NEWS Archive before 2018

Inhalt


Studenten mit dem ITUN auf Exkursion

Das ITUN organisierte wieder eine Exkursion für Studenten zu drei Unternehmen in Dresden und Meißen, die in unterschiedlichen Bereichen der Verfahrenstechnik tätig sind. Die Exkursion fand am 17.01.18 von 08.00 – 17.00 Uhr statt.

Bosch Pharmatec DresdenEin Teil der Gruppe wurde in Dresden in der Fa. Pharmatec von Herrn v. Papen empfangen. Er vermittelte den Studenten einen Einblick in die komplexen Abläufe des verfahrenstechnischen Projektmanagements am Beispiel der Auslegung einer Ansatzanlage für die pharmazeutische Industrie. Während des Rundgangs durch den Betrieb konnten die Studenten alle Teile Fertigung der Anlagen sehen. Zum Schluss konnten noch einmal Fragen an Herrn v. Papen gestellt werden.

TOPAS GmbH DresdenDer andere Teil der Gruppe fuhr zur Fa. TOPAS. Dort stellte der Geschäftsführer, Dr. Rudolph, den Werdegang des Unternehmens vor. Er ging dabei auf die Chancen und Risiken der Ausgründung einer Firma aus einer universitären Bildungseinrichtung ein. Auf dem nachfolgenden Rundgang wurde den Studenten u. a. eine Filterprüfanlage vorgestellt. Dabei konnten die Teilnehmer sehen, wie Experimente geplant, durchgeführt und ausgewertet.

Krematorium MeißenNach einer kurzen Busreise trafen wir am frühen Nachmittag in Meißen ein. Im dortigen Krematorium erwartete uns Herr Schaldach - Geschäftsführer - um das Unternehmens vorzustellen. Während des Rundgangs wurde für die Teilnehmer deutlich, wie wichtig verfahrenstechnische Grundoperationen auch hier sind. Durch die engagierte Arbeit der Ingenieure gehört das Krematorium Meißen zu den energieeffizientesten in Deutschland. Beeindruckend für die Teilnehmer war der Aufwand, der betrieben werden muss, um die Abluft zu reinigen.

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Wir begrüßen einen neuen Mitarbeiter am ITUN

Herr Michael Steinbrück wird die Elektronikwerkstatt leiten. In seiner Tätigkeit unterstützt er die Mitarbeiter des Institutes beim Aufbau von Versuchsanlagen und bei der Durchführung von Experimenten.

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Mit dem ITUN auf Exkursion

Auch in diesem Semester bietet das ITUN für Studenten die Möglichkeit, Unternehmen, die interessante Arbeitsmöglichkeiten für Verfahrenstechniker bieten, zu besichtigen. Am 17.01.2018 fahren wir mit einem Bus um 07:30 Uhr nach Dresden. Dort steht für einen Teil der Gruppe die Firma Pharmatec auf dem Programm. Dieses Unternehmen der Bosch-Gruppe plant, projektiert und baut verfahrenstechnische Anlagen für die pharmazeutische Industrie. Der andere Teil der Gruppe besucht zeitgleich die Firma TOPAS. Hier werden Messgeräte für kleinste Partikel und Anlagen zum Prüfen von hocheffizienten Filtern selbst entwickelt und gebaut. Das Unternehmen hat einen weltweiten Kundenstamm und bietet sehr vielen Ingenieuren einen interessanten Arbeitsplatz. Am Nachmittag werden wir alle gemeinsam das Krematorium in Meissen besichtigen. Der dortige Geschäftsführer ist ein Absolvent der Bergakademie und kann den Studenten die Verfahrenstechnik im Krematorium detailliert nahe bringen.

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GraFa-Studienreise nach Brüssel

Doktorandinnen im Gespräch mit Wissenschaftlerinnen des Joint Research Centre © Sabine Kaiser.Im Rahmen des Programms „Junge Frauen an die Spitze“ nahmen Doktorandinnen der TU Bergakademie Freiberg, darunter auch unsere Mitarbeiterin Dipl.-Ing. Arite Werner, in der Zeit vom 27.-30.09.17 an einer Studienreise nach Brüssel teil. Das Programm wird von der GraFa organisiert und bietet Doktorandinnen die Möglichkeit, mithilfe verschiedener Workshops und Trainings, Kompetenzen zu erwerben, die für eine wissenschaftliche Laufbahn erforderlich sind. Ziel der Studienreise war es, Fachfrauen/-männer aus Forschung und Politik zu treffen, die sowohl einen fachlichen als auch persönlichen Einblick in ihre Arbeit und zur Strategieentwicklung Europas ermöglichten. Die Teilnehmerinnen erhielten die Möglichkeit drei Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Vertreter von vier Kommissariaten der Europäischen Kommission und des Joint Research Centre (JRC) zu treffen. Das Programm wurde von den Teilnehmerinnen selbst organisiert. Das inhaltliche Spektrum der Vorträge und Diskussionen war dabei sehr vielfältig und erstreckte sich von Umwelt- und Ressourcenmanagement, Chancengleichheit von Frauen und Männern und Circular Economy über konkrete Programme der europäischen Forschungsförderung für den wissenschaftlichen Nachwuchs bis hin zu den unterschiedlichen Karrierewegen in der Wissenschaft. Die Studienreise wurde mit Mitteln aus dem Gleichstellungsfonds der TU Bergakademie Freiberg gefördert, wofür sich die Teilnehmerinnen herzlich bedanken.

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Das ITUN auf Exkursion

Unsere diesjährige Exkursion führte uns ins Erzgebirge.

Am Vormittag informierten wir uns über die verarbeitungstechnischen Aspekte der Kalkgewinnung. Im Museum in Lengefeld wurden wir mit dem Ablauf der Verarbeitung von Kalk vertraut gemacht. Die Führung begann mit der Aufbereitung des Kalkgesteins in Kugelmühlen, die direkt an den Brennöfen aufgestellt waren. Einen solchen Ofen konnten wir umrunden und später auch besteigen. Anschließend wurde das Löschen des gebrannten Kalks demonstriert. Dazu gab es anschauliche Anekdoten aus der Geschichte des Werkes. Danach ging es hinab in den Tagebau. Unterwegs wurden wir auf die vielen seltenen Pflanzen aufmerksam gemacht, die sich inzwischen dort angesiedelt haben. Auf der letzten Sohle durften wir auch noch unter Tage gehen und eine Demonstrationssprengung erleben.
Zum Mittagessen fuhren wir mit unserem Bus nach Dörnthal. Der Wirt der Braunmühle hatte sehr schmackhafte Speisen mit Leinöl, darunter die berühmten Buttermilchgetzen, für uns zubereitet.
So gestärkt ging es zu Fuß zur noch produzierenden Ölmühle im Dorf. Ein Müller im Ruhestand führte uns von unten nach oben durch die Mühle und brachte mit kabarettartigen Einlagen alle Teilnehmer zum Lachen. Wir wurden aber nicht nur in die Geheimnisse der Leinölgewinnung, sondern auch in die Produktion von Hanf- und Kokosöl eingeführt. Zum Schluss nutzten alle die Gelegenheit, sich im Mühlenladen mit frischen Produkten des Unternehmens einzudecken.

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Das ITUN auf der Jahrestagung des Fachausschusses Aufbereitung und Umwelttechnik

Am 20. und 21.09.2017 fand in Goslar die Jahrestagung des Fachausschusses Aufbereitung und Umwelttechnik der Gesellschaft der Metallurgen und Bergleute e.V. (GDMB) statt. Als Vertreter des ITUN nahmen daran Herr Dr. Herdegen und Frau M. Sc. Schaldach teil. Während des Vortragsprogrammes stellte Frau Schaldach in 30 Minuten aktuelle Forschungsergebnisse zur „Herstellung kohlenstoffhaltiger Adsorbentien auf der Basis verschiedener biogener Mischungen“ vor, die im Rahmen eines deutsch-vietnamesischen Kooperationsprojektes erzielt wurden. Als biogene Agrarreststoffe werden hierfür vor allem Bagasse und Reisstroh unter Nutzung weiterer Zusatzstoffe für die Formgebung einschließlich eines Aktivierungsschrittes in Betracht gezogen. In weiteren Vorträgen unter anderem zur Primär- und Sekundärrohstoffgewinnung sowie bei der Besichtigung eines Recyclingunternehmens konnten zusätzlich interessante Einblicke in die Rohstoffaufbereitung erlangt werden.

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Wir begrüßen einen neuen Mitarbeiter am ITUN

Herr Emile Tabu Ojong wird die AG Umweltverfahrenstechnik im Institut verstärken. In seiner Tätigkeit bearbeitet er das Projekt zur Entwicklung mikrobiologischer Brennstoffzellen.

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ITUN – Rallye 2017

Die alljährliche Vorstellung des Instituts für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik fand am 14.06.2017 im Rahmen des Moduls „Einführung in die Verfahrenstechnik“ statt. Die Veranstaltung soll den Studenten der Verfahrenstechnik einen Einblick in die Lehr- und Forschungsgebiete des Instituts ermöglichen, um ihnen bei der Wahl ihrer Vertiefungsrichtung zu helfen. Die Veranstaltung wurde durch Dr. Schröder mit der Präsentation einiger interessanter Eckdaten zum Institut eröffnet. Anschließend stellten die jeweiligen Arbeitsgruppenleiter Dr. Herdegen (Thermische Verfahrenstechnik), Dr. Haseneder (Umweltverfahrenstechnik) und Dr. Schröder (Naturstoffverfahrenstechnik) anhand ausgewählter Forschungsprojekte ihre Fachbereiche vor. Anhand des Forschungsprojektes „Steigerung der wertstofflichen Nutzung von Treber aus der Brauereiindustrie durch den Einsatz der Membrantrenntechnik“ konnte die breite Aufstellung des Instituts und die Vernetzung der Arbeitsgruppen verdeutlicht werden. Nach Beendigung des eher formalen Teils dieses Nachmittags folgte die Erkundung der Labore durch die Studenten, die in den drei Gruppen „Freiberger Experten“, „Die Zeugen Jevers“ und den „Rad/t suchenden Radlern“ verschiedenen Stationen besuchten. Zu bestaunen waren dabei die Hochdruckextraktionsanlagen, die Pelletieranlage, sowie die Membranversuchsstände des Instituts. Der Rundgang fand seinen Höhepunkt in einem Quiz, bei dem sich die aufmerksamsten Studenten einige Freiberger Köstlichkeiten verdienen konnten. Nach einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen behaupteten sich die „Freiberger Experten“. Beim abschließenden Grillen hatten die Studenten die Möglichkeit in lockerer Atmosphäre mit den Institutsmitarbeitern ins Gespräch zu kommen und den Abend entspannt ausklingen zu lassen.

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Das ITUN in St. Petersburg

Vom 19. bis 21.04.2017  fand in St. Petersburg die internationale Konferenz junger Wissenschaftler zum Thema „Topical issues of rational use of natural resources“ statt, an der auch eine Delegation der TU Bergakademie Freiberg teilnahm.
In ihrem Vortrag „New strategies for the material utilization of agricultural by-products from tropics exemplified by bio-based carbon adsorbent materials“ stellte M.Sc. Katja Schaldach dabei aktuelle Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt BioMatUse vor und konnte in der Sektion „Environmental Protection“ den zweiten Platz in der Bewertung der Vorträge belegen. Der Schwerpunkt der Präsentation lag auf Möglichkeiten zur Verbesserung der Adsorptionseigenschaften von kohlenstoffhaltigen Adsorbentien aus Weizen- und Reisstroh sowie der Herstellung von Formkoksen aus Agrar-Reststoffen.
Durch Diskussionen, weitere Vorträge und eine Führung durch die Labore der Saint-Petersburg Mining University konnten außerdem zusätzliche Anregungen für die zukünftige Forschungsarbeit erlangt werden.

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Das ITUN stellt in Dresden neue Strategie vor

Vom 16. bis 17.03. fand die 22. Fachtagung Nutzung Nachwachsender Rohstoffe - Bioökonomie 3.0 in Dresden statt.
Im Rahmen dieser Veranstaltung stellte Katja Schaldach "Neue Verwertungsstrategien für die stoffliche Nutzung tropischer Agrarreststoffe" vor. Dabei wurden Ergebnisse zur Herstellung von Bodenverbesserungsstoffen aus Reisspelzen sowie zur Herstellung von kohlenstoffhaltigen Adsorbentien aus Reisspelzen, Reisstroh und Weizenstroh präsentiert.
Weiterhin konnten durch zahlreiche Konferenzbeiträge und Diskussionen weitere Einblicke in andere Gebiete der stofflichen und energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe sowie Anregungen für den Fortgang der Forschungsarbeit gewonnen werden.

