaltigen Optimierung dieses Industriesektors beizutragen.

Unser Ziel der Lehre ist die Bereitstellung international einsetzbarer und konkurrenzfähiger Bergbauingenieure mit bestmöglicher Ausbildung.

Mit Freiberger Glück Auf!

Prof. Dr.-Ing. Helmut Mischo, Pr. Eng.