Univ.–Prof. i. R. Dr. rer. oec. habil. Dieter Slaby

Univ.-Prof. i. R. Dr. rer. oec. habil. Dieter Slaby (verstorben)

Dieter Slaby

             

 


1979-2004 Professur für Bergwirtschaft und Wirtschaftslehre der natürlichen Ressourcen an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg

Zur Person

  • Geboren am 06. November 1938 in Leipzig, verstorben am 22. November 2020
  • 1944-1953 Volks-/Grundschule in Neudamm (heute Debno, Polen) und Leipzig
  • 1953-1956 Berufsausbildung zum Hauer, Steinkohlenwerk „Martin Hoop“ Zwickau
  • 1956-1959 Arbeiter und Bauern Fakultät Freiberg, Abitur
  • 1959-1964 Studium in der Fachrichtung Ingenieurökonomie des Bergbaus an der Bergakademie Freiberg, Abschluss als Dipl.-Ing.-oec des Bergbaus
  • 1964-1969 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ökonomie, Organisation und Planung des Bergbaus (ab 1968 Sozialistische Betriebswirtschaft) der Bergakademie Freiberg
  • Seit 1966 Lehrbeauftragter für Ökonomie des Bergbaus
  • 1968 Promotion zum Dr. rer. oec an der Bergakademie Freiberg: „Bewertung typischer Bergbauinvestitionen unter besonderer Berücksichtigung verschiedener Tagebautechnologien“
  • 1969 Facultas Docendi für das Fachgebiet Betriebswirtschaftslehre
  • 1970-1973 Sektorleiter und Leiter des Büros für Investitionen am Ministerium für das Hoch- und Fachschulwesen der DDR und Lehrbeauftragter an der Bergakademie Freiberg für Anlagenwirtschaft und Investitionstheorie
  • 1973-1979 Dozent für Sozialistische Betriebswirtschaft (Grundmittelwirtschaft) an der Bergakademie Freiberg
  • 1978 Promotion B zum Dr. sc. oec an der Bergakademie Freiberg: „Grundmittelwirtschaft als Gegenstand der Lehre Sozialistische Betriebswirtschaft“
  • 1992 Umwandlung Dr. sc. oec. in Dr. rer. oec. habil.
  • 1979-1987 Professur für Sozialistische Betriebswirtschaft (Grundmittelwirtschaft) an der Bergakademie Freiberg
  • 1987-2004 nach Um- und Neuberufung Professor für Ökonomie des Bergbaus, seit 1995 für Wirtschaftslehre der natürlichen Ressourcen und des Bergbaus (Bergwirtschaftslehre) an der TU Bergakademie Freiberg

Ausgewählte Mitgliedschaften und Funktionen

  • 1964-1968 Mitglied der Brennstofftechnischen Gesellschaft der DDR
  • 1973-1989 Mitglied der Kommission Grundmittelwirtschaft des Beirates für Sozialistische Betriebswirtschaft am Ministerium für das Hoch- und Fachschulwesen
  • 1980-1990 Mitglied der Zentralen Arbeitskreise (ZAK) Tagebautechnik und Kohleveredlung des Forschungsrates am Ministerium für Wissenschaft und Technik
  • 1979-1980 Wissenschaftsbereichsleiter
  • 1981-1983 Prorektor für Gesellschaftswissenschaften
  • 1984-1990 Sektionsdirektor/Fachbereichsdekan der Sektion Sozialistische Betriebswirtschaft/des Fachbereiches Ingenieurökonomie
  • 1986-1990 Mitglied des Wissenschaftlich-technischen Rates der Ständigen Kommission Kohle des RGW (WTR 1)
  • 1995-2004 Vorsitzender des Beirates der Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt
  • Seit 2002 Gründungsmitglied des Geokompetenzzentrum Freiberg e.V.

Wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte

  • Anlagenwirtschaft und Sachinvestitionen
  • Organisation und Leistungsplanung im Bergbau
  • Entscheidungsorientierte Kostenrechnung im Bergbau
  • Wirtschaftliche Bewertung von Rohstoffvorkommen, Lagerstätten, Projekten und Unternehmen im Bergbau
  • Wirtschaftliche Bewertung langfristiger Bergbaufolgen
  • Rohstoffsicherung und Rohstoffvorsorge

Ausgewählte Publikationen und wissenschaftliche Leistungen