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Das ITUN stellt Forschungsergebnisse vor

Auf dem diesjährigen Jahrestreffen der ProcessNet-Fachgruppe Hochdruckverfahrenstechnik vom 08.-09.03. in Frankfurt stellte Herr Dr. Herdegen auf seinem Poster erste Ergebnisse vor, die im Rahmen des laufenden EFRE-Forschungsprojekts "Gewinnung von hochwertigen, hellen Naturwachsen für die Lebensmittel- und pharmazeutische Industrie" zusammen mit dem Projektpartner ifn FTZ GmbH erzielt wurden.

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ITUN mit 3 Beiträgen auf der ProcessNet-Jahrestagung Membrantechnik vertreten

Das Treffen der ProcessNet Fachgruppe Membrantechnik fand in diesem Jahr zwischen dem 08.-10.03.2017 in Köln statt.
Das ITUN war mit zwei Vorträgen und einem Poster vertreten. Auf seinem Poster präsentierte M. Sc. Franz Grahl sein Forschungsprojekt „Steigerung der wertstofflichen Nutzung von Treber durch den Einsatz der Membrantrenntechnik“. Auf dem Poster wurden sowohl das Konzept des Projektes als auch erste Ergebnisse zu den Bereichen Mikrofiltration, Entwässerung und  Entwicklung von Analysenmethoden zu Bestimmung der Inhaltsstoffe von Treberpresswasser (durchgeführt vom Projektpartner Professur für spezielle Lebensmittelchemie und Lebensmittelproduktion an der TU Dresden) dargestellt.
Dipl.-Ing. Arite Werner stellte in ihrem Vortrag „Einsatz von Membranverfahren zur Abtrennung von Indium und Germanium aus Laugungslösungen“ aktuelle Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit vor. Im Hinblick auf die Umsetzung einer in-situ-Laugung in der Reichen Zeche wird der Einsatz von Membranverfahren zur selektiven Gewinnung der strategischen Elemente Indium und Germanium untersucht. Experimente mit synthetisch hergestellten Laugungslösungen zeigten eine selektive Abtrennung des Germaniums. Die Forschungsarbeit wird im Rahmen des Freiberger Biohydrometallurgischen Zentrums für strategische Elemente (BHMZ) bearbeitet. 
In ihrem 20-minütigen Vortrag präsentierte Dipl.-Ing. Katja Meschke aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema „Charakterisierung von Nanofiltrationsmembranen zur Separation strategischer Elemente aus wässrigen Lösungen”, welche im Rahmen des r4-Verbundprojektes „Theisenschlamm“ entstanden sind. Die selektive Abtrennung von Rhenium aus einer komplexen wässrigen Lösung kann durch Variation der Prozessparameter sowie Membraneigenschaften gezielt beeinflusst werden. Weiterführende Untersuchungen legen den Fokus auf die reale Umsetzung des Forschungsvorhabens.

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Das ITUN stellt Forschungsergebnisse vor

Im Rahmen des ProcessNet Jahrestreffens Köln (06. bis 10.03.2017) fand vom 07. bis 08.03.2017 das Treffen der Fachgruppe Adsorption statt. Dabei stellte Katja Schaldach in ihrem Vortrag Ergebnisse zur Verbesserung der Eigenschaften von kohlenstoffbasierten Adsorbentien aus Agrar-Reststoffen vor. Einsatz finden dabei Reisstroh, Reisspelzen und Weizenstroh. Mithilfe der chemischen Aktivierung sowie der Gasaktivierung kann die stoffliche Zusammensetzung der Biomassen bzw. deren Kokse so verändert werden, dass Verbesserungen der Adsorptionseigenschaften der erzeugten kohlenstoffbasierten Adsorbentien resultieren. Diese Untersuchungen bildeten die Grundlage zur späteren Herstellung von hochwertigen, biobasierten Formkoksen. Erste Ergebnisse zur Herstellung mechanisch fester Formkokse mit guten Adsorptionseigenschaften wurden ebenfalls präsentiert. Durch Diskussionen und zahlreiche Konferenzbeiträge konnten außerdem weitere Anregungen für die zukünftige Forschungsarbeit gewonnen werden.

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Das ITUN in Vietnam

GruppenfotoVom 05. bis 11.02.2017 fand im Rahmen des BMBF geförderten, internationalen Kooperationsprojektes „BioMatUse“ ein Treffen der deutschen und vietnamesischen Projektpartner in Hanoi/ Vietnam sowie der angrenzenden Provinz Thanh Hoa statt. Im Förderprogramm „Bioökonomie International“ wird dabei die Herstellung von biobasierten Produkten (Geotextilien, Bodenverbesserungsstoffen und Adsorbentien) zur stofflichen Nutzung der in Vietnam bei der Zucker- und Reisverarbeitung in großen Tonnagen anfallenden Agrarreststoffe untersucht. Von deutscher Seite nahmen als Vertreter der Firma Internationale Geotextil GmbH Herr Roess sowie als Vertreter des ITUN Herr Dr. Herdegen und Frau Schaldach an der Delegationsreise teil. Organisatorisch wurde die Delegationsreise durch Herrn Hebert unterstützt, der im Auftrag des GIZEF (Gründer- und Innovationszentrum Freiberg GmbH) die Reise begleitete.
Beim Besuch der Firma LASUCO in Thanh Hoa konnten neben der Zuckerfabrik unter anderem auch die Gewächshäuser für Anzuchtversuche zur Ertragssteigerung von beispielsweise Zuckerrohr, aber auch von Gemüse besichtigt werden. Weiterhin fanden Besuche bei den im Projekt involvierten vietnamesischen Partnerinstituten der Vietnam Academy of Agricultural Sciences sowie der Hanoi University of Science and Technology statt. Ferner wurden Kontakte zur Hanoi University of Mining and Geology geknüpft.
Im Rahmen der Projektberatungen vor Ort konnten so neben dem persönlichen Kennenlernen und der Betriebsbesichtigung vor allem Informationen zum aktuellen Arbeitsstand ausgetauscht sowie die für einen erfolgreichen Fortgang des Projekts erforderlichen Rahmenbedingungen besprochen werden.

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Neue Mitarbeiterin am ITUN

seit gestern können wir eine neue wissenschaftliche Mitarbeiterin in unserem Institut begrüßen. Frau Dipl.-Ing. Kerstin Milew wird sich in einem neuen FuE-Projekt (KerWas) unseres Institutes mit der Aufbereitung von salzhaltigen Abwässern durch Nanofiltration und Membrandestillation beschäftigen. Wir wünschen Ihr dafür viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

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Auslandssemester in Rumänien

Ein Student der Verfahrenstechnik studiert für ein Semester an der Universitatea Babeş-Bolyai in Cluj-Napoca, Rumänien Sebastian Herrman wird sich im kommenden Semester das Wissen für seinen Abschluss als Diplomingenieur Verfahrenstechnik an der Faculty of Chemistry and Chemical Engineering, Babes-Bolyai University, Cluj-Napoca aneignen. Möglich wurde dies durch ein Erasmusabkommen zwischen der rumänischen Universität und der TU Bergakademie Freiberg. Für die Verfahrenstechnik ist auf deutscher Seite das ITUN zuständig. Sebastian Herrmann hat ein learning agreement erstellt, in dem geregelt ist, welche rumänischen Prüfungen für hiesige Module anerkannt werden. Die dortigen Lehrveranstaltungen werden überwiegend in englisch angeboten. Damit stellt die Sprache für ihn keine Hürde dar. Wir wünschen ihm viel Erfolg während seines Aufenthaltes.

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ITUN auf ProcessNet-Jahrestreffen Bruchsal mit zwei Beiträgen vertreten

Vom 13. bis 14.2.2017 fand das Jahrestreffen der Fachgruppe Agglomerations- und Schüttguttechnik im Rahmen des ProcessNet-Jahrestreffens Bruchsal (13.-17.2.2017) statt. Zwei Beiträge des ITUN wurden im Rahmen der Tagung vorgestellt:
Laura Muche, M.Sc., stellte Ihre Ergebnisse zum Einfluss ausgewählter Brikettierparameter auf die Brikett- und Kokseigenschaften einer Kokskohlenmischung in einem Vortrag vor. Dabei wurde neben der Variation verschiedener Bindemittel und Mischbedingungen auf die Brikett- und Koksqualität auch die Reaktivität der Kokse aus den Brikett-Kohle-Mischungen diskutiert. Es zeigte sich, dass insbesondere die Zugabe von Stärke oder Rohteer als Bindemittel eine günstige Beeinflussung der Brikett- und Koksqualität zur Folge hat.
In einem Posterbeitrag stellte Dipl.-Wi.-Ing. Franz Fehse den Einfluss verschiedener Verkokungshilfsmittel auf die Herstellung fester Pyrolysebriketts und Kokse aus Braunkohle vor. Durch die Zugabe von Sulfitablauge oder Melasse kann die Festigkeit von Stückkoksen aus Braunkohle z. T. deutlich gesteigert werden.
Aus Diskussionen und der Vielzahl weiterer Beiträge konnten zudem neue Impulse für die eigene Forschung gewonnen werden.

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Das ITUN beim diesjährigen K1-MET Scientific Exchange Day in Wels

Am 1.2.2017 fand an der Fachhochschule Oberösterreich, Campus Wels, der 8. Scientific Exchange Day statt. Beim Scientific Exchange Day werden jährlich ausgewählte Forschungsaktivitäten im Rahmen des COMET K1-MET Programmes vorgestellt. Dabei präsentierte Laura Muche in ihrem Vortrag zum Thema „Briquetting of a coking coal mixture for utilization in a coking plant“ aktuelle Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit.

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Wir begrüßen einen neuen Mitarbeiter am ITUN

Herrn Robin Hofmann ist Absolvent der TU Bergakademie Freiberg und hat seine Masterarbeit am ITUN erfolgreich verteidigt. Er wird sich in der AG Umweltverfahrenstechnik im Rahmen eines R4-Projekts mit Membrantrennverfahren beschäftigen. Durch den Einsatz von Membranverfahren soll eine selektive Abtrennung bzw. Aufkonzentrierung eines hochkomplexen Stoffstroms aus strategisch wertvollen Elementen unter der Beachtung von, um Größenordnungen höher konzentrierten Begleitelementen erfolgen. Zur Ermittlung der Abtrenncharakteristik der Membranmaterialien werden zunächst Screenings durchgeführt. In den darauffolgenden Schritten werden u.a. Chelatbildner integriert. Es sollen Möglichkeiten zum Up-Scaling und eine hybride Anlagenverschaltung abgeleitet werden.

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Weihnachtsfeier am ITUN

Am 7.12.2016 fand zum Jahresausklang die Weihnachtsfeier des Instituts für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik statt. Den Auftakt bildete das gemütliche Treffen bei Glühwein und Plätzchen im Foyer des Rammlerbaus. Anschließend konnten die Mitarbeiter bei einer Führung im Historicum der TU Bergakademie Freiberg Wissenswertes zur Geschichte der Universität und des Rammlerbaus erfahren. Den Abschluss bildete die gemeinsame Feier am Abend. Aufgelockert wurde das Beisammensein durch eine Weihnachtsgeschichte, die in Anlehnung an Begebenheiten des Institutslebens im vergangenen Jahr verfasst wurde. Die traditionelle musikalische Unterhaltung durch die ITUN’s rundete die weihnachtliche Stimmung ab. Ganz im weihnachtlichen Sinne fand außerdem eine Versteigerung von handgefertigten Einzelstücken und anderen Präsenten statt. Der dabei erzielte Erlös von 444,44 Euro wurde zugunsten des Kinderschutzbundes Freiberg gespendet. Von diesem Geld werden Weihnachtsüberraschungen für einige Familien der Region mitfinanziert.

Vielen Dank für die besinnliche Feier und vor allem für die großzügige Spendenbereitschaft!

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Das ITUN auf der IMSTEC 2016

KonferenzzentrumIn der Zeit vom 05. bis 08.12.2016 war das ITUN mit einem Fachbeitrag auf der International Membrane Science and Technology Conference (IMSTEC) in Adelaide Australien vertreten. Im Fokus der Konferenz stand die Membrantechnik mit ihren weiten Anwendungsfeldern, von der Aufbereitung wässriger Stoffsysteme bis hin zur Stromgewinnung, sowie die Membranmodifikation und -entwicklung. Frau Katja Meschke verdeutlichte in ihrem Vortrag „Influence of pH on the retention of strategic elements from synthetic leaching solutions by nanofiltration”, dass es mittels polymerischen Nanofiltrationsmembranen möglich ist, ein komplexes Stoffsystem unter Ausnutzung des pH-Wertes aufzutrennen. Im Mittelpunkt ihrer Forschung stehen strategische Elemente, die von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind und aus sekundären, mineralischen Rohstoffquellen mittels Bioleaching extrahiert werden sollen. Der Einsatz der Nanofiltration soll dabei helfen, die gewünschten Wertelemente aus der wässrigen Lösung zu separieren.

