Helmholtz-Allianz Liquid Metall Technologies - LIMTECH - LIMMCAST: Modelling of steel casting -

Kooperationspartner:

Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf - HZDR (Koordination) und 11 weitere Partner (Projektvorstellung am HZDR)

Gefördert durch:Helmholtz-Gemeinschaft (Bewilligung Juni 2012)

Inhalt:

Flüssige Metalle kommen in vielen Industriezweigen zum Einsatz, z.B. beim Gießen von Stahl und Leichtmetall, und werden für Zukunftstechnologien, wie neue Flüssigmetallbatterien zur Energiespeicherung, die CO2-freie Wasserstoffproduktion oder die Herstellung von Solarzellen, zunehmend wichtiger. In den letzten Jahren ist die Betriebssicherheit von Technologien mit flüssigen Metallen deutlich gestiegen. Diese weiterzuentwickeln, ist ein Ziel der neuen Helmholtz-Allianz LIMTECH. Unter anderem soll die Energie- und Ressourceneffizienz von Flüssigmetall-Technologien erhöht werden, z. B. beim Gießen von Metallen, der Separation wertvoller Metalle aus Schlackeschmelzen, oder der Herstellung von Solar-Silizium.

Im Teilprojekt C3 wird das Verhalten der Flüssigmetallströmung beim Stranggießen von Stahl mit Hilfe von numerischen Modellen untersucht. Das zu entwickelnde CFD-Modell orientiert sich an der Versuchsanlage LIMMCAST am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht die Wirkung äußerer magnetischer Felder auf das Verhalten von ein- und zweiphasigen Strömungen. Anhand der numerischen Ergebnisse in Kombination mit Resultaten von Messungen an LIMMCAST sollen Strategien für eine optimale Anwendung von Magnetfeldern beim Stahlguss gewonnen werden.