Shift-X

SHIFT-X: Employing cultural heritage as promoter in the economic and social transition of old-industrial regions
www.shiftx.eu

Projektpartner

Das Projekt „SHIFT-X: Employing cultural heritage as promoter in the economic and social transition of old-industrial regions.” ist im Dezember 2012 gestartet. In dem Gemeinschaftsprojekt mehrerer europäischer Partner wird untersucht,  wie das industrielle Erbe zur Förderung eines nachhaltigen endogenen Wachstums genutzt werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verbesserung der Managementstrukturen für den Umgang mit industriekulturellem Erbe, die Vermarktung von innovativen Traditionsprodukten sowie die Implementierung effektiver Image-Strategien zur Veränderung in der Wahrnehmung von industriellen Denkmalobjekten und -landschaften.

SHIFT-X wird im Rahmen des Central-Europe-Programmes durchgeführt und durch den Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (ERDF) kofinanziert.

Im Projektergebnis 2014 soll in Zusammenarbeit zwischen dem IWTG und der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH) eine europäische Strategie zur Imageförderung und Vermarktung des industriellen Erbes entstehen. Weiterhin wird auf Basis eines überregionalen Austausches der Projektpartner ein Kompendium zu effektiven Managementstrukturen entstehen. Das IWTG kann hier seine Erfahrungen mit dem UNESCO-Welterbeprojekt „Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krušnohoři“ einbringen, die exemplarisch für sehr innovative Managementstrukturen industrieller Denkmalprojekte stehen. Mögliche Formen der Übertragbarkeit der jeweiligen Erfahrungen auf andere Regionen und Projekte im Industriedenkmalpflegebereich werden dabei geprüft. Ziel ist die Sensibilisierung der nationalen und europäischen Politik für die Bedeutung und Potenzial des industriellen Erbes.

Im Rahmen des Projektes SHIFT-X untersucht das IWTG in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern beispielhafte Regionen und Städte der Central-Europe-Region, die eine ähnliche Geschichte miteinander teilen: Als ehemalige Industriegebiete des Bergbaus, der Schwerindustrie und der chemischen Industrie mit nationaler und internationaler Bedeutung haben sie in den letzten Jahrzehnten auf Grund der Globalisierung und den Folgen der politischen und wirtschaftlichen Wende in den 1990er Jahren ihre wirtschaftliche Stellung verloren, verfügen aber über ein reiches industrielles Erbe.

Der Landkreis Zwickau fungiert als Leadpartner im Projekt und koordiniert acht Partner aus fünf verschiedenen Ländern. Als Repräsentanten alt-industrieller Städte und Regionen wurden neben den deutschen Regionen Chemnitz-Zwickau und der Lausitz die Steirische Region Eisenerz(Österreich), die Region Nordwest-Böhmen/Mikroregion Sokolov (Tschechien), die Region Limburg (Belgien) und die Stadt Bydgosczc (Polen) ausgewählt. Von dem Regionen übergreifenden Austausch während der Zusammenarbeit, der von den Wissenschaftspartnern begleitet und moderiert wird, profitieren alle Projektpartner.

Als Wissenschaftspartner sind das IWTG der Technische Universität Bergakademie Freiberg und das Institut für Geographie und Raumforschung der Karl-Franzens-Universität Graz (Österreich) in das Projekt integriert. Beide Institute haben Erfahrungen im Bereich der Industriearchäologie, der Regionalentwicklung und im Umgang mit industriellem Erbe. Die Aufgabe der Wissenschaftspartner liegt in der wissenschaftlichen Betreuung und Beratung der Projektpartner, in der Evaluation der gewählten Ansätze und in der Zusammenfassung wesentlicher Erkenntnisse. Weiterhin bilden sie die Verbindung zur Wissenschaftswelt und internationalen Denkmalpflegeorganisationen, um das Projekt und dessen Ergebnisse bekannt zu machen.

Die Internetseite von SHIFT-X finden Sie hier: www.shiftx.eu.

Abschlusskonferenz in Genk/Belgien im Oktober 2014

Ansprechpartnerin:

Dr. rer. pol. Daniela Walther
TU Bergakademie Freiberg/Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte
Silbermannstr. 2/ Zi.:1.01
09599 Freiberg/Sachsen

Tel:   +49 3731 39-2459
Fax:  +49 3731 39-2832
Mail:  Daniela [dot] Waltheratiwtg [dot] tu-freiberg [dot] de