Der Rohstoffhunger wächst!

Wir forschen an intelligenten Maschinen, um ihn zu stillen!

Grafische Darstellung des wachsenden weltweiten Rohstoffbedarfes; eine detaillierte Beschreibung in Textform folgt unterhalb der Grafik

 

► Beschreibungstext zur Grafik

Das vorstehende Diagramm zeigt die von Krausmann et al. gegenübergestellten Entwicklungen der globalen Nutzung bzw. Gewinnung verschiedener Rohstoffe (jeweils in Milliarden Tonnen bzw. Gigatonnen) auf der linken Seite, und des weltweiten Bevölkerungswachstums sowie des Bruttoinlandsproduktes (jeweils in relativer Darstellung) auf der rechten Seite im Zeitraum von 1900 bis zum Jahr 2009.

 

Die Rohstoffe sind dabei in die folgenden Arten aufgeteilt (Nutzungsentwicklungen im Diagramm als übereinander angeordnete Schichten dargestellt, von unten nach oben betrachtet):

 
  • Biomasse (Entwicklungsanstieg von ca. 5 Gt im Jahr 1900 auf ca. 20 Gt im Jahr 2009)
  • Kohle, Öl und Gas (Entwicklungsanstieg von ca. 1 Gt im Jahr 1900 auf ca. 14 Gt im Jahr 2009)
  • (Abfall-)Erze und Industriemineralien (Entwicklungsanstieg von ca. 0,2 Gt im Jahr 1900 auf ca. 6 Gt im Jahr 2009)
  • mineralische Baustoffe (Entwicklungsanstieg von ca. 0,7 Gt im Jahr 1900 auf ca. 28 Gt im Jahr 2009)

Die relativen Anstiege des Bevölkerungswachstums und des Bruttoinlandsproduktes (BIP) sind im Diagramm als 2 übereinander angeordnete Linien dargestellt. Diese zeigen, dass sich das Bevölkerungswachstum von 1900 bis 2009 etwa vervierfacht hat, während das Bruttoinlandsprodukt im selben Zeitraum um ca. das 26-fache angestiegen ist.

 

Alle Anstiege – sowohl der Nutzung der einzelnen Rohstoffe als auch der Bevölkerungs- und BIP-Entwicklung – erfolgen in exponentieller Form.

 

Der Rohstoffbedarf wächst, sowohl aus primären als auch aus sekundären Quellen, in Deutschland und weltweit. Wir forschen an intelligenten Maschinen, die diesen Bedarf in Zukunft befriedigen helfen — nachhaltig und energieeffizient.

„In dieser Forschung unterstützen uns junge Menschen, die sich für ein Maschinenbaustudium in Freiberg entschieden haben und damit für sichere, aber auch spannende berufliche Perspektiven. Sprechen Sie uns an!“

Prof. Dr.-Ing. Holger Lieberwirth
Institutsdirektor

Aktuelles

Kolloquiumsteilnehmer machen im Technikum Versuche an einer Gutbett-Walzenmühle
Unmittelbar vor der 11. Deutsch-Russischen Rohstoffkonferenz führte unser Institut in Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Forschungspartner, der Maschinenfabrik Köppern GmbH & Co. KG, sowie der Staatlichen Bergbau-Universität Sankt Petersburg ein Kolloquium zu Gutbettwalzenmühlen (HPGR) durch. weitere Informationen
18. Oktober 2018 |

Rheinland-Exkursion des IAM

Gruppenfoto aller Teilnehmer der Rheinland-Exkursion
In der vergangenen Woche besuchte eine Gruppe von Studenten des Institutes zusammen mit Prof. Lieberwirth sowie seinen beiden wissenschaftlichen Mitarbeitern, Tim Hühnerfürst und Richard Kühnel, im Rahmen einer Fachexkursion ins Rheinland Hersteller und Anwender von Maschinen und Ausrüstungen. … weiterlesen
Elisabeth Köstinger hält ihren Eröffnungsvortrag auf der EUMICON
Ca. 250 renommierte Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik sowie der Rohstoff- und verarbeitenden Industrie referierten und diskutierten auf der EUMICON 2018 vom 26. - 28. September in Wien über neue Lösungen für eine nachhaltige Versorgung Europas mit Rohstoffen. … weiterlesen
Kreml in Moskau
Vom 17. - 21. September war das Institut für Aufbereitungsmaschinen zu Gast beim 29. International Mineral Processing Congress (IMPC) in Moskau – mit über 1.000 Teilnehmern ist es die weltweit größte Konferenz über aktuelle Entwicklungen in der Aufbereitung mineralischer Rohstoffe! … weiterlesen
Inhalt abgleichen