Projektinhalt

Das im Folgenden vorgestellte Forschungs- und Seminarprojekt trägt den Titel „Untersuchung von Public-Private Partnerships als Instrumente zur Realisierung von Infrastrukturvorhaben im Grenzraum von Sachsen und Polen“. Entsprechend den Kategorien zur Einordnung von Projekten, die im Rahmen des „Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Sachsen–Polen 2007-2013“ durchgeführt werden sollen, wurde der vorliegende Projektvorschlag in den „Vorhabensbereich Wirtschaft und Wissenschaft“ innerhalb der „Prioritätsachse 1 – Grenzübergreifende Entwicklung“ eingeordnet. Im Kern wird mit dem Projekt beabsichtigt, zur „Verbesserung der Bedingungen für die unternehmerische Entwicklung“ im Grenzraum von Sachsen und Polen beizutragen und die Entwicklung sowie den Aufbau von Kooperationsnetzwerken zu unterstützen.

Der angestrebte räumliche Wirkungsbereich des Projekts umfasst die sächsischen Landkreise Bautzen und Görlitz, 21 Landkreise der Wojewodschaften Lebus und Niederschlesien sowie die Städte Zielona Góra und Jelenia Góra. Die Durchführungsorte des Projekts innerhalb des Fördergebietes sind vorrangig die Städte Görlitz und Jelenia Góra. Ferner sind Veranstaltungen u.a. in den Städten Bautzen, Zielona Góra, Bolesławiec und Wałbrzych geplant. Außerhalb des Fördergebietes sind die Städte Freiberg und Wrocław Durchführungsorte des Projekts. Der vorgesehene Zeitraum für die Durchführung des Projekts umfasst drei Jahre. Es ist geplant, im IV. Quartal 2010 zu beginnen.

Das Projekt ist ein gemeinschaftliches Vorhaben der TU Bergakademie Freiberg (TUBAF) als Lead-Partner und der Wirtschaftsuniversität Wrocław (UEWROC) als Projektpartner. Die Organisatoren und Ansprechpartner des Projekts sind Herr Prof. Dr. Horst Brezinski in seiner Funktion als Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Bergakademie Freiberg und Frau Prof. Dr. Dorota Korenik in ihrer Funktion als Professorin am Lehrstuhl für Finanzen der Wirtschaftsuniversität Wrocław. Die TU Bergakademie Freiberg wurde 1765 als „Berg-Akademie“ gegründet und ist bekannt für ihre praxisnahe Ausbildung und Forschung, die sich an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientiert. Die ursprünglich im Jahre 1947 als private Hochschule für Handel gegründete Wirtschaftsuniversität Wrocław ist heute eine der größten ökonomischen Hochschulen Polens. Die beiden Universitäten haben einen direkten Bezug zum Grenzraum von Sachsen und damit zur Zielregion des Operationellen Programms der grenzübergreifenden
Zusammenarbeit Sachsen–Polen 2007-2013: Beide Einrichtungen sind Gründungspartner des Internationalen Hochschulinstituts (IHI) Zittau. Zudem ist die Wirtschaftsuniversität Wrocław mit der Fakultät für Regionalökonomie und Tourismus in Jelenia Góra vertreten.

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