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Das ITUN auf Exkursion mit Studenten

1Das ITUN organisierte wieder eine Exkursion für Studenten zu drei Unternehmen in Dresden, die in unterschiedlichen Bereichen der Verfahrenstechnik tätig sind. Die Exkursion fand am 23.11.16 von 08.00 – 17.00 Uhr statt. Ein Teil der Gruppe wurde in Dresden in der Fa. Pharmatec von Herrn v. Papen empfangen. Er vermittelte den Studenten einen Einblick in die komplexen Abläufe des verfahrenstechnischen Projektmanagements am Beispiel der Auslegung einer Ansatzanlage für die pharmazeutische Industrie. Während des Rundgangs durch den Betrieb konnten die Studenten alle Teile Fertigung der Anlagen sehen. Zum Schluss konnten noch einmal Fragen an Herrn v. Papen gestellt werden.

Der andere Teil der Gruppe fuhr zur Fa. TOPAS. Dort stellte der Geschäftsführer, Dr. Rudolph, den Werdegang des Unternehmens vor. Er ging dabei auf die Chancen und Risiken der Ausgründung einer Firma aus einer universitären Bildungseinrichtung ein. Auf dem nachfolgenden Rundgang wurde den Studenten u. a. eine Filterprüfanlage vorgestellt. Dabei konnten die Teilnehmer sehen, wie Experimente geplant, durchgeführt und ausgewertet.

In der Stadtentwässerung Dresden Kaditz wurden die Studenten auf dem Rundgang von Herrn Patrick Amendt in 2 Stunden mit dem kompletten Ablauf der kommunalen Abwasserreinigung vertraut gemacht. Zum Abschluss konnten auch die beiden Faultürme zur Gewinnung von Biogas aus Klärschlamm besichtigt werden.

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Students meet industry mit RWE Power

Am 19.10.2016 stellten Vertreter von RWE Power unter dem Motto „Students meet industry“ im Konferenzraum des S.I.Z. Perspektiven für Ingenieure bei RWE Power in Frechen vor. Dr. Hans-Werner Schröder begrüßte als kommissarischer Institutsleiter und Leiter der AG Naturstoffverfahrenstechnik am ITUN die Teilnehmer und führte durch die Veranstaltung. Der technische Leiter des Geschäftsfeldes Veredlung Dr. Joachim Witzel gab einen Einblick in die Struktur von RWE und ordnete das Geschäftsfeld Veredlung darin ein. In seinem kurzen Vortrag stellte er die Leistungsfähigkeit der Betriebe u. a. zur Herstellung von Braunkohlenstaub, Braunkohlenbriketts, Wirbelschichtkohle und Herdofenkoks dar. Der zweite Vortragende Dr. Raimund Lange skizzierte seinen Werdegang ausgehend vom Studium der Verfahrenstechnik und der Promotion an der TU Bergakademie Freiberg über den Einstieg als Ingenieur im Technischen Support und als Projektingenieur im Geschäftsfeld Veredlung sowie der anschließenden Tätigkeit als Referent für Veredlungsthemen bis hin zu seiner Übernahme der Leitung der Fabrik Süd am Standort Frechen ab 2017. Anhand des eigenen Werdegangs konnten die Teilnehmer der Veranstaltung einen sehr guten Einblick in die Vielseitigkeit der Tätigkeitsfelder bei RWE erlangen. In einem kurzen Übersichtsvortrag fasste Dr. Hans-Werner Schröder die bisherige Zusammenarbeit zwischen dem Geschäftsfeld Veredlung von RWE und dem ITUN zusammen. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Forschungsaufträge bearbeitet aber auch zwei Promotionsprojekte und zahlreiche studentische Arbeiten in Zusammenarbeit mit RWE betreut. Anschließend stellte Markus Lippold als Vertreter der Personalabteilung die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten Freiberger Studenten und Absolventen im Geschäftsfeld Veredlung bei RWE Power vor. Die Möglichkeiten reichen vom Grundpraktikum und Praxissemester über Themen für Bachelorarbeiten, Große Belege, Master- und Diplomarbeiten bis hin zum Einstieg nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums. Nach den kurzen Vorträgen bestand bei einem Imbiss die Möglichkeit zur persönlichen Diskussion mit den Vertretern von RWE, die seitens der Teilnehmer intensiv genutzt wurden.

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Das ITUN auf Exkursion

Unsere diesjährige Exkursion führte uns nach Westsachsen.

Am Vormittag stand die Besichtigung eines Naturstoffe verarbeitenden Unternehmens auf dem Programm. In Weidensdorf wurden wir bei FRIWEIKA mit dem Ablauf der Verarbeitung von Kartoffeln vertraut gemacht. Zu Beginn der Führung wurde erst einmal festgestellt, wie viel das Institut auf die Waage bringen kann. Es waren insgesamt 2100 kg. In den Hallen konnten wir sehen, wie die Kartoffeln von der Anlieferung über die Sortierung und die Reinigung in die Verpackung bzw. Lagerung kommen. Beeindruckend war das Jonglieren der 2000 kg schweren Behälter durch die Gabelstaplerfahrer. Die Sortierung läuft vollautomatisch ab, bei der Geschwindigkeit hat das menschliche Auge keine Chance mehr.
Mittags konnten wir das Wasserschloss Klaffenbach bei Chemnitz besichtigen. Der Nachmittag wurde dann mit einer sehr interessanten Führung durch das Sächsische Industriemuseum Chemnitz ausgefüllt. Die sehr engagierten Mitarbeiter brachten uns Industriegeschichte nahe. Viele der Exponate konnten in Betrieb genommen werden. Besondere Aufmerksamkeit zogen einerseits die Textilmaschinen und andererseits die Sonderausstellung zu Fahrrädern auf sich.

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Das ITUN auf der ProcessNet-Jahrestagung 2016

Vom 12. bis zum 15. September 2016 fand in Aachen die von der DECHEMA unter dem Leitgedanken der „Nächsten Generation von Produkten und Prozessen“ ausgerichtete ProcessNet-Jahrestagung statt, auf der das ITUN mit drei Beiträgen aus der Arbeitsgruppe Umweltverfahrenstechnik vertreten war.
Arite Werner präsentierte in ihrem Vortrag „pH-abhängige Abtrennung von Indium und Germanium aus Laugungslösungen mit NF-Membranen“ aktuelle Forschungsergebnisse zur Abtrennung von Indium und Germanium aus Laugungslösungen mit Membranverfahren. Diese wurden im Rahmen des Freiberger Biohydrometallurgischen Zentrums für strategische Elemente (BHMZ) erzielt.
Katja Meschke hielt einen Vortrag mit dem Titel „Vom Abfallprodukt zum strategischen Metall – Ein hybrider Prozess zur Wertstoffrückgewinnung aus Laugungslösungen“ und stellte das Rohstoffpotential einer Flugstaubhalde, einem Relikt aus der Kupferschieferverhüttung im Mansfelder Land, vor. Die in der Halde enthaltenen Wertmetalle sollen mittels biologischer Laugung (AG Mikrobiologie/TU Freiberg) in ihre lösliche Form überführt werden. Eine Separation der gelösten Wertkomponenten mittels Nanofiltration konnte im Technikumsmaßstab für Modelllösungen nachgewiesen werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zusammensetzung der Laugungslösung, im Wesentlichen die hohen Zinkgehalte, entscheidend den Trennerfolg beeinflussen.
Kai Lechner stellte ebenfalls im Bereich der Membrantrenntechnik seine aktuellen Forschungsergebnisse im Vortrag „Untersuchung des Permeationsverhaltens organischer Lösemittel durch keramische Nanofiltrationsmembranen“ vor. Dabei konnte gezeigt werden, dass mithilfe nanoporöser Keramikmembranen organische Mehrkomponentengemische in ihre Bestandteile getrennt werden können und die organophile Nanofiltration eine energieeffiziente Alternative zu den herkömmlichen thermischen Trennverfahren darstellt. Die Arbeit wird gefördert durch das BMWi/PtJ.

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Das ITUN auf der CHISA 2016

Das Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik war in der Zeit vom 27.08.2014 bis 31.08.2016 beim diesjährigen Kongress CHISA 2016 („22nd International Congress of Chemical and Process Engineering“) in Prag mit 2 Beiträgen vertreten.
André Rieger präsentierte im Rahmen seines Vortrages „Mass transfer induced particle swelling during fixed-bed extraction: A model study“ Ergebnisse einer Modellentwicklung für quellbare Substrate in Festbettextraktoren, die Stofftransfer und Größenänderung aneinander koppelt. Er setzte damit die Arbeiten seines letzten Vortrages fort und konnte mittels Dimensionanalyse und Parameterstudie zeigen, dass die Berücksichtigung der Quellung in bestimmten Stofftransportregimen berücksichtigt werden sollte. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse der Parameterstudie, dass durch einfache P-Regelung des volumetrischen Lösemittel-Inputs erhebliche Einsparungen bei den Betriebskosten für die Kreislaufführung des Lösemittels erreicht werden können.
Kai Lechner zeigte in einer Posterpräsentation die Ergebnisse seiner Studie mit dem Titel „A standardized experimental approach for organic solvent nanofiltration by ceramic membranes.“ Sie umfasste sowohl die Entwicklung eines standardisierten Verfahrens zur Untersuchung der Kombination hydrophobierter Keramikmembranen und organischer Stoffsysteme als auch erste experimentelle Ergebnisse zur Permeabilität der eingesetzten Membranen sowie Trennleistung für binäre organische Stoffsysteme.

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Projekttreffen mit ThyssenKrupp Industrial Solution

Am Donnerstag, dem 18.8.2016, fand in Dortmund ein Projekttreffen mit ThyssenKrupp Industrial Solutions (tkIS) zum Ende des laufenden Projektjahres statt. Dr. H.-W. Schröder, Dr. V. Herdegen, K. Rosin und F. Fehse stellten erfolgreich den Projektstand zur Herstellung von festen Stückkoksen aus Braunkohle vor und zusammen mit TKIS wurden die Forschungsschwerpunkte des kommenden Projektjahres abgesprochen. Am darauf folgenden Freitag fand in Frechen ein Gespräch zur Herstellung von Braunkohlenkoksen zwischen TKIS, RWE und ITUN mit einer anschließenden Besichtigung der Brikettfabrik statt.
TKIS und ITUN kooperieren seit 2013 zur Entwicklung von Prozessen und Technologien zur Veredlung und Nutzung fossiler sowie nachwachsender Rohstoffe. Von besonderem Interesse ist die Entwicklung eines neuen Vertikalkammerofens zur Herstellung von Stückkoksen aus Braunkohle unter Verwendung von Pyrolysebriketts.

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ITUN mit Beitrag auf der IMWA vertreten

Die Jahreskonferenz der „International Mine Water Association“ tagte vom 11.-15. Juli 2016 in Leipzig. Im Fokus stand der internationale Wissensaustausch (u. a. Australien, Schweden, Südafrika, Spanien, Deutschland) zu Entwicklungen im Bereich der bergbaulichen Wasserwirtschaft. In der Kategorie „Secondary Mining“ präsentierte Frau Meschke ihre aktuellen Forschungsergebnisse, welche sich mit der Gewinnung strategischer Elemente aus Laugungslösungen beschäftigen. Ihr Vortrag mit dem Titel „Nanofiltration – A new separation pathway in secondary mining“ zeigte auf, dass eine Mobilisierung von Wertmetallen aus sekundären, mineralischen Ressourcen mittels biologischer Laugung (Institut für Mikrobiologie, TU BAF) möglich ist. Eine Separation der Wertkomponente Rhenium aus der multi-elementaren Modelllösung, deren Zusammensetzung an die Laugungslösung angelehnt ist, konnte mittels Nanofiltration nachgewiesen werden. Die Trennleistung ist dabei wesentlich vom pH-Wert und den Membraneigenschaften (z.B. Werkstoff) abhängig. Die wesentlichen Erkenntnisse der Voruntersuchungen, mit deren Hilfe eine geeignete Membran gescreent wurde, sind in den Proceedings erschienen (ISBN 978-3-86012-533-5).

