Informationen zum Institut

In Lehre und Forschung beschäftigt sich das Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) mit den Bereichen Industriearchäologie, Technikgeschichte, Wissenschafts- und Umweltgeschichte sowie Historische Innovationsforschung.

Industriearchäologie und Industriekukultur studieren!

Folgende Studiengänge und Abschlüsse bietet das IWTG an.

Interessenten für unsere Studiengänge und die Promotion zum Dr. phil. können das IWTG jederzeit kontaktieren. Die Rahmenbedinungen eines eines Studiums oder eines Promotionsverfahrens können dann auch persönlich besprochen werden.

 

Zentrale Einrichtungen

Zentrale Aufgaben für die TU Bergakademie Freiberg nimmt das IWTG darüber hinaus mit der Organisation der folgenden zentralen Einrichtungen wahr.

  • Studium generale (allgemeinbildende Veranstaltungen als Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen für verschiedene Studiengänge und Gasthörer)
  • Historicum (Universitätsmuseum)
  • Kustodie (Sammlungen und Kunstbesitz der Universität)

Silbermannstraße 2Anschrift des IWTG
TU Bergakademie Freiberg
Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte
Silbermannstraße 2
09599 Freiberg

Die Räumlichkeiten des IWTG befinden sich im ersten Obergeschoss.

 

 

Zentrale Einrichtungen

Das IWTG übernimmt für die TU Bergakademie Freiberg in drei Bereichen zentrale Dienstleistungen:

Historicum (Universitätsmuseum)

Das "Historicum" (Universitätsmuseum) der TU Bergakademie Freiberg ist aus dem im Jahre 1987 gegründeten "Traditionskabinett", das seit 1992 unter dem Namen "Historisches Kabinett" firmierte, hervorgegangen. Zum Universitätsmuseum gehören folgende Einrichtungen:

  • Ausstellung zur Universitätsgeschichte in der Nonnengasse
  • Karzer (Studentengefängnis) der Bergakademie Freiberg in der Nonnengasse
  • Winkler-Gedenkstätte (historisches Chemielaboratorium) in der Brennhausgasse

Weitere Informationen zum Museum sowie seinen Öffnungszeiten finden Sie unter:
Historicum

 

Kustodie (Wissenschaftliche Sammlungen)

Die Kustodie am IWTG ist für die fachliche Aufsicht und Betreuung sämtlicher wissenschaftlichen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg, mit Ausnahme der mineralogischen und geologischen Sammlungen, zuständig.

Weitere Informationen unter:
Kustodie

 

Studium generale (fachübergreifendes Begleitstudium)

Das vom IWTG organisierte Studium generale der TU Bergakademie Freiberg bietet allen Studierenden und Mitarbeitern/innen der Bergakademie sowie Gasthörern aus der Region Freiberg die Möglichkeit, sich unabhängig von vorgeschriebenen Studienplänen mit wissenschaftlichen Themen aus unterschiedlichen Bereichen auseinander zu setzen sowie darüber hinaus ihre Allgemeinbildung zu verbreitern.

Im Rahmen des Studium generale können Studierende darüber hinaus auch in zahlreichen Lehrveranstaltungen Leistungsnachweise (Credits) erwerben.

Detaillierte Informationen dazu finden Sie unter: Studium generale

 

Dem IWTG obliegt die organisatorische, inhaltliche und wissenschaftliche Betreuung in allen drei genannten Bereichen.

 

Institutsgeschichte

Das IWTG wurde im Jahre 1992 an der TU Bergakademie Freiberg gegründet. Vorläuferinstitutionen waren das 1954 in der Fakultät für Bergbau und Hüttenwesen gegründete "Institut für Geschichte des Bergbaus und Hüttenwesens" sowie der "Wissenschaftsbereich Geschichte der Produktivkräfte und Wirtschaftsgeschichte", der 1968 im Zuge der 3. Hochschulreform der DDR durch Überleitung und Umbenennung des Instituts an der Sektion Ingenieurökonomie (später Sektion Sozialistische Betriebswirtschaftslehre) entstanden war.

1990 wurde der Wissenschaftsbereich aufgelöst und seitdem die Gründung des IWTG vorbereitet. Die Gründung erfolgte schließlich im Juni 1992. Organisatorisch gehört das IWTG seitdem zur Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Bergakademie Freiberg.

Leiter bzw. Direktoren des Instituts, des Wissenschaftsbereichs bzw. des IWTG waren seit 1954 Prof. Dr. jur. Kurt Ebert (kommissarisch, 1954-1962), Prof. Dr. phil. habil. Eberhard Wächtler (1962-1990), Prof. Dr. rer. nat. habil. Otfried Wagenbreth (1992-1994), Privatdozent Dr. phil. habil. Harm G. Schröter (kommissarisch, 1994-1995) und Dr. phil. Helmuth Albrecht (kommissarisch, 1995-1997). Seit dem 1. April 1997 ist Prof. Dr. phil. habil. Helmuth Albrecht Direktor des IWTG.

Zum Wintersemester 2001/02 wurde am IWTG die Studienrichtung Industriearchäologie im Rahmen des Diplomstudienganges "Archäometrie/ Industriearchäologie" eingerichtet. Dieser wurde im Wintersemester 2004/05 in den Diplomstudiengang "Industriearchäologie" umgestaltet.

2007 startete das neue Bachelor- und Masterprogramm für "Industriearchäologie" (7 + 3 Semester). Seit 2009 bietet das IWTG darüber hinaus das Masterprogramm für "Industriekultur" (4 Semester) an.