"e-mobility"- Nutzungsabhängige Ladestrategie

Laufzeit:

  • 01.08.2013 – 30.03.2019

Förderung:

  • Mitteldeutsche Netzgesellschaft
    Strom mbH

Partner:

  • Mitteldeutsche Netzgesellschaft
    Strom mbH
  • envia Mitteldeutsche Energie AG
  • Stadtwerke Freiberg AG
  • Technische Universität Bergakademie Freiberg
    Lehrstuhl für Technische Termodynamik

Projektleitung:

  • Bianco Wüst

Projektbeschreibung

Der Begriff „Energiewende“ bezeichnet den Umstieg der Energieversorgung von fossilen und Kernbrennstoffen auf erneuerbare Energien. Das Ziel der Energiewende in Deutschland ist, bis zum Jahr 2050 die Energie hauptsächlich aus regenerativen Quellen wie Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie, Geothermie oder nachwachsenden Rohstoffen zu beziehen. Jedoch können die meisten erneuerbaren Energien nicht nach Bedarf generiert werden, sondern nur nach Verfügbarkeit (Sonne, Wind …).
Das energieautarke Haus von Herrn Prof. Leukefeld kann an einem sonnenreichen Tag die Energie für 10 Tage erzeugen und im hauseigenen Elektrospeicher (58 KWh) einlagern. Der Energieertrag der Photovoltaik-Anlage übersteigt den Hausbedarf mehrfach, um in der Sonnenarmen Zeit noch ausreichend Leistungsreserven zu besitzen.
Durch die Verwendung eines Elektrofahrzeuges können die Energiereserven der Photovoltaik-Anlage in Mobilität gewandelt werden. Zur optimalen Steuerung der Energieflüsse soll eine nutzungsabhängige Ladestrategie eingesetzt werden.
Durch die Einbindung von Wetterprognosen und Fahrtenplanung in Verbindung mit der Verbrauchs- und Erzeugungshistorie können der Energiebedarf sowie der Ladezeitpunkt optimal bestimmt werden. Übersteigt der Energiebedarf die Energiereserven des energieautarken Hauses wird vollautomatisch an der Ladesäule vom Inselnetz auf das öffentlich Energienetz umgeschaltet.