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Neues Gerät zur photooptischen Partikelanalyse

Am 4. Juli 2016 wurde am Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik ein Gerät zur photooptischen Partikelanalyse der Fa. Haver und Boecker im Rahmen des Förderprojektes BioMatUse (Förderkennzeichen: 031B0084A) in Betrieb genommen. Das Gerät vom Typ Haver CPA 4 Conveyor ermöglicht die Bewertung nichtsphärischer Partikel, insbesondere faseriger Materialien wie z. B. Reisstroh, Bagasse, Treber, zerfasertem Holz u. a. m. Neben der Ermittlung der Partikelgrößen- und -anzahlverteilung ist auch die Bestimmung weiterer Kennwerte, z. B. Feretdurchmesser, Skelettlänge und Sphärizität, möglich. Durch die optische Partikelanalyse können Aussagen zum Zerfaserungsgrad bzw. Zerkleinerungsgrad der verschiedenen Rohstoffe getroffen werden. Gleichfalls ist aber auch eine Analyse von Agglomeraten wie Granulat, Pellets oder Briketts vor und nach verschiedenen Beanspruchungsszenarien möglich.

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Das ITUN auf dem XVIII International Coal Preparation Congress

Vom 28.6.2016 bis zum 1.7.2016 fand in St. Petersburg der XVIII International Coal Preperation Congress (ICPC) statt. Neben Beiträgen aus Australien, China, Indien, Polen, Russland u. a. m. waren auch mehrere Beiträge aus Deutschland im Kongressprorgamm vertreten. Darunter ein Beitrag von Franz Fehse mit dem Titel "A new approach for processing and agglomeration of low-rank coals for material usage". Im Rahmen seines Vortrags stellte er den Einfluss der Aufbereitungsverfahren auf die Herstellung von hochwertigen Pyrolysebriketts und Stückkoksen aus Braunkohle vor. Durch die intensive Aufbereitung konnten Abriebfestigkeiten der Kokse auf einem vergleichbaren Niveau wie für handelsübliche Steinkohlenkokse erzielt werden. Der Beitrag wurde im Tagungsband (ISBN 978-3-319-40942-9) mit der DOI 10.1007/978-3-319-40943-6_147 veröffentlicht.

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Das ITUN mit Studenten auf Exkursion

Auch in diesem Semester wurden vom ITUN zwei interessante verfahrenstechnische Exkursionen organisiert. Am 22.06.2016 startete der Bus mit 25 Studenten in Richtung Lampertswalde. Im Unternehmen Kronospan GmbH wurden wir von Frau Janine Kärgel – Marketing/Öffentlichkeitsarbeit - begrüßt. Sie hat das Programm für die folgenden Stunden organisiert und begleitete unseren Rundgang.
Dipl. Ing. Ralf Hagelgangs – Leiter MDF - übernahm den fachlichen Teil der Führung. Mit ihm ging es nach dem Gruppenfoto über die Holzlagerung zu den ersten verfahrenstechnischen Prozesse. Die Studenten lernten die Zerkleinerung, die biologische Abluftreinigung und den Refiningprozess kennen.
Daran schloss sich ein kurzer Blick in die Leimherstellung an. Nach der beeindruckenden kontinuierlich arbeitenden Presse zeigte Herr Valentin Metzger – Anwendungstechniker Imprägnierung - wie die Papiere für das Laminat vorbereitet werden. Der Bereich Fußboden wurde anschließend von Herrn Uwe Lippert – Abteilungsleiter Fußboden - vorgestellt. Zum Abschluss der Führung konnten wir noch einen Blick in das Fertigteillager werfen und sehen, wie die riesigen Mengen an Paletten computergesteuert verpackt und abgelegt werden.
Im Verwaltungsgebäude wurde für das leibliche Wohl der Gruppe gesorgt. Dabei stellte Dr. Wolfgang Seifert - Geschäftsführer - das Unternehmen vor und beantwortete Fragen der Teilnehmer. Wir bedanken uns bei Dr. Seifert und Frau Monique Ehl - Marketing für die Organisation.
Nach einer kurzen Busreise trafen wir am frühen Nachmittag in Meißen ein. Im dortigen Krematorium erwartete uns Herr Schaldach - Geschäftsführer - um das Unternehmens vorzustellen. Während des Rundgangs wurde für die Teilnehmer deutlich, wie wichtig verfahrenstechnische Grundoperationen auch hier sind. Durch die engagierte Arbeit der Ingenieure gehört das Krematorium Meißen zu den energieeffizientesten in Deutschland. Beeindruckend für die Teilnehmer war der Aufwand, der betrieben werden muss, um die Abluft zu reinigen.
Mit vielen neuen Eindrücken und frischer Motivation für das weitere Studium kam die Gruppe am frühen Abend wieder in Freiberg an. Die einhellige Meinung war, dass diese Exkursion fachlich viel gebracht hat und im nächsten Jahr wieder durchgeführt werden sollte.

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Das ITUN auf der 8. International Freiberg Conference 2016

DWI Franz Fehse war mit einem Beitrag zum Einfluss der Brikettier- und Verkokungsbedingungen auf die Herstellung von Koks aus nichtbackenden Kohlen (Influence of the briquetting and coking parameters on the lump coke production using non-baking coals) vertreten.

Im Vortrag skizzierte Herr Fehse den großen Einfluss der Aufbereitungsvariante für das Brikettiergut für zwei verschiedene Braunkohlen. Außerdem präsentierte er erste Ergebnisse zum Einfluss des Aufheizregimes auf die Koksqualität. Diese ersten Untersuchungen zeigen, dass gegebenenfalls auch einstufige Aufheizregime zur Herstellung von Stückkoksen aus Braunkohle in Frage kommen können.

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Praktische Brandschutz-& Evakuierungshelferausbildung

In der letzten Woche fand die praktische Brandschutz-& Evakuierungshelferausbildung (gem. § 10 ArbSchG) der TUBAF bei der freiwilligen Feuerwehr Freiberg statt. Dr. Haseneder und Herr Lütgert erwarben die notwendigen Kenntnisse insbesondere zum Einsatz geeigneter Löschmittel und der "taktischen" Vorgehensweise zur erfolgreichen Bekämpfung von Glut-, Flüssigkeits- und Metallbränden. Mit der bereits absolvierten theoretischen Ausbildung stehen damit für den Bereich ITUN 2 kompetente Ansprechpartner sowie tatkräftige Fachkundige zur Verfügung.

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Beiträge des ITUN auf der Fachtagung EMSF 2016

Auf dem "15th European Meeting on Supercritical Fluids - EMSF", das von der International Society for Advancement of Supercritical Fluids (ISASF) vom 08.-11.05. in Essen ausgerichtet wurde, war auch das ITUN mit zwei Beiträgen vertreten. Herr Rieger stellte auf seinem Poster mit dem Titel "Experimental Determination of Diffusivity Incorporating Swelling Kinetics" experimentelle Messungen zum Quellungsverhalten eines Kautschuks in CO2-Atmosphäre unter erhöhten Drücken dar. Zum einen wurde das dynamische Quellungsverhalten in einem Sichtzellenautoklaven beobachtet und zum anderen die sorbierte Gasmasse mittels einer Hochdruckmagnetschwebewaage bestimmt. Für eine korrekte Sorptionsbestimmung ist die Volumenkorrektur anhand des Quellungsverhaltens unerlässlich. Die Kenndaten der Feststoffquellung finden später Berücksichtigung in einem Extraktionsmodell. Im zweiten Beitrag, der mit "Investigation on Surface Energy of Microporous Ceramic Surfaces at Hydrothermal Conditions" betitelt war, trug Dr.-Ing. Herdegen über die Bestimmung von Oberflächenspannungen einer TiO2-Nanofiltrationsmembran in wässrigen Systemen bei erhöhten Drücken und Temperaturen bis 140 °C vor. Anhand der Ermittlung von Tropfenkonturen unterschiedlicher organischer Lösungsmittel an der mikroporösen Membranoberfläche und der Grenzflächenspannung zwischen den eingesetzten organischen Lösungsmitteln und der wässrigen Phase konnten entsprechende Oberflächenspannungen für die Membranoberfläche berechnet werden. Die temperaturabhängigen Oberflächenspannungen sollen für die Modellierung des Stofftransports durch die Membran anhand eines Widerstandsmodells genutzt werden.

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Vortrag zur Fachtagung Kokereitechnik

Am 28. und 29.4.2016 fand in der Essener Kreuzeskirche die diesjährige Fachtagung Kokereitechnik des Vereins deutscher Kokereifachleute e.V. (VDKF) statt. Auch das ITUN war mit einem Vortrag vertreten. Dr.-Ing. H.-W. Schröder referierte über "Forschungsergebnisse zur vorteilhaften Bewertung von Braun- und schwach backenden Steinkohlen vor dem Hintergrund der restriktiven Rohstoffsituation". In seinem Vortrag zeigte Dr. Schröder die Relevanz der rohstoffspezifischen Aufbereitungs- und Veredlungsbedingungen für die Herstellung qualitativ hochwertiger Kohlenstoffträger auf - sei es für die Vergasung, Montanwachsextraktion oder aber für die Herstellung hochwertiger Stückkokse aus schwach- oder nichtbackenden Kohlen in einem Vertikalkammerofen.

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Neuer Mitarbeiter am ITUN

Wir begrüßen einen neuen Mitarbeiter im Institut Wir freuen uns als neuen Mitarbeiter am Institut Herrn M. Sc. Schimann begrüßen zu können. Er wird sich im Rahmen des Pharmatec-Projektes im Bereich der AG Umweltverfahrenstechnik mit der Vakuum-Membran-Destillation beschäftigen.

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ITUN auf dem Jahrestreffen der ProcessNet-Fachgruppe Membrantechnik vertreten

Vom 02. bis 03. März fand in Kassel das Jahrestreffen der ProcessNet-Fachgruppen Mechanische Flüssigkeitsabtrennung und Membrantechnik statt. Das ITUN war mit einem Vortrag und einem Poster vertreten.

Frau Katja Meschke präsentierte in ihrem Vortrag „Nanofiltration – Einsatzpotential für die Aufbereitung von Laugungslösungen zur Gewinnung wirtschaftsstrategischer Rohstoffe“ die Notwendigkeit der sekundären Rohstoffnutzung am Beispiel einer deponierten Flugasche, dem sogenannten Theisenschlamm. Zur Gewinnung soll ein hybrider Prozess aus Bioleaching und Downstream Processing entwickelt werden. Die am ITUN durchgeführten pH-Wert-abhängigen Nanofiltrationsversuche verdeutlichen, dass die Trennleistung von diversen Faktoren beeinflusst wird. Im Rahmen der Untersuchungen konnte Rhenium selektiv aus der Modelllösung abgetrennt werden. Die zukünftige Forschung zielt auf die Behandlung des realen Stoffsystems ab.
Das Poster „Einsatz eines rotierenden Mikrofiltrationssystems zur Eisenabtrennung und Eisenschlammaufkonzentrierung aus AMD“ von Frau Meschke und Herrn Herdegen entstand in Kooperation mit der G.E.O.S. mbH. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die Membrantechnik konventionellen Entwässerungsmaschinen ebenbürtig ist und Trockensubstanzgehalte von über 15 % TS erzielt werden können. Die durchgeführten Versuche zeigen, dass auftretende Wechselwirkungen zwischen gefälltem Eisen und der rotierenden Membran die Trennleistung erheblich beeinflussen. Eine kontinuierliche Abtrennung der Eisenhydroixdfracht könnte gegenwärtig bewältig werden, wobei die mobile Anwendung am attraktivsten scheint.

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Neues Austauschprogramm für Studenten und Dozenten unterzeichnet

Das ITUN beteiligt sich am ERASMUS-Austauschprogramm der TU Bergakademie Freiberg mit der Universität Babes-Bolyai Cluj-Napoca, Rumänien.

Das Austauschprogramm für Studenten und Dozenten des ITUN läuft bis 2020. Schon im Sommersemester 2016 wird Dr. Barabas aus Cluj-Napoca für eine Woche an der TU Bergakademie Vorlesungen und Seminare halten. Dr. Seyfarth wird dann im Wintersemester 2016-17 einen Blockkurs zur "Experimentellen Prozessanalyse" für einen Masterstudiengang in Cluj-Napoca durchführen.

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2 Beiträge des ITUN zu ProcessNet-Fachgruppen

Auf dem gemeinsamen Jahrestreffen der ProcessNet-Fachgruppen Agglomerations- und Schüttguttechnik, Coputational Fluid Dynamics und Mehrphasenströmungen vom 29.2. bis 2.3.16 in Bingen am Rhein war das ITUN mit zwei Vorträgen vertreten.

