Infrastruktur

Analytisch-Geochemische Labore

Wir analysieren quantitativ Gesteine, Minerale, Sedimente, Böden, Erze, Schlacken, Stäube und Aerosole, bestimmte atmosphärische Gase, Wässer und suspendiertes Material, sowie technische Produkte und biologische Matrizes.

Mit modernen instrumentellen Verfahren und aufwändiger Qualitätskontrolle bestimmen wir die Konzentrationen von Haupt-, Neben- und Spurenelementen in festen und flüssigen Materialien, sowie Anionen und Kationen in Wässern. Daneben werden auch spezielle Speziesuntersuchungen wie beispielsweise Eisen (II/III) oder Sulfid/Sulfat oder Wassergehalte in Feststoffen durchgeführt.

Zum Seitenanfang

Labore für Isotopengeochemie und Geochronologie

Wir befassen uns mit geochemischen Fragestellungen, die mit Hilfe von Isotopenuntersuchungen gelöst werden können, zum Beispiel:

  • Präzise Datierung von Prozessen (magmatische, metamorphe und andere) mittels Rb-Sr-, U-Pb- und Pb-Pb-Methoden
  • Isotopengeochemie von Magmatiten (u. a. Karbonatiten)
  • Bildungsbedingungen von Mineralen (z. B. Zirkon, Achat)
  • Untersuchung der Reaktionswege der Oxidation von Sulfiden mit stabilen Isotopen (S, O)
  • Untersuchung des Sulfatkreislaufes in der Umwelt: Quellen und Mischungen in der Atmosphäre – Hydrosphäre – Lithosphäre

Zum Seitenanfang

Wetterstation Freiberg

Von 1900 bis 1993 wurden in Freiberg kontinuierliche Wetterbeobachtungen durchgeführt. Mit dem Aufbau und Betrieb einer Wetterstation auf dem Campus der TU Bergakademie Freiberg knüpft die AG Geoökologie des IÖZ an diese Tradition an. Im November 1999 wurde die Station mit einem Teleskopturm von 10 m Höhe in der Nähe des Meisser-Baues errichtet. Seit Februar 2000 werden kontinuierlich Windgeschwindigkeit und -richtung, Sonneneinstrahlung, Temperatur, Luftfeuchte sowie der Niederschlag gemessen.

Im Oktober 2002 wurde die Station umgesetzt. Sie befindet sich jetzt auf dem Gelände des Lehrbergwerkes Reiche Zeche. Zusätzlich zu den genannten Parametern kommen Bodentemperaturen hinzu. Alle Daten sind öffentlich und im Internet abrufbar (Wetterstation). Inzwischen sind mehrere Bachelor und Masterarbeiten zur Auswertung und Interpretation von Wetterdaten im Wahlpflichtfach Luftverschmutzung / Klimaschutz entstanden.

Zum Seitenanfang

Waldmessstation Oberbärenburg

Unsere Experimentalstation Oberbärenburg liegt in den Hochlagen des Osterzgebirges, etwa 3 km nordöstlich der Stadt Altenberg. Die Station ist allseitig von Fichtenwäldern umgeben. Sie befindet sich auf 735 m Höhe über NN an einem in Richtung Nord-Ost verlaufenden und mäßig geneigten Oberhang eines von Südost (Klinge, 787 m ü. NN) nach Nordwest (Oberbärenburg, Tellkoppe 757 m ü. NN) verlaufenden Höhenrückens. Die nähere Umgebung ist frei von landwirtschaftlicher und industrieller Nutzung. Die Station wird von atmosphärischem Ferntransport von Luftschadstoffen aus dem Böhmischen Becken und aus den Industrie- und Ballungsgebieten Sachsens beeinflusst.

Zum Seitenanfang