MICROMIN – das Netzwerk für Micro Mineralien steht in den Startlöchern fur die zweite Förderphase

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Das ZIM-Netzwerk „MICROMIN“ traf sich am 24. März 2015 bei seinem Partner, der TU Bergakademie Freiberg am Institut fur Aufbereitungsmaschinen. Ziel war es u.a., den Start der zweiten Förderphase vorzubereiten und die Realisierung der einzelnen Entwicklungsvorhaben weiter voranzutreiben.

 

Beschreibung

Das Netzwerk fur Micro Mineralien befasst sich mit der ökoeffizienten Nutzung von feinteiligen Materialien/Reststoffen der Steine- und Erdenindustrie sowie weiterer Industriebereiche zur Anwendung in Produkten der keramischen Baumaterialien sowie der Beton-, Mörtel- und Betonfertigteilherstellung. Die Schonung primärer Ressourcen bei gleichzeitiger Prozessoptimierung und die Sicherstellung gleichbleibender Qualitäten stehen im Vordergrund der Forschungs-und Entwicklungsansätze innerhalb der Netzwerkarbeit. Das langfristige und wirtschaftliche Ziel besteht dabei im Aufbau einer Roh- und Reststoffagentur. Hierfür sind weitere Bereiche bzw. Partner aus der Logistik- oder Telematikbranche eingebunden.

Vor diesem Hintergrund bündelt die innos -Sperlich GmbH das technische und technologische Potenzial der verschiedenen Netzwerkpartner und die interdisziplinär angelegten FuE-Projekte. Im Fokus stehen die ganzheitliche Begleitung von der Ideenfindung, der Zusammenführung der Partner, die umfassende Fördermittelberatung sowie die Entwicklung von Projektskizzen bis hin zur Unterstützung bei der Einreichung und Abwicklung von Projektanträgen. Dies ergänzt durch gezielt angebotene Dienstleitungen und Services wie z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Patentmanagement oder der Präsentation bei relevanten Fachveranstaltungen und Messen. Beispielsweise konnten im ersten Halbjahr der Phase I bereits Artikel in Fachzeitschriften wie dem „Umwelt-Magazin“ oder der „Steine + Erden“ veröffentlicht werden. Ein Highlight 2014 war die Präsentation des Netzwerks „MICROMIN“ bei der Verleihung des deutschen Rohstoff-Effizienzpreises an das Netzwerkmitglied Dr. KRAKOW RohstoffConsult.

Während der Beratung Die Projektarbeit innerhalb des Netzwerks orientiert sich an der im ersten Netzwerktreffen erarbeiteten Techno­logie-Roadmap. Diese wurde in den einzelnen Arbeits­gruppen konkretisiert und weiterentwickelt. Aktuell be­stehen 15 Projektideen in den Bereichen Keramik, Logistik, Technologie, Beton und Alternative Nutzungen. Einige Ansätze sind in konkrete Projekte überfuhrt und davon bereits zwei FuE-Anträge beim Projektträger im Dezember 2014 eingereicht. Auf dem Gesamttreffen am 24.03.2015 in Freiberg präsentierten die Partner Fortschritte aus den einzelnen Arbeitsgruppen und zeigten wertvolle Andockpunkte fur neue potentielle Netzwerkmitglieder auf. Zudem wurden projektübergreifend Ideen ausgetauscht.

Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer des Gesamtnetzwerktreffens im Rahmen der Besichtigung der Prüf- und Versuchsstände des Instituts für Aufbereitungsmaschinen spannende Einblicke in Verfahren und Anlagen zur Untersuchung von Stoffen der Steine- und Erdenindustrie sowie wichtige Impulse für die weitere Projektarbeit.

Rundgang Institut für Aufbereitungsmaschinen

Das Netzwerkmanagement sieht zuversichtlich auf die bevorstehende Phase II, die geplant ab Mitte Juli starten wird. Schon heute vereint das Netzwerk  für  Micro  Mine­ralien  ein  breites  und  bundesweites  Spektrum  an  Partnern  und  Kompetenzen und ist stets offen für weitere Mitglieder, die einen aktiven Beitrag zur Technologieentwicklung und Partnervernetzung im Bereich der Ressourceneffizienz und -allokation leisten möchten.

Plakat Netzwerk RessourceneffizienzKontakt:
Netzwerk für Micro Mineralien MICROMIN

c/o innos -Sperlich GmbH

Thomas Roser / Horst Huck

Burgerstr. 44/42

37073 Gottingen

Tel. 0551 49 601 12

Fax 0551 49 601 49

E-Mail infoatmicromin [dot] de

www.micromin.de


MICROMIN – Netzwerk fur Micro Mineralien

Das Netzwerk MICROMIN befasst sich, mit der ökoeffizienten Nutzung von feinteiligen Materialien/ werthaltigen Reststoffen der Steine- und Erdenindustrie und weiterer Industriebereiche zur Anwendung in den Produkten der keramischen Baumaterialien sowie der Beton-, Mörtel- und Betonfertigteilherstellung. Dabei geht es z.B. auch um die stärkere Nutzung von sogenannten Überschusskörnungen. Im Netzwerk arbeiten die Partner bundesländerübergreifend entlang der Wert­schöpfungskette zusammen und bringen ihre spezifischen Kompetenzen ein. Ergänzt durch geeignete Dienstleistungen und Services soll dadurch das kontinuierlich steigende Marktpotenzial insbesondere für KMU effizient ausgeschöpft werden. Hierbei wird das Netzwerk seine Partner in den unterschiedlichsten Bereichen unterstützen: angefangen von der Technologiekommunikation über die Projektinitiierung, Patentmanagement bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.

Das Innovationsnetzwerk MICROMIN gehört zu den erfolgreich ausgewählten Netzwerken des bundesweiten Förderprogramms „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM). Die Förderung erfolgt vom Bundesministerium fur Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Netzwerkkoordinator ist die innos -Sperlich GmbH in Göttingen.