Sächsische Allianz für material- und ressourceneffiziente Technologien (AMARETO)

Am 30.01.2017 übergab die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, die Fördermittelbescheide für das Clusternetzwerk „Sächsische Allianz für MAterial- und RessourcenEffiziente TechnOlogien“ – kurz AMARETO- an die Projektverantwortlichen

Am 30.01.2017 übergab die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, die Fördermittelbescheide für das Clusternetzwerk „Sächsische Allianz für MAterial- und RessourcenEffiziente TechnOlogien“ – kurz AMARETO- an die Projektverantwortlichen Prof. David Rafaja vom Institut für Werkstoffwissenschaft der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Maik Gude vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden und Prof. Matthias Putz vom Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse der TU Chemnitz und Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik.
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Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange (2. v.l.) übergibt die Fördermittelbescheide für AMARETO an Prof. Putz, Prof. Gude und Prof. Rafaja (v.l.n.r.). Foto TUD/ILK.


Im Rahmen von AMARETO werden die drei technischen Universitäten aus Sachsen sowie das Fraunhofer IWU in den Bereichen Materialforschung, Prozessgestaltung und Produktionstechnologien stärker zusammenarbeiten, um intelligente Verknüpfungen zwischen Werkstoffdesign, beanspruchungsgerechter Werkstoffsystem- und Bauteilgestaltung und optimierten Produktionstechnologien für die Maschinenbau-, Automobil- und Luftfahrtindustrie zu schaffen.
Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert AMARETO mit Mitteln des EU-Strukturfonds EFRE von 2017 bis 2020 in Höhe von insgesamt 5,5 Millionen Euro.
Die Forschungsarbeiten an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg sind im ersten Bereich der Wertschöpfungskette – im Bereich Werkstoffdesign – angesiedelt. Ziel dieses Teilprojektes mit dem Namen „Smart Material“ ist ein für die jeweilige Anwendung optimiertes ressourceneffizientes Werkstoffdesign auf der Basis der Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Herstellungstechnologie, Mikrostruktur und Eigenschaften von Werkstoffen. Dabei sollen physikalisch und technologisch relevante Materialmodelle erstellt werden, die den Zusammenhang zwischen den Herstellungsparametern, der Mikrostruktur und den Eigenschaften der Werkstoffe beschreiben und für die Simulationen der Werkstoffeigenschaften genutzt werden können. Am Freiberger AMARETO-Teilprojekt sind junge Wissenschaftler und Doktoranden aus den Bereichen Werkstoffwissenschaft, Werkstofftechnik und Metallformung beteiligt. Im Fokus ihrer Forschungsarbeiten stehen zwei Materialgruppen, die entsprechend des modernen Ansatzes der Werkstoffentwicklung untersucht und entwickelt werden: (I) speziell legierte, hochfeste und duktile Magnesiumlegierungen für den Leichtbau und (II) Hartstoffschichten mit optimal eingestellter Härte und kontrollierten tribologischen Eigenschaften für den Einsatz unter extremen Bedingungen.