Entwicklung eines neuen Dichtemessverfahrens unter Verwendung von Lasertechnik - Machbarkeitsstudie

Finanzierung:

BMVBS / BASt (FE 05.137/2004/CGB)

Laufzeit:

01.01.2005 – 30.03.2007

Bearbeiter:

Dipl.-Ing. Wolfgang Gassner
Dipl.-Ing. Dipl.Geol. Sebastian Szczyrba
Cand. Ing. Frank Schönstädt

Beschreibung:

Eine ausreichende Verdichtung von Schüttmaterialien im Erdbau ist grundlegende Voraussetzung für die Standsicherheit und eine weitgehende Setzungsfreiheit von Erdbauwerken. Das maßgebliche Prüfmerkmal für die Bestimmung der Verdichtung im Erdbau ist der Verdichtungsgrad DPr , der als Quotient aus der Trockendichte ρd im Feld und der im Labor bestimmten Proctordichte ρPr definiert ist.
Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurde ein neues Messverfahren zur Bestimmung der Dichte im Feld entwickelt, das auf Lasertechnik basiert. Das Volumen einer Prüfgrube wird über die Differenz zwischen einem Oberflächenscan vor dem Aushub der Prüfgrube und dem folgenden Grubenscan nach dem Aushub ermittelt. Der Prototyp konnte erfolgreich getestet werden. Der Vorteil des Verfahrens liegt in der höheren Wiederholgenauigkeit bei den Messungen im Vergleich zu den Feldmessverfahren nach DIN 18125. Weiterhin kann das Volumen größerer Prüfgruben ermittelt werden.

  Prototyp I des neu entwickelten Laserscanners