Forschungsprojekt "Flächenhafter Nachweis der Verdichtung stabilisierter Kippen und Kippenböschungen"

Abschlussjahr:2002
Problem:Ca. 350 km zum Setzungsfließen neigende Kippenböschungen an den Tagebaurestlöchern in der Lausitz = Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Sanierung und Sicherung durch Herstellung "versteckter Dämme" mittels Spreng- und Rütteldruckverdichtung bereits weit fortgeschritten. Flächenhafter Nachweis der durch die Sanierung erreichten Verdichtung notwendig, damit als Voraussetzung für die Entlassung aus der Bergaufsicht eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit ausgeschlossen und eine dauerhafte Nutzung der Flächen garantiert werden kann.
Lösung:umfangreiches Labor-, Modell- und Feldversuchsprogramm. Kombination von geotechnischen Labor- und Feldversuchen (Triaxialversuche, RC-Versuche, Drucksondierungen, radiometrische Kombinationsdrucksondierungen etc.) mit geophysikalischen Verfahren (insbesondere Seismik)
Ergebnis:Leitfaden für die die Nachsorge begleitenden Labor- und Feldversuche sowie die Überprüfung und Bewertung des Sanierungserfolges
Bearbeiter:Prof. Dr.-Ing. H. Klapperich, Dipl.-Ing. S. Friedrich, Dipl.-Geophys. A. Schreyer
Auftraggeber:LMBV Lausitzer und Mitteldeutsch Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH
Kooperationspartner:GMB Gesellschaft für Montan- und Bautechnik mbH Senftenberg, Geophysik GGD Gesellschaft für Geowissenschaftliche Dienste mbH Leipzig