Professur für Geochemie und Geoökologie

Wissenschaftliches Kernthema der Professur ist die Erdsystemforschung. Prozesse und Phänomene in Atmosphäre, Pedosphäre, Hydrosphäre, Biosphäre und Lithosphäre sowie deren Wechselwirkungen werden dafür vor allem in Europa, Asien und Lateinamerika bearbeitet.

Arbeitsbereiche der Gruppe Geochemie und Geoökologie: 

  • Analytische Geochemie
  • Geochronologie
  • Isotopengeochemie
  • Umweltgeochemie

Isotopengeochemie und Geochronologie mit ihren Laboratorien werden von Prof. Dr. Marion Tichomirowa geleitet. Analytische und Umweltgeochemie stehen unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Matschullat sowie Dr. Alexander Plessow als Laborleiter. Hier wird ein großes Spektrum analytischer Arbeiten auch als Dienstleistung innerhalb der Fakultät und für andere Kollegen bearbeitet. Im Bereich Umweltgeochemie reicht das Engagement von der Atmosphärenchemie bis zur Bodenchemie. Die Untersuchung von Biota, Gewässern und ihrer Sedimente, von Stoffbilanzen, Stoffhaushaltsberechnungen und Prozessaufklärung tragen alle Bereichen gemeinsam.

Thermionenmassenspektrometer, TIMS Laminarbox mit Mikroskop Druckaufschlussverfahren zur Analyse von Proben

 

Nebelsammler auf dem Fichtelberg30m Messturm in OberbärenburgWetonly-Sammler Oberbärenburg 

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Aktuelles

Imagebild Wetterkarte
Am 23. März 1950 wurde die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) mit einer internationalen Konvention gegründet. Seither widmen sich Einrichtungen weltweit der gemeinsamen Wetterforschung. Auch an der TU Freiberg sind Meteorologie und Klimatologie wichtige Bereiche der Umweltforschung und -lehre. … weiterlesen

Fluorit mit Quarz
Bisher war die Oryktognostische Sammlung von Abraham Gottlob Werner (1749–1817) der TU Bergakademie Freiberg in Schubladen gesichert aufbewahrt und konnte nur auf Anfrage eingesehen werden. … weiterlesen

Wolken und Gebirge in Nordspanien
Eine neue Studie macht neun Großwetterlagen ausfindig, die zu extremen Niederschlägen in der Mittelmeerregion führen. Das Wissen über die neuen Zusammenhänge könnte Meteorologen künftig helfen, extremen Regen bis zu drei Wochen im Voraus besser vorherzusagen. … weiterlesen

geschädigter Baumbestand in einem Mittelgebirgswald
Wie Forschende in einer aktuellen Studie feststellen, nimmt die Ozonbelastung im Erzgebirge seit Ende der 1990er Jahre auch im Winterhalbjahr nicht ab. In der Folge leiden die Wälder ganzjährig unter dem Ozon-Stress. Und das obwohl die Luft in Mitteleuropa insgesamt sauberer geworden ist. … weiterlesen

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