Innovation der Werkstoffqualitätskontrolle mit künstlicher Intelligenz

AI powered material analysis

MiviA LogoDas Team des Ausgründungsvorhaben „MiViA“ hat eine autonome, selbstlernende Mikrostrukturanalyse entwickelt, welche die Expertise eines Werkstoffwissenschaftlers mit der Fähigkeit der Mustererkennung durch KI-Algorithmen vereint. Im Oktober 2021 startete am Institut für Metallformung der TU Bergakademie Freiberg das Projekt „MiViA“. Das MiViA-Team besteht aus vier motivierten wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, welche sich mit der Entwicklung einer marktreifen Analysesoftware sowie den dazugehörigen wirtschaftlichen Aspekten beschäftigen.

Auf dem Weg von einem geförderten Hochschulprojekt zum eigenständigen Unternehmen wird das Ausgründungsprojekt „MiViA" über einen EXIST-Forschungstransfer vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) finanziert.
“MiViA” – Team: (v.l.n.r.) Roman Rostami, Miriam Corcoran, Grzegorz Korpala, Jessica Schneider

Automatisierung der Mikrostrukturanalyse

Bei der Herstellung und Weiterverarbeitung von metallischen Halbzeugen ist es unerlässlich, die Beschaffenheit des Materials zu bestimmen, damit dem Produkt die notwendige Qualität für die jeweilige Anwendung nachgewiesen werden
kann. Dadurch können Fehler frühzeitig erkannt werden und zusätzliche Kosten durch Ausschuss und Produktionsausfälle vermieden werden. Neben verschiedenen Werkstoffprüfungen findet auch eine Analyse der Mikrostruktur statt.  Derzeit werden diese Analysen manuell durchgeführt. Hierfür ist ein qualifizierter Experte erforderlich, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Aufgrund einer subjektiven Beurteilung des Experten kommt es zu einer höheren Ergebnisstreuung der Analysen und folglich zu einer höheren Fehlerquote.

Die Geschäftsidee von „MiViA“ basiert daher auf der Vermarktung eines selbstlernenden, autonomen Mikrostrukturanalysesystems. Unsere Software basiert auf einer KI-Netzwerkstruktur, welche mit einer Datenbank von 2 Millionen Bilder
trainiert wird. Mit der Verwendung von MiViA haben metallverarbeitende Unternehmen die Möglichkeit, die Analyseergebnisse reproduzierbar und stabil zu machen und dies jederzeit unabhängig von Experten. Damit ist ein unternehmensübergreifender Vergleich der Ergebnisse denkbar.
Gefüge
5 Gründe für den Einsatz von “MiViA”
Vorteile
Was macht MiViA besonders?

  • Autonome Bildbearbeitung und Analyse durch KI-Engine
  • Datenbankerzeugung mit einzigartigem MiViA-Verfahren
  • Analyse unabhängig von Bildqualität
  • Reproduzierbare, stabile quantitative Analyseergebnisse, unabhängig von Experten
Vom Prototypen zum marktreifen Produkt

Um die Software von MiViA direkt auf die Bedürfnisse aus Wirtschaft und Wissenschaft anzupassen, ist eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden wichtig. Hierfür werden Feedbacks innerhalb eines MVP-Programms (Minimum Viable Product) eingeholt. Das bedeutet, dass die aktuell bestehende Version der Mikrostrukturanalysesoftware an ersten potenziellen Kunden getestet wird. Anmerkungen können so direkt in die Entwicklung einfließen und damit die Software optimal anpassen.
Falls Sie die Fähigkeiten unserer Software einmal selbst testen wollen, melden Sie sich bei jessica [dot] schneideratmivia [dot] ai. Alle weiteren Informationen werden Ihnen dann nachfolgend mitgeteilt.
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