Professor

Univ.- Prof. Dr. rer. pol. habil. Bruno Schönfelder

Univ.- Prof. Dr. rer. pol. habil. Bruno Schönfelder

Bruno [dot] Schoenfelderatvwl [dot] tu-freiberg [dot] de


                                          

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Curriculum vitae

ZeitraumEreignis/ Tätigkeit
22.02.1956geboren in Schwandorf, Oberpfalz
1962-1976Grundschule und Gymnasium (humanistischer Zweig)
1976-1981Student der Volkswirtschaftslehre und der slawischen Philologie an der Ludwig-Maximilian-Universität in München
1981Verleihung des akademischen Grades Diplomvolkswirt
01.01.1982-30.09.1991Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaft und Gesellschaft Ost- und Südosteuropas, LM Universität München (Südosteuropaseminar)
01.09.1982-31.07.1983Graduate Studies in Volkswirtschaftslehre an der University of Minnesota (u.a. bei L. Hurwicz, E. Prescott und T. Sargent)
Juli 1984Annahme der Doktorschrift "Ökonomisches Risiko und Versicherung in sozialistischen Volkswirtschaften" durch die volkswirtschaftliche Fakultät der LM Universität München, Verleihung des Dr. rer. pol.
06.11.1990Annahme der Habilitationsschrift durch das Habilitationskollegium, Thema der Schrift: Modelle mit überlappenden Strukturen als geldtheoretisches Paradigma - eine kritische Analyse (Gutachter: H. W. Sinn u. Gruber)
12.12.1990Erlangung der Venia legendi in Volkswirtschaftslehre, Dr. rer. pol. habil.
01.10.1991Lehrstuhlvertretung an der Universität Rostock
26.03.1992Berufung zum Gründungs- und Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg
08.05.1993-01.02.1994Kommissarischer Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Bergakademie
01.04.2006-12.01.2010Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
01.04.2022Eintritt in den Ruhestand

Ein Luhmann-Leitfaden für Ökonomen. Eine Neugründung der Ordnungstheorie


Noch vor einem halben Jahrhundert galten Soziologie und Volkswirtschaftslehre als Schwesterwissenschaften. Niklas Luhmanns Spätwerk bietet die Möglichkeit, diese Symbiose zurückzugewinnen, doch ist er unter Volkswirten weitgehend unbekannt. 

Was können Ökonomen von Luhmann lernen? Mehr als sie ahnen. Luhmann selbst hat Ansprüche auf einen Bereich erhoben, den man in der Volkswirtschaftslehre traditionell Ordnungstheorie (Theory of Economic Systems) nennt. Damit ist das Potential nicht erschöpft. Weitere Kandidaten sind beispielsweise die Finanzwissenschaft, die Entwicklungsökonomik und die ökonomische Analyse des Rechts. 

Dieser Leitfaden möchte die Einstiegshürden in das komplexe Werk senken und stellt die für Volkswirte besonders interessanten Aspekte von Luhmanns Schaffen in geraffter, lesbarer und auf ihr spezifisches Vorverständnis abgestimmter Weise dar.

Das Inhaltsverzeichnis finden sie hier.


Vom Spätsozialismus zur Privatrechtsordnung 

Vom Spätsozialismus zur PrivatrechtsordnungLink zur elektronischen Version

Vom Spätsozialismus zur Privatrechtsordnung. Eine Untersuchung über die Interdependenz zwischen Recht und Wirtschaft am Beispiel von Gläubigerschutz und Kredit (1130 Seiten) ist im Juli 2012 im Berliner Wissenschaftsverlag erschienen.

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Wirtschaftsnobelpreis

Der Wirtschaftsnobelpreis des Jahres 2014 ging an Jean Tirole. Die Volkswirte der Bergakademie können sich rühmen, die herausragende Bedeutung dieses Wissenschaftlers schon vor über 20 Jahren erkannt zu haben. So übersetzten Dr. Ladwig, Prof. Schönfelder und Prof. Seidelmann 1993/94 sein großes Lehrbuch „The Theory of Industrial Organization“, das 1995 in erster Auflage als 1098 Seiten starker Text im Münchener Oldenbourg Verlag unter dem Titel Industrieökonomik erschien. Wegen der starken Nachfrage folgte 1999 eine zweite Auflage nach. Dies ist bis heute das einzige Buch des Nobelpreisträgers geblieben, das in deutscher Sprache verfügbar wurde.

Für Schönfelder ist dies schon der zweite Hit dieser Art, hatte er doch schon 1988 ein Lehrbuch von Joseph Stiglitz übersetzt und auf deutsche Verhältnisse eingerichtet. Stiglitz erhielt später ebenfalls den Nobelpreis.