Georg Brösigke diskutierte in seinem Vortrag mit dem Titel "Analyse des Einflusses von Turbulenz auf den Wärmeübergang zwischen sphärischen Partikeln und planaren Oberflächen" die Weiterentwicklung seines Modellsystems einer einzelnen Kugel, die auf einer Platte abrollt. Der Einfluss der Turbulenz wird mit Hilfe direkter numerischer Simulation untersucht. Hierzu wurde ein eigens entwickelter OpenFOAM-Solver zusammen mit einem mittels snappyHexMesh erzeugten Hexaedergitters verwendet. Die gewonnen Ergebnisse wurden anschließend mit etablierten Turbolenzmodellen verglichen.
Franz Fehse stellte in seinem Vortrag "Beitrag zur Brikettierung und Pyrolyse von Braunkohlengranulaten für die stoffliche Nutzung" den Einfluss der Aufbereitungsbedingungen auf die Brikett- und Koksqualität am Beispiel der Brikettierung von Braunkohlengranulaten aus zwei verschiedenen Weichbraunkohlen heraus. Es zeigte sich ein entscheidender Einfluss der Granulierparameter auf die Brikett- und Koksqualität für beide untersuchte Braunkohlen bei konstanten Brikettierbedingungen. In weiterführenden Versuchen wird nun die Durchdringung der während der Agglomeration der Granulate ablaufenden Teilprozesse untersucht.

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Neue Mitarbeiterin am ITUN

Wir freuen uns als neue Mitarbeiterin am Institut Frau Laura Muche begrüßen zu können.

Sie wird sich im Rahmen des Projektes K1-MET im Bereich der Arbeitsgruppe Naturstoffverfahrenstechnik mit der Entwicklung neuer Agglomerationstechnologien für Stäube und Schlämme aus Direktreduktionsanlagen zur Steigerung von Rohstoffeffizienz und Wirtschaftlichkeit sowie der Steinkohleaufbereitung für metallurgische Prozesse beschäftigen.

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Schülerpraktikum am ITUN

3 Schüler der 12. Klasse aus dem BSZ Julius Weisbach absolvierten für eine Woche ein Praktikum an unserem Institut.
Als Schüler der 12. Klasse aus dem BSZ Julius Weisbach haben wir vom 22.02. bis zum 26.02.2016 ein Praktikum an der TU Freiberg absolviert.
Unsere erste Aufgabe bestand in der Abbildung des Ablaufs einer verfahrenstechnischen Prozessanalyse in Form eines Flussdiagramms in Powerpoint. Anschließend haben wir Präsentationen zu den Themen

  • Experimentelle Optimierung in der Verfahrenstechnik
  • Statistische Versuchsplanung und
  • Explorative Datenanalyse

in deutsch und in englisch angefertigt. Diese Präsentationen sollen in der Lehre sowohl in Freiberg als auch in Rumänien angewendet werden.
Während unseres Aufenthaltes am ITUN wurden wir jeden Tag mit den Projekten, Anlagen und Geräten des Institutes vertraut gemacht. Die Erläuterungen und Erklärungen waren sehr interessant und wir konnten viel lernen.
Dieses Praktikum werden wir auf jeden Fall weiter empfehlen.

Lisa Grundmann
Denis Helbig
Ingo Laugwitz

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Neuer Mitarbeiter am ITUN

Herr Hoffmann wird im Projekt „CODY“ beschäftigt sein. Weitere Teilaufgaben liegen in den Verantwortungsbereichen von Professor Kureti, Professor Bertau, Professor Hasse und Professor Meyer. Unsere Aufgabe wird u.a. die Entwicklung eines dynamischen Modells für die Methanolsynthese sein.

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Studentische Exkursionen

Das ITUN bietet auch in diesem Wintersemester wieder Fachexkursionen in verschiedenste sächsische Unternehmen an.

Am 04.11.2015 fährt ein Bus für 30 Studenten nach Dresden. Ein Teil der Gruppe wird am Vormittag die Firma Pharmatec, einen Anlagenbauer für die pharmazeutische Industrie, besuchen. Die anderen Studenten bekommen einen Einblick in die Entwicklung und Herstellung von Partikelmessgeräten in der Firma TOPAS. Am Nachmittag besichtigt die gesamte Gruppe die Kläranlage in Dresden-Kaditz.

Am 25.11.2015 besteht die Möglichkeit nach Lauta zu fahren. Dort wird am Vormittag die Produktions- und Umweltservice GmbH besichtigt. Seit einem Jahr ist ein Absolvent des ITUN im Unternehmen beschäftigt. Am Nachmittag steht der Besuch der Thermischen Abfallverwertung Lauta auf dem Programm.

Für Anfragen zu den Exkursionen können Sie sich an Dr. Seyfarth wenden.

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Das ITUN auf der ECCE 2015

Das ITUN war in der Zeit vom 27.09.15 bis 01.10.15 bei der diesjährigen Konferenz ECCE 2015 (10th European Congress of Chemical Engineering) in Nizza, Frankreich mit 2 Beiträgen vertreten.

Die Konferenz fand zusammen mit der ECAB3 (3th European Congress of Applied Biotechnology) und der EPIC5 (5th European Process Intensification Conference) statt und stellte damit eine bedeutende Plattform für europäische Wissenschaftler aus den Forschungsfeldern chemische Verfahrenstechnik, Biotechnologie sowie Prozessintensivierung dar.
Arite Werner präsentierte in ihrem Vortrag “Effect of pH-value on retention of indium and germanium from leaching solutions with nanofiltration membranes“ Forschungsergebnisse zur Abtrennung von Indium und Germanium aus Laugungslösungen mit Membranverfahren. Diese wurden im Rahmen des Freiberger Biohydrometallurgischen Zentrums für strategische Elemente (BHMZ) erzielt.
Dr. Volker Herdegen stellte in seinem Vortag “Determination of surface energy by measurement of contact angles on microporous ceramic surfaces at high pressures and elevated temperatures” aktuelle Ergebnisse von Untersuchungen zur Kontaktwinkelmessung an mikroporösen keramischen Oberflächen vor, die zum Ziel haben, die Stofftransportvorgänge durch mikroporöse keramische Membranen zu beschreiben.

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Vorträge auf der 32nd Annual International Pittsburgh Coal Conference 2015

Auf der diesjährigen Pittsburgh Coal Conference war das ITUN mit zwei Vorträgen vertreten. Die Konferenz fand vom 5. - 8. Oktober 2015 in Pittsburgh, PA (USA), statt.

Dabei stellte Albrecht Matthes in seinem Vortrag zum Thema “The Influence of Drying Conditions on Processing Properties of Lignite” aktuelle Ergebnisse seiner Forschung zur Weiterentwicklung der Braunkohletrocknung vor. Reinhard Lohmeier präsentierte in seinem Beitrag “Briquetting of Non- and Poor-Baking Hard Coals for its Usage in Smelting Reduction Processes under Consideration of Blending and Curing Effects“ Forschungsergebnisse, die im Rahmen des Projektes K1-MET erzielt wurden.

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M. Sc. Yan Wang verteidigte am 29.09.2015 erfolgreich ihre Promotion

Dr. Wang beim LöwenreitenDr. Yan Wang forschte während ihres Aufenthaltes an der Bergakademie Freiberg von 2011- 2015 auf dem Gebiet der Extraktion von Montanwachs aus Braunkohle. Die Dissertation mit dem Titel "Modeling and Simulation of Montan Wax Extraction from Brown Coal: Experimental and Theoretical" wurde von den Gutachtern positiv bewertet. In der Verteidigung stellte Sie die Ergebnisse ihrer Arbeit vor. Kernpunkt war die Verknüpfung der experimentellen Ergebnisse der Arbeitsgruppe Agglomerationstechnik und Naturstoffverfahrenstechnik mit eigenen 1D- und 2D-Modellen. Mit deren Hilfe konnte sie wertvolle Grundlagen für die Simulation des hochkomplexen Prozesses erarbeiten. In der anschließenden Nachprüfung überzeugte Sie auch mit Wissen zu ihrer zeitweiligen Wahlheimat. Den Abschluss des Tages krönte das traditionelle Löwenreiten auf dem Obermarkt in Freiberg. Wir wünschen Dr. Wang bei ihrer zukünftigen Tätigkeit in China viel Erfolg.

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Weihenstephaner Seminar für Wassertechnologie in Freiberg

Das ITUN veranstaltet zusammen mit der TU-München (Arbeitsgruppe Wassertechnologie) und dem Freiberger Brauhaus am 24. und 25.09. das diesjährige 9. Weihenstephaner Seminar für Wassertechnologie. Thematisch werden insbesondere die Bereiche endokrine Disruptoren, Membrandestillation, Entmanganung, sowie Energie- und Wassermanagement im Rahmen von Vorträgen präsentiert und intensiv diskutiert. Die Veranstaltung findet ab 13:00 im Brauhof Freiberg statt.

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ITUN-Exkursion 2015

ITUN-Exkursion 2015Die diesjährige Exkursion führte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ITUN in die Nudelfabrik Riesa und auf Schloss Moritzburg Einer schönen Tradition folgend führte das ITUN am 22.09.2015 seine Exkursion durch. Mit dem Bus ging es zuerst nach Riesa, wo die Besichtigung der Nudelfabrik auf dem Programm stand. Nach einer kurzen Einführung per Video zum Werdegang des Unternehmens wurden alle Teilnehmer für den Rundgang durch die Produktion hygienisch "eingepackt". Anlass zu besonderer Heiterkeit gaben die Bartträger. Von der Mischung der Komponenten über das Pressen der verschiedenen Formen, die anschließende Trocknung und das Verpacken der fertigen Ware konnten wir alles hautnah erleben und auch verkosten. Anschließend gab es ein zünftiges Mittagessen im Nudelrestaurant. Im Werksverkauf wechselten dann große Mengen Nudeln den Besitzer. Im Bus auf der Fahrt nach Moritzburg machte der eine oder andere einen kleinen Verdauungsschlaf. Die Zeit bis zur Schlossführung wurde individuell mit einem Spaziergang oder Kaffee Trinken genutzt. Im Schloss erlebten wir Wissenswertes zur Historie von Moritzburg. Dabei kam es immer wieder zu spontanen Heiterkeitsausbrüchen, die bewiesen, dass Geschichte nicht trocken sein muss. Am Schluss wurde der Schuh von Aschenbrödel gestestet. Unsere Azubi Lucy Fischer darf sich jetzt Hoffnungen auf den Prinzen machen.

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Das ITUN auf der Euromembrane 2015

Auf der diesjährigen Membrankonferenz Euromembrane 2015 in Aachen war das ITUN mit einem Vortrag vertreten. In ihrem Vortrag zu „Membrane based separation of indium and germanium from bioleaching solutions” präsentierte Arite Werner aktuelle Forschungsergebnisse, die sie im Rahmen des Freiberger Biohydrometallurgischen Zentrums für strategische Elemente (BHMZ) bearbeitet. Die Konferenz findet nur alle 3 Jahre und bietet die Möglichkeit mit internationalen Wissenschaftlern in Kontakt zu kommen und die neuesten Entwicklungen in der Membrantrenntechnik zu verfolgen. In fünf parallelen Sessions wurden alle Themen rund um die Membrantechnik von Membranprozessen und Anwendungen über Themen der Membranentwicklung bis hin zu Möglichkeiten und Techniken zur Membrancharakterisierung behandelt.

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Das ITUN auf dem Jahrestreffen der ProcessNet-Fachgemeinschaft Fluiddynamik und Trenntechnik

Vom 9. bis 11. September 2015 fand in Bamberg das zweite Jahrestreffen der ProcessNet-Fachgemeinschaft Fluiddynamik und Trenntechnik statt. Zum Themengebiet Fluidverfahrenstechnik hielten Prof. Dr. Jens-Uwe Repke und Dr. Daniel Staak von der Lonza AG einen Tandemvortrag über die "Effizienzsteigerung von komplexen Prozessen in der chemischen Industrie durch anlagenweites Retrofit", Matthias Hilpert stellte "Eine neue hybride Systematik zum Retrofit komplexer destillativer Trennprozesse" vor und Daniel Bude präsentierte seine Ergebnisse zum "Einsatzpotenzial von Trennwandkolonnen bei der heterogenen Azeotroprektifikation". Im Fachgebiet der Hochdruckverfahrenstechnik stellte Dr. Volker Herdegen den "Einsatz von keramischen Membranen zur Regeneration von beladenen überkritischen und hydrothermalen Phasen" vor. Arite Werner präsentierte ihre Arbeit zum Thema "Membrangestützte Verfahren zur selektiven Abtrennung von Indium und Germanium aus Laugungslösungen", welche im Rahmen des Krüger-Kolloqiums gefördert wird. In angenehmer Atmosphäre konnten die Teilnehmer aktuelle Entwicklungen verfolgen, sich mit anderen Fachkollegen austauschen und Kontakte pflegen. Neben dem fachlichen Rahmenprogramm stellte der Chemcar-Wettbewerb und die anschließende Preisverleihung beim Konferenzdinner im Residenzhotel Bamberg einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung dar.

