Forscher/innen der TU Freiberg profitieren von neuem Instrument am Elektronenspeicherring BESSY II

Am 28. 10. 2019 wurde ein neues Instrument an die Nutzerschaft von BESSY II übergeben. Das Instrument wurde durch das Russisch-Deutsche Labor bei BESSY II entwickelt und ermöglicht präzise Messungen der elektronischen Bandstruktur mit Spinauflösung von unterschiedlichen Materialklassen.

Das Russisch-Deutsche Labor existiert seit mehr als 15 Jahren an der Synchrotronstrahlungsquelle BESSY II in Berlin. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreiben seitdem ein eigenes Dipol-Strahlrohr für Absorptionsspektroskopie und Photoelektronenspektroskopie. Seit nunmehr 6 Jahren ist die TU Bergakademie Freiberg basierend auf einen bilateralen Kooperationsvertrag offizieller Partner und durch Prof. Serguei Molodtsov direkt im Lenkungsausschusses des Labors vertreten. Von der kommenden Strahlzeitperiode an, steht der neue, leistungsstarken Messplatz für spin- und winkelaufgelöste Photoelektronenspektroskopie und Photoelektronenmikroskopie an einem Undulatorstrahlrohr nun auch russischen und deutschen Nutzerteams für Kooperationen zur Verfügung.

Ansprechpartner: 
Dr. Friedrich Roth