Crashstrukturen

Egal ob zu Fuß, mit dem Rad, Auto oder Motorrad - jeder nimmt täglich am Straßenverkehr teil, mit den zugehörigen Risiken. Seit Jahren ist die Insassensicherheit im Fokus der Automobilhersteller und eines der wichtigsten Verkaufsargumente. So muss sich mittlerweile jedes neue Fahrzeug internationalen Crashtests und Vergleichen unterziehen, um auf dem Markt bestehen zu können. Die Variation der Tests reicht von Frontalzusammenstößen über seitlichen Pfahlaufprall bis zum Fußgängerschutz und wird stetig angepasst und erweitert. Trotz aller Bemühungen gibt es noch Verbesserungspotential bei manch kritischen Unfallsituationen, z.B. bei einem Frontalunfall mit geringer Überdeckung oder frontalem Pfahl- oder Baumaufprall.
Auch neue Entwicklungen eröffnen neue Möglichkeiten im Bereich der Fahrzeugsicherheit. In Zukunft soll es möglich sein Unfälle schon kurz vor dem Eintritt des Ereignisses mit entsprechender Pre-Crash-Sensorik zu detektieren. Intelligente Crashstrukturen, die sich aufgrund dieser Informationen der Unfallsituation anpassen können sind bisher noch Traumvorstellungen, die vielleicht aber bald wahr werden können.
Am Institut für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung erfolgen am institutseignen Fallturm Crashversuche an einzelnen Crashbauteilen, z.B. der Crashbox, und an ausgewählten Crashstrukturen, z.B. Querträger mit Crashbox und Schaumstruktur. Des Weiteren steht ein Crashrollwagen mit veränderlicher Vorderwagenstruktur für Crashtests zur Verfügung. Neben den experimentellen Untersuchungen werden entsprechende FE-Simulationen mit LS-DYNA durchgeführt.

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Untersuchungen zum Crashverhalten von Fahrzeugfrontstrukturen

Kontakt: robert [dot] szlosarekatimkf [dot] tu-freiberg [dot] de
Die Sicherheit von Fahrzeuginsassen wird Dank aktiver und passiver Sicherheitssysteme stetig verbessert. Eine wichtige Rolle in der passiven Sicherheit spielt dabei die Fahrzeugstruktur, die im Falle eines Crashs stabil genug sein muss, um die Insassen zu schützen, und gleichzeitig gezielt deformiert wird, um Energie abzubauen. Zur Energieabsorbtion stehen dabei verschiedene Deformationsprinzipe und Werkstoffe zur Verfügung. Die geometrische Gestaltung der Bauteile und der optimale Werkstoffeinsatz für verschiedene Crashsituationen (z.B. Frontalaufprall, Baumaufprall etc.) stehen im Mittelpunkt der Forschung. Neben experimentellen Untersuchungen an Serienbauteilen und Modellen kommen auch numerische Simulationen zur Auslegung und Optimierung zum Einsatz.
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