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Verteidung der Dissertation

Am 29.09.2015 wird Frau M. Sc. Yan Wang ihre Dissertation "Modeling and Simulation of Montan Wax Extraction from Brown Coal: Experimental and Theoretical" im RAM 1085 verteidigen. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Studiums kam Frau Wang durch Vermittlung von Prof. Repke an das ITUN nach Freiberg und forschte auf dem Gebiet der Extraktion von Montanwachs aus Braunkohle. Dabei verknüpfte sie experimentelle Ergebnisse der Arbeitsgruppe Agglomerationstechnik und Naturstoffverfahrenstechnik mit eigenen Modellen und simulierte auf dieser Basis den Prozess.

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Neue Mitarbeiter am ITUN

Frau Schaldach, die ihre Masterarbeit am Institut erfolgreich verteidigt hat, wird sich mit der Nutzung von biogenen Reststoffe beschäftigen. Herr Kost studierte an der TU Dresden und wird die Arbeiten von Herrn Marek auf dem Gebiet der Strömungsmessung fortsetzen.

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Neuer Mitarbeiter am ITUN

Wir begrüßen einen neuen Mitarbeiter im Institut Wir freuen uns als neuen Mitarbeiter am Institut Herrn M. Sc. Franz Grahl begrüßen zu können. Er wird sich im Rahmen des Pharmatec-Projektes im Bereich der AG Umweltverfahrenstechnik mit der Vakuum-Membran-Destillation beschäftigen.

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ITUN-Rallye 2015

ITUN-Rallye 2015Am Freitag, 10.07.2015, fand die jährlich ITUN-Rallye statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung können die Studierenden des 2. Studienjahres der Verfahrenstechnik das Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik (ITUN) im Hinblick auf die Wahl ihrer Vertiefungsrichtung näher kennen lernen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Institutsleiter Prof. Dr. Repke und einem einleitenden Vortrag ging es in Gruppen von vier bis fünf Studenten mit jeweils einem Betreuer von Station zu Station. Hier konnten die Studierenden einige Forschungsschwerpunkte des Instituts kennenlernen und Versuchsanlagen im Betrieb sehen. So wurden unter anderem ein Versuchstand zur Pelletierung von Naturstoffen und eine Rektifikationskolonne vorgeführt.
Regen Anklang fand das abschließende Quiz mit Grillen und lockerem Beisammensein, das Studenten und Institutsangehörigen die Gelegenheit gab, näher ins Gespräch zu kommen.

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Forschungsinitiative ESIMEM

 ESIMEMAm 30.06.2015 fand am Standort von Evonik Industries in Marl die erste Zusammenkunft der neun Kooperationspartner der Forschungsinitiative ESIMEM (Energieeffiziente Stofftrennung in der chemischen und pharmazeutischen Industrie durch Membranverfahren) statt.  Das Projekt, welches als Gemeinschaftsprojekt von Industrie und Hochschulen aus der ProcessNet-Initiative „Wanted Technologies“ hervorgegangen ist, wird vom BMWI durch den Förderträger Jülich unterstützt. Neben Evonik Industries zählen das Frauenhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS), das Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG), die Fa. Andreas Junghans aus Frankenberg, der Pharmakonzern Merck KGaA, die Rauschert-Kloster-Veilsdorf GmbH sowie die Technische Universität Dortmund, die TU Bergakademie Freiberg und die RTWH Aachen zum Projektverbund. Das Institut für Thermische, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik (ITUN) wird sich im Rahmen von ESIMEM mit der Anwendung und Modellierung keramischer Nanofiltrationsmembranen zur Auftrennung organischer Flüssigkeitsgemische beschäftigen.

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Chinesische Promotion in Kooperation mit dem ITUN

TongAm 9.6.2015 hat Herr Zhongyao Tong am Institute of Chemical Machinery (Prof. Hong) an der Zhejiang University in Hangzhou (VR China) seine Promotion vor der deutsch-chinesischen Promotionskommission, in der Prof. Repke (ITUN) Mitglied war, verteidigt und damit sein Promotionsverfahren sehr erfolgreich abgeschlossen. Die Dissertation mit dem Titel Investigation on flow dynamics of film flow over topology entstand in Kooperation mit dem ITUN, an dem Herr Zhongyao Tong von September 2010 bis August 2012 einen Teil seiner Promotion absolviert hat. Die erfolgreiche Promotion ist Resultat einer langjährig guten Beziehungen zwischen dem ITUN und dem Institute of Chemical Machinery der Zhejiang University. Wir gratulieren Herrn Zhongyao Tong herzlich und wünschen ihm alles Gute für seinen zukünftigen Lebensweg!

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International Freiberg Conference on IGCC und XtL Technologies, Coal Conversion and Syngas (IFC)

Am 16.6 und 17.6.2015 fand die International Freiberg Conference on IGCC und XtL Technologies, Coal Conversion and Syngas (IFC) in Huhhot in der Inneren Mongolei (China) statt. Im vielfältigen Tagungsprogramm u. a. zur Vergasung, Pyrolyse, Modellierung von Hochtemperaturkonversionsprozessen und zum Einfluss der Einsatzstoffe war auch ein Beitrag des ITUN vertreten. Franz Fehse berichtete über die Entwicklung eines hochfesten Stückkokses aus Braunkohlen und nichtbackenden Steinkohlen in seiner Präsentation mit dem Titel „Investigation of high-strength lump coke from lignite and sub-bituminous coals“. Die IFC fand in diesem Jahr zum siebenten Mal statt. Zum ersten Mal wurde sie außerhalb von Deutschland veranstaltet. Im Anschluss an die beiden Konferenztage konnten mit der Yitai Dalu Coal-to-Liquids Plant und der coal-to-chemicals gasification site der Inner Mongolia Rongxin Chemical Industry ein Einblick in die technische Umsetzung der vorgestellten Kohlekonversionsprozesse gewonnen werden.

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Verleihung der Hutchison-Medaille auf IChemE Annual General Meeting 2015

HutchinsonJohannes Sacher nahm auf dem IChemE Annual General Meeting am 26. Mai 2015 in London die Hutchison Medal entgegen, welche für den Artikel „Dynamic modeling and simulation of an alembic pear wine distillation”, publiziert 2013 in Food and Bioproducts Processing, vergeben wurde. Die Autoren sind Johannes Sacher, Laura García-Llobodanin, Francisco López, Hugo Segura und José Ricardo Pérez-Correa. Die IChemE verleiht den Preis jedes Jahr für eine Publikation, welche „sowohl praktisch und weitreichend als auch philosophisch ist und Denkanstöße liefert“.

Der Artikel beinhaltet die dynamische Modellierung und Simulation einer Birnenwein-Destillation in einem traditionellen Apparat, der sog. Alambique.

DestilleEs konnte eine gute Validierung bzgl. experimentell ermittelter zeitlicher Aroma- und Alkoholprofile im Destillat erreicht werden. Die Alambique steht hierbei repräsentativ für die industriell vorrangig verwendeten Apparate zur Batchdestillation. Die Arbeit zeigt daher Wege auf um für diesen Typ von Batchdestillationen das wesentliche physikalische Verhalten bzgl. Thermodynamik und Energie- und Stofftransport zu verstehen sowie effizient numerisch zu berechnen. Sie kann daher Ansätze liefern um die vorherrschenden durch Erfahrung entwickelten Verfahren bzgl. Energieeffizienz, Produktqualität und Produktsicherheit durch computergestützte Methoden zu verbessern.

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Exkursion zur Achema und Evonik Industries AG

Vom 15.6.2015 bis zum 19.6.2015 fand die weltgrößte Messe der Verfahrenstechnik, die Achema, statt. Dazu wurde vom Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik eine dreitägige Exkursion vom 15.6. bis zum 17.6 durchgeführt.

ACHEMA 2015Am Montag den 15.6. ging es um 6 Uhr mit dem Bus nach Frankfurt am Main. Um 12 Uhr in Frankfurt angekommen, ging es direkt zur Achema. Dort wurden die 30 Studenten in 3 Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hatte für diesen Nachmittag 4 Firmenpräsentationen auf dem Programm. Unsere Gruppe besuchte zuerst die Firma Bayer. Dort bekamen wir einen umfassenden Überblick zu den Fachbereichen sowie einen Einblick in die Bewerbungsmöglichkeiten. Danach hatten wir einen Termin bei der Firma Chemstations, welche uns den Flowsheetsimulator Chemcad vorstellte. Nach der eindrucksvollen Präsentation von Herrn Dr. J. Schöneberger wurden individuelle Fragen beantwortet. Im Anschluss folgte ein Vortrag von Thyssen Krupp Industrial Solutions. In diesem wurde der Bereich Anlagenbau vorgestellt. Außerdem wurden im Nachhinein persönliche Fragen hinsichtlich der Bewerbungsformalien diskutiert. Während sich die ersten drei Stationen mit dem Thema Anlagenbau/ Engineering beschäftigten, gehörte die vierte und auch letzte Firma für diesen Tag zur Thematik der thermischen Verfahrenstechnik. Bei der Firma De Dietrich waren beeindruckende Anlagen ausgestellt, wie unter anderem eine Kolonne mit einer Höhe von 5m sowie ein Reaktor. Zu jedem ausgestellten Apparat gab es eine detaillierte Erklärung. Auch hier konnten im Anschluss wieder individuelle Fragen gestellt werden. Nach dem aufregenden aber auch anstrengenden Messetag ging es dann mit dem Bus zur Jugendherberge nach Oberreifenberg im Hochtaunuskreis. Dort wurden als erstes die Zimmer bezogen. Danach stand der Abend zur freien Verfügung. Während einige der Gruppe ins Tal gelaufen sind, um Besorgungen zu machen, hat der andere Teil der Gruppe den großen Feldberg erklommen, um in der Gipfelgaststätte zu Abend zu essen. Anschließend ging es geführt vom Sonnenuntergang wieder zurück zur Jugendherberge. Damit endete der erste Abend. Auch am zweiten Reisetag stand der Besuch der Achema auf dem Programm. Diesmal jedoch zur individuellen Besichtigung. Einerseits konnten in den verschiedenen Hallen viele Ausstellungsstücke, teilweise auch im Betrieb, besichtigt werden. Dazu wurden zum Beispiel die Flüssigkeiten eingefärbt, um die verfahrenstechnischen Schritte nachvollziehen zu können. Andererseits konnte man mit den Ansprechpartnern der Firmen bezüglich Praktika/ Jobs sprechen, sich über die verschieden Einsatzmöglichkeiten im Unternehmen sowie Weiterbildungsmaßnahmen unterhalten. Den Tag haben wir mit einem gemütlichen Grillabend in der Jugendherberge ausklingen lassen. Dabei konnten die Impressionen vom Messetag untereinander ausgetauscht werden. In geselliger Runde gab es ebenfalls die Möglichkeit sich mit Studenten anderer Semester auszutauschen und in Kontakt zu kommen. Bevor es am dritten Tag nach Hause ging, stand noch eine Firmenbesichtigung bei der Firma Evonik in Hanau an. Nach einem Vortrag, bei dem der Bereich Verfahrenstechnik sowie der Bereich Engineering von jeweiligen Mitarbeitern vorgestellt wurden, gab es einen Rundgang durch die Technika der Fluidverfahrenstechnik sowie der Partikeltechnologie. Im Anschluss an das Mittagessen wurde uns noch die Wirkstoffproduktion damals und heute im Vergleich gezeigt. Dabei konnten wir einen Einblick in die Produktionshalle mit ihren Hygienezonen bekommen. Zum Abschluss gab es noch einen Vortrag vom Personalchef. Dabei konnten individuelle Fragen diskutiert werden. Außerdem gab es einige Tipps für die nächste Bewerbung. Gegen 15:30 Uhr war die Firmenbesichtigung beendet. Danach ging es mit dem Bus gen Heimat.

