Tätigkeiten des Kalibrierzentrums

Erarbeitung und Verbreitung von Grundlagen des Walzkalibrierens

  • Grundlagenuntersuchungen
  • Literaturauswertung und Empfehlung von Richtlinien mit Bezug zum Thema (Kaliber-) Walzen
  • Organisation von Tagungen, Workshops und anderen Weiterbildungsmöglichkeiten (weitere Informationen)
Schulung zu verschiedenen Themen des Kaliberwalzens

Bestimmung von benötigten Materialdaten für die Umformsimulation an institutseigenen Anlagen
  • Fließkurven, thermo-physikalische Kennwerte, Kennwerte zur Tribologie
  • Entfestigungskinetik
  • Phasenumwandlungen, Ausscheidungen
  • Koeffizienten für das Breitungsverhalten

Auslegung von Kalibrierungen für die Warm- und Kaltumformung

  • Streckkaliber
  • Formkaliber

Entwicklung von Simulationssystemen für das Walzen in Streck- und Formkalibern

  • System für eine schnelle Stichplan- und Kaliberoptimierung basierend auf Teilmodulen und experimentell validierten Lösungsansätzen für die Berechnung von lokalem Stofffluss, Mikrostrukturentwicklung, mechanische Eigenschaften sowie Kraft- und Arbeitsbedarf
  • Lösungen für mehr als 40 Eisen- und Nichteisenlegierungen sowie
  • 16 verschiedene Streckkaliberfolgen
  • Modellierung des elastischen Anlageverhaltens
  • Entwicklung eines schnellen, modularen Simulationsframeworks "PyRoll" und dazugehöriger Ergänzungspakete
    Bisher vorhanden sind:
    • lokaler 3D-Stoffluss
    • JMAK Korngrößenklassenverteilung
    • Freiberger Breitungsansatz
    • Erweiterte Werkstoffdatenbank
FEM-Simulation von Profildrähten

Experimentelle Untersuchung zum Walzen in Streck- und Formkalibern bei kontinuierlichen und diskontinuierlichen Walzprozessen
  • Im Rahmen von Forschungsprojekten an Industrieanlagen
  • Abbildung an maßstabsgerechten Anlagen des Institutes für Metallformung (Konti und Triogerüst)
Verschiedene Fertigungsrouten sind experimentell am IMF abbildbar