Nacht der Wissenschaft auf der Reichen Zeche

Luftaufnahme des Zechengeländes bei Nacht
Erstmalig fand die Nacht der Wissenschaft auf der Reichen Zeche als zweitem Universitätsstandort statt. Zusammen mit den hier ansässigen Instituten hat das IEC ein umfangreiches und vielfältiges Programm geboten und der Öffentlichkeit damit die Forschungsthemen anschaulich präsentiert.

Die Nutzung von Abfall als Rohstoff für die chemische Produktion wurde in Vorträgen und an vielen Ständen erklärt. Ebenso informierte die Fraunhofer Außenstelle Kohlenstoff-Kreislauf-Technologien an einem Stand zu Wasserstoff, Kohlenstoff und Kreislaufwirtschaft. Die CFD-Abteilung und die Forschungsgruppe Virtuhcon zeigten Herausforderungen und Potentiale von Simulationsmethoden. Besucher konnten im Energiequiz ihr Wissen zu diesen derzeit hochaktuellen Themen testen.

Dass am Institut ebenso eine umfangreiche Analysetechnik vorhanden ist, konnte man sich bei Laborführungen anschauen. Diese endeten stündlich mit einer eindrucksvollen Laborshow mit vielen Farbeffekten. Kinder konnten einige Laborexperimente auch selbst ausprobieren.

Sehr beliebt waren die Führungen zu den Pilotanlagen des Institutes und der Aufstieg auf den 22 m hohen FlexiSlag Vergaser, von dem man die tolle Aussicht auf Freiberg und das Umland genießen konnte.

Bereits am Nachmittag traf sich eine Gruppe Interessenter zu einem eigens mit der Sudkraft GmbH aus Österreich angebotenen Brauseminar. Abends konnten sich dann alle Teilnehmer über die Rolle der Verfahrenstechnik beim Bierbrauen informieren und natürlich auch das selbstgebraute Bier „Reicher Zecher“ und Treberbrot kosten.

Das Thema Elektromobilität konnten Mutige beim Segways, Hoverboard und Einrad fahren selbst näher kennenlernen.

Vertreten waren des Weiteren 5 Firmen (CAC Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH, IBExU Institut für Sicherheitstechnik, Pyral, Eurofins und EDL Anlagenbau), die mit Experimenten und Firmenpräsentationen Ihr Tätigkeitsfeld vorstellten.

Insgesamt war die Resonanz sehr erfreulich und viele Interessierte haben die Chance genutzt, den etwas außerhalb gelegenen Institutsstandort zu besuchen.

Mit den zahlreichen wissenschaftlichen Ständen, Bastelecken, Vorträgen, Mitmachaktionen, Vorführungen und Besichtigungen wurden Erwachsene, Jugendliche und Kinder bis in die späten Abendstunden von der Wissenschaft begeistert.

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