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Konferenzbeitrag des ITUN zu den 2nd European Steel Technology and Application Days (ESTAD)

In Düsseldorf fanden vom 15. bis 19. Juni die „2nd European Steel Technology and Application Days“ statt. Unter den ungefähr 600 Vorträgen war auch das ITUN mit einer Präsentation vertreten. Reinhard Lohmeier präsentierte in seinem Beitrag mit dem Titel „Use of hard coal fines as reduction agent in smelting reduction processes through processing by binder briquetting“ aktuelle Ergebnisse seiner Forschungstätigkeit im Rahmen des Projektes K1-MET. Die ESTAD fanden nach 2014 zum zweiten Mal statt und beschäftigen sich mit den Themen „Ironmaking“, „Steelmaking“, „Rolling“, „Steel Materials and their Application, Surface Technologies“ und „Environmental and Energy Aspects“. So ist die gesamte technologische Prozesskette der Stahlherstellung und Stahlanwendung auf der Tagung thematisch vertreten und es kann sowohl der aktuelle Stand der wissenschaftlichen Forschung als auch der industriellen Anwendung diskutiert werden. Dabei bekamen auf der diesjährigen Konferenz die Themen „Reduktion der CO2-Emissionen“ and „Ressourceneffizienz“ besondere Aufmerksamkeit. Parallel zur Tagung wurde die Messe METEC zum neunten Mal abgehalten, auf der sich die im Bereich des metallurgischen Anlagenbaus aktiven Unternehmen präsentieren. Auch dadurch wurde der direkte Kontakt zwischen wissenschaftlicher Forschung und industrieller Anwendung sichergestellt. Die 3rd ESTAD werden im Jahr 2017 in Wien (Österreich) stattfinden.

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Sommerpraktikum am ITUN

Zwei französische Praktikanten der ENSIACET Toulouse halten sich für Sommerpraktikum bis 18.09.2015 am ITUN auf.
Die beiden Studenten Pierre Clement und Matthieu Saur der École nationale supérieure rs en des ingénieuarts chimiques et technologiques in Toulouse (ENSIACET) sind vom 10.05.2015 bis zum 18.09.2015 für ein Sommerpraktikum am ITUN, welches Sie im Rahmen Ihres Studiums absolvieren. Sie studieren im 8. Semester in Frankreich Chemieingenieurwesen. Das Praktikum absolvieren Sie innerhalb des Projekts von Johannes Sacher zum Aufbau eines Versuchsstandes einer Messzelle zur Charakterisierung der Gas-Flüssig-Strömung in einer strukturierten Packungskolonne.

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Exkursion zur ACHEMA 2015

Das ITUN organisiert eine Drei-Tage-Exkursion für Studenten zur weltgrößten Messe der Verfahrenstechnik.
Vom 15.06. - 17.06.2015 wird eine Gruppe von Studenten während einer Drei-Tages-Exkursion die Gelegenheit haben, Verfahrenstechnik hautnah zu erleben. Am Montag Nachmittag steht der Besuch von drei ausgewählten Firmenpräsentationen in Frankfurt auf dem Programm. Nach dieser Übersicht können sich die Studenten am Dienstag individuell auf der Messe umsehen. In der Jugendherberge werden bei einem Grillabend die Eindrücke ausgetauscht und vertieft. Am Mittwoch besuchen wir die Evonik Industries AG in Hanau. Das Unternehmen der Spezialchemie hat für die Studenten ein umfangreiches Besichtigungsprogramm vorbereitet.
Die Exkursion wird von der Fakultät 4 bezuschusst und durch den Verein "Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg", die DECHEMA sowie die Evonik Industries AG gesponsert.

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Neuer Mitarbeiter am ITUN

Wir freuen uns als neuen Mitarbeiter am Institut Herrn M. Sc. Kai Lechner begrüßen zu können.

Er wird sich im Rahmen des ESIMEM-Projektes im Bereich der AG Umweltverfahrenstechnik mit Membranverfahren zur organophilen Nanofiltration mit keramischen Membranen beschäftigen.

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ITUN auf dem Jahrestreffen der Fachgruppen Fluidverfahrenstechnik und Membrantechnik

Am 26. und 27. März 2015 fand in Bremen das Jahrestreffen der Fachgruppen Fluidverfahrenstechnik und Membrantechnik statt. An dem abwechslungsreichen und spannenden Konferenzprogramm hat sich auch das ITUN erfolgreich mit drei Vorträgen und einem Poster beteiligt.

Hilke Lorenz trug zum Thema Einsatz von Trennwandkolonnen zur Effizienzsteigerung bestehender industrieller Prozesse vor, Michael Hoyer war mit einem Vortag zum Thema Modellierung und experimentelle Analyse der Nanofiltration uranhaltiger Wässer vertreten und Joachim Kerber leistete seinen Beitrag mit einem Vortrag zum Thema Analyse des Stofftransports bei einem Membrankontaktorverfahren mit dichter Membran für die Biogasaufbereitung. Des Weiteren präsentierte Arite Werner ihre aktuellen Forschungsergebnisse auf einem Poster zum Thema Untersuchungen zur pH-abhängigen Abtrennung von Indium und Germanium aus wässrigen Lösungen mit NF-Membranen.

Das Jahrestreffen bot neben einem aktuellen Rundumblick der Forschungstätigkeiten der Universitäten, Hochschulen und der Industrie auch reichlich Platz für Gespräche und Diskussionen mit den Kollegen aus der verfahrenstechnischen Community Deutschlands. Beim obligatorischen Restaurantbesuch in der Bremer Altstadt konnten bei hausgebrautem Bier und Bremer Spezialitäten neue Kontakte geknüpft und bestehende Kontakte gepflegt werden.

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ITUN beim diesjährigen ProcessNet-Jahrestreffen der Fachgruppe Agglomerations- und Schüttguttechnik

Auf dem diesjährigen ProcessNet-Jahrestreffen der Fachgruppe Agglomerations- und Schüttguttechnik vom 16. - 18. März 2015 in Magdeburg war das ITUN mit einem Vortrag und zwei Posterbeiträgen vertreten.

Dipl.-Wi.-Ing. Franz Fehse (H.-W. Schröder, J.-U. Repke) stellte in einem Vortrag aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema “Einfluss der Aufbereitungsbedingungen und Brikettierparameter auf die Herstellung fester Pyrolysebriketts” vor.
Dipl.-Ing. Reinhard Lohmeier (H.-W. Schröder, H. Heckmann (Primetals Technologies Austria GmbH, Linz), J.-U. Repke) präsentierte in einem Kurzvortrag sein Poster zum Thema „Brikettierung von schlecht-/nicht-backenden Steinkohlen für deren Einsatz in Schmelzreduktionsprozessen zur Roheisengewinnung“, das den Stand der Forschungsarbeit des ITUN im Rahmen von K1-MET darstellt.
In einem weiteren Poster wurde von Dipl.-Wi.-Ing. Franz Fehse (H.-W. Schröder, J.-U. Repke) die Forschung der Arbeitsgruppe Naturstoffverfahrenstechnik zum Thema „Herstellung von Agglomeraten aus Holz und Braunkohle“ vorgestellt.

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ITUN-Mitarbeiter erhält Hutchison Medal 2014

Der Artikel „Dynamic modeling and simulation of an alembic pear wine distillation” von Johannes Sacher, publiziert 2013 in Food and Bioproducts Processing, wurde mit der Hutchision Medal 2014 der IChemE ausgezeichnet.

Johannes Sacher veöffentlichte darin Forschungsergebnisse, welche während seines Aufenthaltes an der Pontificia Universidad Católica de Chile entstanden sind.
Die IChemE vergibt den Preis jedes Jahr für eine Publikation, welche „sowohl praktisch und weitreichend als auch philosophisch ist und Denkanstöße liefert.“ Die Autoren sind Johannes Sacher, Laura García-Llobodanin, Francisco López, Hugo Segura und José Ricardo Pérez-Correa. Herr Sacher wird den Preis auf dem IChemE Annual General Meeting am 26. Mai 2015 in London entgegennehmen.

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"Best Poster Award" für das ITUN

Beim diesjährigen ProcessNet-Jahrestreffen der Fachgruppe Hochdruckverfahrenstechnik war das ITUN mit zwei Beiträgen vertreten.
Dr. Volker Herdegen (R. Haseneder, G. Härtel, J.-U. Repke) stellte im Rahmen seines Vortrages "Einsatz von keramischen Nanofiltrationsmembranen zur Regeneration von beladenen nahe-/ überkritischen Fluiden" neueste Arbeiten auf dem Gebiet der Hochdrucktrennverfahren vor.
Dieser Themenbereich wurde unter anderem im Rahmen eines anschließenden Workshops  zum Thema Hochdrucktechnik als Schlüsseltechnologie für energieeffiziente Prozesse und neue Materialien -
Erarbeitung von Inhalten eines Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkts im Rahmen des BMWI-Programms "Energieeffizienz in der Industrie, im Gewerbe, im Handel und bei Dienstleistungen" weiter diskutiert.
Der Workshop begann mit der Vorstellung der Forschungsförderung zu „Energieeinsparung und Energieeffizienz“ (https://www.ptj.de/energieeinsparung) durch BMWI/PtJ gefolgt von Impulsvorträgen aus Industrie und Wissenschaft zu den Clusterthemen:

  • Hochdrucktrenntechniken
  • Katalyse unter Hochdruck
  • Energieeffiziente Konversion von Rohstoffen
  • Energieeffiziente neue Materialien
  • Energieeffizienz durch integrierte Hochdruckprozesse

Im Anschluss waren die Teilnehmer aufgerufen zu den Clusterthemen Projektideen zu erarbeiten. Der Workshop wurde als „world cafe“ organisiert.
Ausgewählte Themen aus dem erarbeiteten Ideenpool können in Absprache mit dem Projektträger Jülich im Laufe des Jahres 2015 als Projektantrag im Rahmen des BMWi-Rahmenprogramms weiterentwickelt werden.

Dr. Roland Haseneder (A. Felix, M. Klatte, V. Herdegen, J.-U. Repke) war auf der Posterpräsentation mit dem Thema "Untersuchungen zur parameterabhängigen Ausbildung von Kontaktwinkeln an mikroporösen keramischen Oberflächen bei erhöhten Drücken und Temperaturen" vertreten.
Dieser Beitrag wurde mit dem "Best Poster Award" der Fachgruppe Hochdruckverfahrenstechnik prämiert.

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Ehrenkolloquium zum 70. Geburtstag von Prof. Härtel

Am 13.02.2015 veranstaltete das ITUN aus Anlass des 70. Geburtstages ein Ehrenkolloquium für Prof. Härtel. Er war lange Jahre der Inhaber des Lehrstuhles Umweltverfahrenstechnik, Institutsleiter und auch Dekan der Fakultät 4.
Nach der Eröffnung durch Prof. Bier im Namen des Dekans der Fakultät würdigte Prof. Repke die Verdienste des Jubilars in seiner aktiven Zeit an der Bergakademie. Ehemalige Absolventen und Doktoranden von Prof. Härtel zeigten in den Fachvorträgen die Breite seines Forschungsgebietes.

  • Filtration – ein „Hidden Champion“ der Verfahrenstechnik; Dr. E. Pongratz (Mahle Industriefiltration)
  • Methoden der Industrieabwasserbehandlung; Dr. R. Mayer (DAS-Dresden)
  • Alternativen bei der Herstellung von Chlorwasserstoff; Dr. M. Franz (SGL-Carbon)
  • Membrananwendungen in der Hochdrucktechnik; Dr. V. Herdegen (TU Bergakademie Freiberg, ITUN) 

Im Anschluss an das Ehrenkolloquium lud Prof. Härtel die Teinehmer zu einem Sektempfang im Foyer des Vortragssaals ein. Der Tag klang mit einem festlichen Menü im Ratskeller aus.

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Verfahrenstechnisches Seminar

Im Rahmen des gemeinsam vom ITUN und der Professur Reaktionstechnik gestalteten Verfahrenstechnischen Seminars stellte Prof. Dr. Andreas Klamt am 12.02.2015 die wissenschaftlichen Grundlagen der Software COSMO-RS vor.
Prof. Dr. Andreas Klamt hat die genutzte Methodik zur Vorhersage von thermodynamischen Stoffdaten selbst entwickelt und ist jetzt CEO der COSMOlogic GmbH & Co. KG sowie Honorarprofessor an der Universität Regensburg. Der Hörerschaft aus Studenten, Doktoranden und Dozenten der verfahrenstechnischen Institute wurden Einblicke in die komplexen thermodynamischen Grundlagen und umfangreichen Anwendungsperspektiven der Sotware ermöglicht. Im Anschluss an den lebendigen Vortrag konnte mit Prof. Dr. Klamt in lockerer Runde über das Gehörte diskutiert werden.

