Untersuchung des thermischen Akkommodationskoeffizienten an keramischen Oberflächen bis zu einem Gasdruck von 10-4 bar (04060585)

Investigation of the thermal accommodation coefficient on ceramic surfaces up to a gas pressure of 10-4 bar

Projektbearbeiterin:

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Kollision eines Teilchens mit einer Wand; Teilchen gibt Energie ab und verläßt Wand mit einer höheren Energie; unvollständige AkkommodationMit der ACM 1 (Accommodation Coefficient Measurement 1) kann der thermische Akkommodationskoeffizient α an verschiedenen Feststoffen, von Metall bis Keramik, bestimmt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mikroporöses Calciumsilikat (REM-Aufnahme von Microcal 1100 mit 3.000-facher Vergrößerung)Der thermische Akkommodationskoeffizient beschreibt dabei die Qualität der Wärmeübertragung zwischen einem Gasteilchen und einer Feststoffwand. Sein Einfluss zeigt sich bei der Bestimmung der effektiven Wärmeleitfähigkeit von porösen Dämmstoffen, wo die Wärmeübertragung durch das in den Mikro- oder Nanoporen befindliche Gas zunehmend an Bedeutung zunimmt, je kleiner der Porendurchmesser ist.

 

Je nach Gasart kann sich die effektive Wärmeleitfähigkeit aufgrund unterschiedlicher thermischer Akkommodationskoeffizienten bis zu 10-15% unterscheiden.