Indumail

Projekt:

Spannungsarme und rissfreie örtliche Emailreparatur mittels gesteuerter Induktionserwärmung - Teilprojekt: Modellierung und Emailentwicklung für die örtliche Emailreparatur

Partner:
Fördermittel:ZIM
aktiv seit:01. August 2017 - 31. Januar 2019
Projektleitung:Dr.-Ing. S. Hönig

 

Die Idee für ein In-Situ-Reparaturverfahren von Schäden an emaillierten Gegenständen befasst sich mit dem lokal gesteuerten, induktiven Einbrand eines Reparaturschlickers auf eine geeignet vorbehandelte Schadstelle. Auf diese Weise können Produktionsschäden an emaillierten Bauteilen ausgebessert werden, ohne dass ein zweiter Brand notwendig wird. Außerdem können Schäden an im Einsatz befindlichen emaillierten Geräten beim Kunden vor Ort funktionell repariert werden, welche sonst zur Verschrottung des entsprechenden Apparates führen würden. Der Wärmeeintrag beim Einbrand soll so gesteuert werden, dass dabei entstehende Spannungen in der Emailschicht minimiert werden und es beim Abkühlen zu keiner Rissbildung an kritischen Stellen kommt. Der Kern des Projektes ist dabei ein ressourcensparendes Reparaturverfahren, wobei die Reparaturstelle im Vergleich zu Verfahren mittels PTFE oder Tantal annähernd die gleichen Eigenschaften wie das umgebende Email aufweist. Das Projekt befasst sich im Detail mit der Entwicklung entsprechender Induktionsanlagen, der Modifikation der eingesetzten Emails, der Modellierung der Temperkurven und der Adaption für Dickschicht- und Dünnschichtemails.