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Neue Mitarbeiterin am ITUN

Wir freuen uns als neue Mitarbeiterin am Institut Frau DI Katja Meschke begrüßen zu können. Sie wird sich im Rahmen eines R4 Projektes im Bereich der AG Umweltverfahrenstechnik mit Membranverfahren zur selektiven Abtrennung von strategischen Elementen aus Theisenschlamm beschäftigen.

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3. ITUN-Café

Am 15.1. fand das dritte ITUN-Café im Foyer des Otto-Emil-Fritzsche-Baus statt. In lockerer Atmosphäre traf sich eine Diskussionsrunde aus zahlreichen Studierenden und wissenschaftlichem Personal des ITUN zum Thema Modellierung und Experiment. Dabei wurden Fragen gestellt und beantwortet, Meinungen ausgetauscht und Argumente geschärft. Alle Beteiligten wünschten sich eine Fortsetzung, die im Sommersemester folgen wird. Möglicherweise steht dann das Thema "Ingenieur - Verantwortung und Ethik" auf dem Programm, welches sehr spannende Diskussionen verspricht.

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Neuer Mitarbeiter am ITUN

Wir begrüßen einen neuen Mitarbeiter, Herrn Matthias Hilpert, am Institut.
Herr Hilpert wird ein Industrieprojekt mit der Firma Lonza AG bearbeiten und sich mit reaktiven Trennprozessen beschäftigen.

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Wahlerfolg für zwei Mitarbeiter des ITUN

Im künftigen Senat wird unser Institut durch zwei Mitarbeiter vertreten sein. Wir gratulieren Dr. Schröder zu seinem Wahlerfolg im Senat und Dr. Haseneder zu seinem Sitz im erweiterten Senat. Dr. Schröder kann damit seine bisherige Arbeit fortsetzen.

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Neue Mitarbeiterin im ITUN

Wir begrüßen Fr. Lucy Fischer als neue Mitarbeiterin im ITUN.

Unsere neue Kollegin wird als Auszubildende im Sekretariat arbeiten und Frau Latte bei der Bewältigung der umfangreichen Aufgaben von Montag bis Freitag unterstützen.

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ITUN-Exkursion für Studenten 04. November 2014

Das ITUN organisierte wieder eine Exkursion für Studenten zu drei Unternehmen in Dresden, die in unterschiedlichen Bereichen der Verfahrenstechnik tätig sind. Die Exkursion fand am 04.11.14 von 08.00 – 17.00 Uhr statt. Die Gruppe wurde in Dresden von Herrn v. Papen empfangen. Herr Schreiber stellte kurz den Werdegang und die Marktposition des Unternehmens dar. Die Studenten nutzten die Möglichkeit, Fragen zur Technologie zu stellen. Frau Kuhne stellte danach Fördermöglichkeiten für Studenten und Absolventen in der Bosch-Gruppe vor. Anschließend vermittelte Herr v. Papen den Studenten einen Einblick in die komplexen Abläufe des verfahrenstechnischen Projektmanagements am Beispiel der Auslegung einer Ansatzanlage für die pharmazeutische Industrie. Während des Rundgangs durch den Betrieb konnten die Studenten alle Teile Fertigung der Anlagen sehen. Zum Schluss konnten noch einmal Fragen an Herrn v. Papen gestellt werden. In der Fa. TOPAS stellte der Geschäftsführer Dr. Rudolph den Werdegang des Unternehmens vor. Er ging dabei auf die Chancen und Risiken der Ausgründung einer Firma aus einer universitären Bildungseinrichtung ein. Auf dem nachfolgenden Rundgang wurde den Studenten von Dr. Große die Produktpalette vorgestellt. Dabei konnten die Teilnehmer auch eigene Experimente mit der Partikelmesstechnik und den Aerosolgeneratoren durchführen. In der Stadtentwässerung Dresden Kaditz sahen die Studenten zur Einführung ein kurzes Video zur Entstehung der Abwasserbehandlung Dresden. Auf dem nachfolgenden Rundgang wurde in 2 Stunden der komplette Ablauf der kommunalen Abwasserreinigung vorgestellt. Zum Abschluss konnten auch die beiden Faultürme zur Gewinnung von Biogas aus Klärschlamm besichtigt werden.

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Gastwissenschaftlerin am ITUN

Wir begrüßen Frau Camila Salgado Faller, die für 2 Monate als Doktorandin am Institut forschen wird.
Frau Salgado hat an der Universität Cordoba, Argentinien, Verfahrenstechnik studiert. Danach begann Sie ein Promotionsstudium zum Thema "Optimisation of Nanofiltration of grape juice to produce low alcohol content wines" an der Universität Valladolid, Spanien, im Bereich Process and Systems engineering. Sie beschäftigt  sich aber auch mit der Pervaporation zur Gewinnung von Aromen aus Trauben. In Freiberg möchte Sie sich auf der Grundlage der Arbeiten von Dr. Schiffmann Kenntnisse zur Modellierung dieser Trennprozesse aneignen und die Modelle an ihren experimentellen Daten verifizieren.
Wir wünschen Frau Salgado viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit.

31st Annual International Pittsburgh Coal Conference 2014

Auf der diesjährigen Pittsburgh Coal Conference vom 6. - 9. Oktober 2014 in Pittsburgh, PA (USA) war das ITUN mit zwei Vorträgen vertreten. Dabei stellte Alexander Rosin in seinem Vortrag zum Thema “Discussion of the Cross-Braced Briquette Plug Applicability for the Lock-Free Pressurized Gasifier Feeding” aktuelle Ergebnisse seiner Forschung, die im Rahmen des DER-Projektes durchgeführt wird, vor. Reinhard Lohmeier präsentierte in seinem Beitrag “Binder Briquetting of Hard Coal Fines for Use in Smelting Reduction Processes“ den aktuellen Stand seiner Forschung, welche im Rahmen von K1-MET bearbeitet wird.
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10th International Conference on Distillation & Absorption

Auf der "10th International Conference on Distillation & Absorption" in Friedrichshafen war das ITUN mit einem Vortrag von Hilke Lorenz (Experimental investigation of the synthesis of the environmental friendly fuel additive GTBE by reactive distillation) und vier Posterbeiträgen von André Marek ("Experimental investigation of the three dimensional velocity field of falling liquid film flow on an inclined surface and micro structures"), Daniel Bude ("Systematic analysis of entrainers for heterogeneous azeotropic distillation in conventional and divided-wall column processes"), Joachim Kerber ("Process intensification for the absorptive upgrading of biogas") und Hilke Lorenz ("Increasing the efficiency of existing multicomponent downstream processes by plant-wide process optimization") vertreten.

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20th International Solvent Extraction Conference ISEC

Das ITUN war auf der diesjährigen 20th International Solvent Extraction Conference ISEC 2014 in Würzburg vom 07.09.-11.09.2014 mit einem Vortrag und 2 Posterbeiträgen vertreten.
Dr. Herdegen stellte in seiner Präsentation unter dem Titel "A new process design for lignite extraction by immersion" neueste Erkenntnisse zu einem Verfahren für die Extraktion von Wertstoffen aus Braunkohle vor.
Auch sein Posterbeitrag "Montan wax extraction using a laboratory belt extractor: development, construction and commissioning" entstand im Rahmen des ibi-Projektes in Zusammenarbeit mit der Firma Romonta.
M. Sc. Wang, Gastwissenschaftlerin aus China, stellte in Ihrem Posterbeitrag "Impact of particle size distribution in packed bed for solid-liquid extraction for montan wax" einen theoretischen Zugang mittels Simulation zu diesem Verfahren vor.

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10th European Conference on Coal Research and Its Applications (10th ECCRIA)

Das ITUN war auf der diesjährigen European Conference on Coal Research and Its Applications (ECCRIA) vom 15. - 17. September 2014 an der University of Hull in Kingston-upon-Hull (UK) mit zwei Vorträgen vertreten. Alexander Rosin stellte in seinem Vortrag mit dem Titel “Study of operating and material parameters for continuous lock-free feeding into gasification using briquetting press” seine aktuellen Forschungsergebnisse, die er im Rahmen des DER-Projektes erarbeitet hat, vor. Reinhard Lohmeier präsentierte in seinem Beitrag zum Thema “Processing of hard coal fines by binder briquetting for use in smelting reduction processes“ Ergebnisse seines Projektes, welches er im Rahmen von K1-MET bearbeitet.

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21st International Congress of Chemical and Process Engineering 2014

Das Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt- und Naturstoffverfahrenstechnik war in der Zeit vom 24.08.2014 bis 27.08.2014 bei dem diesjährigen Kongress CHISA 2014 („21st International Congress of Chemical and Process Engineering“) und der parallel stattfindenden PRES 2014 („17th Conference on Process Integration, Modelling and Optimisation for Energy Saving and Pollution Reduction“) in Prag mit 6 Beiträgen vertreten.

PosterpreisArite Werner präsentierte mit ihrem Vortag "Fundamental investigations on the separation characteristics of leaching solutions from sphalerite" erste Ergebnisse von Membran-Screening-Versuchen mit Reinstofflösungen aus Indium und Germanium, die in einem späteren Stadium aus Wässern biohydrometallurgischer Gewinnungsprozesse selektiv abgetrennt werden sollen. Für das vorgestellte Poster erhielten die Autoren einen Preis.
Daniel Bude präsentierte Untersuchungsergebnisse zur Regelbarkeit von Trennwandkolonnen auf Basis dynamischer Simulationsstudien und stellte in seinem Vortrag „Controllability analysis and discussion of feed-forward control of heterogeneous azeotropic distillation processes using divided-wall columns“ weiterhin eine geeignete Prozessführungsstrategie für die Dehydrierung von Ethanol bei der heterogenen Azeotroprektifikation vor.
André Marek präsentierte mit seinem Vortrag „Influence of three dimensional corrugations on the velocity field of falling liquid film flow on inclined surfaces“ experimentelle Ergebnisse zur Wirkung mikrostrukturierter Oberflächen auf die Fluiddynamik mit einer am Institut neu entwickelten µStereoPIV Messmethodik.
Volker Herdegen präsentierte in seinem Vortrag „Investigations on the conductivity of the system water-salt-carbon dioxide under pressure“ Ergebnisse zum Einsatz der Konduktometrie für das Monitoring bei der Untergrund-Speicherung von CO2 im überkritischen Zustand, die in Zusammenarbeit mit Kollegen vom Institut für Geophysik und Geoinformatik erarbeitet wurden.
André Rieger präsentierte im Rahmen seines Vortrages „Linkage of mass transfer and transient particle size change in supercritical fluid packed-bed extraction: The single swelling particle model“ Ergebnisse einer Modellentwicklung für quellbare Substrate in Festbettextraktoren, die Stofftransfer und Größenänderung aneinander koppelt.
Georg Brösigke war auf der PRES mit dem Thema „Investigations of Heat Transfer Mechanisms between a Moving Sphere and a Static Plate with Computational Fluid Dynamics“ vertreten, in dem er die Entwicklung und qualitative Validierung eines openFOAM basierten numerischen Lösers zur Beschreibung des Wärmeübergangs in bewegten Geometrien präsentierte und den dominierenden Wärmeübertragungsmechanismus identifizierte.

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International Conference on Membranes and Membrane Processes 2014

Vom 21.7.2014 bis zum 25.7.2014 fand in Suzhou, China, die weltweit größte Membrankonferenz ICOM2014 (International Conference on Membranes and Membrane Processes) statt. Das ITUN war mit 2 gelungenen Vorträgen zur Uranabtrennung aus Minenwasser (DI Hoyer) und zur Biogasaufbereitung (DI Kerber) auf der Konferenz vertreten. Neben spannenden Vorträgen von Doktoranden aus der ganzen Welt zu aktuellen Entwicklungen der Membrantechnologie und deren Anwendung auf verschiedene Trennaufgaben wurdenin Plenar- und Keynotevorträgen von Koryphäen der Membrantechnikentscheidende Impulse und Forschungsideen an die jungen Forscher herangetragen.
Das Gastland China hat sich dabei als hervorragender Gastgeber präsentiert und nicht nur am geselligen Abend mit einem fantastischem Diner und einem kulturell hochwertigen Programm den Bogen zwischen der antiken Kultur Chinas und dem enormen Fortschritt des neuen Chinas der letzten Jahrzehnte geschlagen. Auf geführten Touren konnten sich die internationalen Gäste darüber hinaus bei subtropischen Temperaturen ein eigenes Bild des neuen, extrem faszinierenden Chinas machen oder aber selbständig die asiatische Lebenswelt Suzhous erkunden.
In 3 Jahren findet in San Francisco die nächste ICOM statt, hoffentlich wird das ITUN auch dort wieder mit interessanten Beiträgen vertreten sein.

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