Geschichte

 1928:

  • Aufbau und Leitung des Lehrstuhls für Walzwerkskunde an der TU Bergakademie Freiberg durch Prof. Dr.-Ing. Dr. mont. O. Emicke
  • Errichtung eines der ersten Versuchswalzwerke für die studentische Ausbildung in Deutschland

1942:

  • Aus dem Lehrstuhl für Walzwerkskunde wird das Institut für Metallformung, ebenfalls unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Dr. mont. O. Emicke
  • Das Institut befindet sich zu dieser Zeit im Gebäude des heutigen 1. Physikalischen Instituts

1946:

  • Nach der Wiedereröffnung der TU Bergakademie Freiberg nach dem 2. Weltkrieg übernimmt Dipl.-Ing. Dr. jur. C. Netter die Leitung des Instituts
  • Beschränkung des Instituts auf die mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagenausbildung von Studenten im Direktstudium der Metallformung und die Vermittlung der ingenieurtechnischen Disziplinen Mechanik, Maschinenelemente, Technische Thermodynamik und Elektrotechnik
  • Zur Ausrüstung des Lehrstuhls zählen ein Sack-Gerüst, eine Ziehbank, ein Fallwerk und ein Lufthammer

1952:

  • Verlegung des Instituts in das Weisbach-Haus
  • Einrichtung einer eigenen mechanischen und elektrotechnischen Werkstatt

1954-1958:

  • Berufung von Dipl.-Ing. G. Juretzek zum Professor für Metallformung und zum Institutsdirekter
  • Errichtung einer zweiten Professur am Institut für Metallformung, der Hüttenmaschinenkunde, durch Prof. Dipl.-Ing. H. Grünnrinne

1958-1969:

  • Umzug in einen neu errichteten Gebäudekomplex im Nordwesten Freibergs
  • Erweiterung der technischen Ausrüstungen des Institutes für Metallformung durch die Inbetriebnahme eines Torsions- und Nockenplastometers, einer 3-gerüstigen offenen 280er Drahtstraße, eines Duo-Kaltwalzgerüstes, von Drahtzieh- und Hüttenmaschinen, eines Rohr- und Stangenzuges, einer Grobziehmaschine und von Prüfpressen sowie diversen Öfen

1970-1991:

  • Berufung von Dr.-Ing. A. Hensel zum Professor und zum Direktor des Instituts für Metallformung
  • Weiterer Ausbau der experimentellen Basis durch die Inbetriebnahme einer 4-gerüstigen Kontiwalzanlage mit einer Walzgeschwindigkeit von bis zu 70 m/s für das Drahtwalzen mit einer Abkühlstrecke und einem Windungsleger, einer 3-zügigen Feindrahtziehmaschine, einer Kaltbandaluminieranlage zum Feueraluminieren, eines 2. Torsionsplastometers und dem Aufbau eines pulvermetallurgischen Labors mit Pulvermischer, Vakuumaustreibe- und Sinterofen sowie einer 2,5MN-Presse

1991:

  • Verbesserung der rechentechnischen Ausstattung, sodass anspruchsvolle Aufgabenstellungen der Prozessmodellierung übernommen werden können
  • Neudefinition und Abgrenzung der Lehrgebiete im Zuge der strukturellen, wissenschaftlichen und personellen Erneuerung

1992-1999:

  • Berufung von Dr.-Ing. habil. W. Lehnert zum Professor für Umformtechnik und zum Institutsdirektor
  • Bearbeitung und Finanzierung zahlreicher Projektthemen zur Problematik Werkstoff- und Verfahrenseinfluss bei der Umformung seitens der Industrie als auch aus öffentlicher Hand
  • Umgestaltung der Lehre auf ein zeitgemäßes Vorlesungs-, Seminar- und Praktikumsangebot bringt dem anwendungsorientierten Fach Umformtechnik nationale und internationale Anerkennung

1999-heute:

  • Leitung des Institutes und der Professur für Umformtechnik durch Herr Prof. Dr.-Ing. Rudolf Kawalla
  • Berufung des Prof. Dr.-Ing. Ulrich Prahl an das Institut für Metallumformung