Forschung und Projekte

Eine weitere Hauptaufgabe der Kustodie ist die Erforschung der Sammlungen.

Objektbezogene Forschung dient einerseits unmittelbar dem Erhalt der Sammlungen, zum anderen schafft sie Grundlagen für die künftige Nutzung.

 

DFG-Projekt: Rekonstruktion des Stahl- und Metallleichtbaus

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Kooperationsprojekt des IWTG und des Instituts für Stahlbau der TU Braunschweig unter Leitung von Professor Dr. Klaus Thiele im Rahmen ihres neu eingerichteten Schwerpunktprogramms Kulturerbe Konstruktion bewilligt.

Gesamtaufgabe des Projekts ist die Rekonstruktion und Analyse der baukonstruktionsgeschichtlichen Entwicklung des Stahl- und Metallleichtbaus in der DDR unter Zuhilfenahme des Modellbestands des Metallleichtbaukombinats Leipzig aus dem Sammlungsbestand der Kustodie.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:
https://tu-freiberg.de/fakult6/technikgeschichte-und-industriearchaeologie/forschung/projekte/stahl-und-metallleichtbau

 

Großaufnahme des MLK-Modells Typ Leipzig

 

Tagung: Chemische Sammlungen an Hochschulen

Chemische Sammlungen an Hochschulen im Spannungsfeld zwischen Forschung, Lehre und wissenschaftshistorischer Präsentation standen im Fokus einer zweitägigen Tagung an der TU Bergakademie Freiberg im November 2019.
 

Referentinnen und Referenten aus Göttingen, Krefeld, Merseburg, Dresden und Freiberg stellten im Großen Hörsaal des Clemens-Winkler-Baus die von ihnen betreuten Sammlungen vor. Am darauffolgenden Tag wurden in einer Expertenrunde die gegenwärtige Situation und die künftige Entwicklung chemischer Sammlungen erörtert.
 

Das Programm zur Tagung finden sie hier.
 

Das nächste Treffen richtet die Hochschule Niederrhein am 31. März 2021 als Online-Tagung aus. Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage oder unter diesem Link.

 

Germanium-Probe von Clemens Winkler

 

Bergbaukultur im Medienwandel

Im Rahmen des von der Volkswagenstiftung (Initiative „Forschung im Museum“) geförderten Projekts „Bergbaukultur und Medienwandel – Fotografische Deutungen von Arbeit, Technik und Alltag im Freiberger Raum“ wurde ein Konvolut von rund 800 Diapositiven aus der Sammlung für Bergbaukunde nacherschlossen, digitalisiert und verbesserten konservatorischen Lagerbedingungen zugeführt.
 

Einzelheiten zum Projekt finden Sie hier.

 

Kunst auf Lager - Konservatorische Maßnahmen

Anfang 2016 bewilligte die Hermann Reemtsma Stiftung im Rahmen der Initiative Kunst auf Lager eine Förderung für ein komplexes Restaurierungsvorhaben.
 

Hierfür wurden zum Teil unbekannte Bestände aus der vielfältigen Bergbausammlung bearbeitet. Damit wird der Erhalt der Objekte gefördert und der Grundstein für eine künftige Nutzung gelegt.
 

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier