Studienablauf

Generelle Information

Nach dem Grundstudium, absolvieren die Studenten der Vertiefung "Werkstoffwissenschaft" 6 Semester Hauptstudium, inklusive eines Praxissemesters und 3 studentische Arbeiten, von denen die Diplomarbeit die Abschließende des Studiums ist.

Grundstudium

Ausführliche Details zum Grundstudium Werkstoffwissenschaft/Werkstofftechnologie entnehmen Sie bitte der Homepage der Fakultät 5. Die Vertiefung "Werkstoffwissenschaft" ist eine von 7 möglichen im Rahmen dieses Studienganges.

Hauptstudium

Im Hauptstudium der Vertiefungsrichtung "Werkstoffwissenschaft" erlernt der Student die grundlegenden atomaren oder nanoskaligen Mechanismen und Phänomene, welche den Werkstoffen ihre Eigenschaften verleihen. Dieser Block kombiniert vor allem die Elemente der Festkörperphysik mit denen der klassischen Materialkunde. Weiterhin wird in verschiedenen Vorlesungen und Praktika die Arbeitsweise verschiedenster analytischer Messmethoden und Verfahren sowie deren Informationsgehalt vermittelt. Erst diese Methoden erlauben es, die grundlegenden Eigenschaften und Mechanismen in den Werkstoffen zu untersuchen.

In verschiedenen praktischen Arbeiten (Praxissemester, Studienarbeit und Diplomarbeit) wird dem Studenten beigebracht wissenschaftliche Fragestellung selbständig anzugehen, Untersuchungsmethoden und Auswerteverfahren selbständig einzusetzen und anzuwenden sowie die erhaltenen Messdaten zu interpretieren. Den Abschluss des Hauptstudiums und damit die Ausbildung zum Werkstoff-Ingenieur bildet die Diplomarbeit. 

Praxissemester

Während des Praxissemesters sollen Studenten die Möglichkeit bekommen mit den Ihnen aus dem Studium bekannten Prozessen, Werkstoffen, Verfahren und Untersuchungsmethoden real in Kontakt zu kommen. Hierzu begeben sich die Studenten für 6 Monate in ein werkstofferzeugendes oder -verarbeitendes Unternehmen oder eine Materialforschungseinrichtung. Zumeist wirken Studenten dort an der Bearbeitung/Lösung aktueller Probleme, Fragestellungen oder Forschungsthemen mit. Das Praxissemester schließt mit der Verteidigung der Praxissemesterarbeit ab.

Studienarbeit

Im achten und neunten Semester bearbeiten Studenten der Werkstoffwissenschaft eine wissenschaftliche Fragestellung aus dem Bereich der aktuellen Forschung am Institut. Hier geht es vor allem darum, die Herangehensweise an wissenschaftliche Fragestellung und den Umgang mit Analyseverfahren und die Auswertung von Messdaten zu vermitteln. Die Studienarbeit wird am Ende in einem 20-minütigen Vortrag verteidigt werden.

Diplomarbeit

Die Diplomarbeit bildet den Abschluss der Ausbildung zum Werkstoff-Ingenieur und ist der Nachweis, dass der Diplomand eine wissenschaftliche Fragestellung selbständig und umfänglich bearbeiten kann. Die Themen ergeben sich zumeist aus dem aktuellen Forschungsprogramm der Institutes für Werkstoffwissenschaft. In den sechs Monaten Bearbeitungszeit sollten verschiedene, auf die Aufgabenstellung abgestimmte, Analysemethoden verwendet werden um ein wissenschaftliches Problem zu lösen. Mit seiner Diplomarbeit soll der Student ebenfalls nachweisen, dass er die Messergebnisse interpretieren und sinnvoll kombinieren kann um so Aussagen zum Werkstoff und seinen Eigenschaften treffen zu können. Die Diplomarbeit wird mündlich verteidigt.

Und dann...?

Nach Abschluss des Studiums haben die Absolventen ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten vor sich. Dieses reicht von einer akademischen Laufbahn mit Promotion an Universitäten oder anderen Forschungseinrichtungen bis hin zum Einsatz als Werkstoff-Ingenieur in werkstofferzeugenden oder -verarbeitenden Unternehmen.

Weitere detaillierte Informationen zum organisatorischen Studienablauf (z.B. Fristen, Prüfungsmodalitäten, Fristen, Benotungsmaßstäbe, Vorlesungsorganisation, usw.) sind in der Prüfungs- und Studienordnung sowie dem Modulhandbuch zum Studiengang "Werkstoffwissenschaft/Werkstofftechnologie" zu finden.