Schwerpunkte

Schwerpunkte der Arbeit unseres Instituts sind Forschung und Lehre zur Entwicklung energieeffizienter und ressourcenschonender Maschinen für eine wirtschaftliche und nachhaltige Aufbereitung primärer und sekundärer Rohstoffe.

Arbeitsschwerpunkte des Instituts in grafischer Darstellung; eine detaillierte Beschreibung in Textform folgt unterhalb der Grafik

 

► Beschreibungstext zur Grafik

Die vorstehende Grafik besteht, von unten nach oben betrachtet, zunächst aus einem Fundament aus 3 Ebenen: Die unterste Ebene ist der Quantitativen Mikrostrukturanalyse (QMA) gewidmet – einer an unserem Institut entwickelten, mikroskopischen Gefügeanalyse, welche die Quantifizierung bestimmter, für spätere Aufbereitungsprozesse wichtiger Eigenschaften mineralogischer Gefüge ermöglicht.

 

Darauf aufbauend werden in der 2. Ebene unter Anwendung numerischer Methoden Strömungen mittels CFD (Computerized Fluid Dynamics), Bruchvorgänge mittels DEM (Diskrete Elemente Methode) sowie Schwingungen mittels MKS (Mehrkörpersimulation) simuliert und in der 3. Ebene durch die Prognose der erforderlichen Prozessparameter (wie der Beanspruchungsart und der Aufschlussgröße) möglichst realitätsnah modelliert.

 

Auf diesem Fundament fußen die 4 Säulen der verschiedenen Aufbereitungstechnologien (Zerkleinern, Klassieren, Sortieren und Agglomerieren), welche an unserem Institut auf der Grundlage der vorangegangen Analysen und Simulationen stetig weiterentwickelt werden:

 
  • Für die Zerkleinerung konstruieren wir geeignete Brecher und entwickeln Lösungen für die selektive Zerkleinerung sowie die Fertigmahlung
  • Für die Klassierung befassen wir uns mit intelligenten Siebmaschinen und der dynamischen Erzsichtung
  • Beim Sortieren fokussieren wir uns auf die Methoden der Starkfeldmagnetscheidung, der sensorbasierten Sortierung sowie der Läuterung
  • Im Bereich der Agglomeration betrachten wir insbesondere die Verfahren der Pressagglomeration, Aufbauagglomeration und des Postprocessing von Materialien

Die auf diesen 4 Säulen platzierte Ebene der Grafik adressiert die anschließenden experimentellen Untersuchungen in unserem hauseigenen Technikum sowie der Pilotanlage unseres Institutes in einem nahegelegenen Steinbruch, mit Hilfe derer wir die entwickelten Aufbereitungstechnologien verifizieren.

 

Das „Dach“ der Grafik schließlich beschreibt das Ziel der Forschungsarbeit am Institut für Aufbereitungsmaschinen: Die Entwicklung von innovativen Lösungen für eine effiziente und nachhaltige Aufbereitung primärer und sekundärer mineralischer Rohstoffe.

 

Basierend auf einer tiefgehenden Analyse des zu verarbeitenden Rohstoffs entwickeln wir — häufig mit Hilfe von Modellen und Simulationen — Ideen für eine geeignete Aufbereitungstechnologie. Diese werden dann auf unseren Versuchsanlagen, vom kleintechnischen Laborversuch bis zur Pilotanlage in einem nahegelegenen Steinbruch, verifiziert.