Bohrtechnische Versuchsanlagen

  • Universalbohrgerät WiBOS
    WiBOS (Wissenschaftliches Bohren in Sachsen) ist ein für vielfältige Forschungseinsätze speziell ausgestattetes Hydraulikbohrgerät auf Grundlage des GEO 602GT HT vom Hersteller Comacchio. Es können Forschungsbohrungen aller Art bis in eine Tiefe von ca. 200 m abgeteuft werden. Dabei können verschiedenste Bohrwerkzeuge bis zu einem maximalen Durchmesser von 360 mm eingesetzt werden. Hier finden Sie weitere Informationen.
    Ansprechpartner: Dr. Silke Röntzsch, 39-4312, Silke [dot] Roentzschattbt [dot] tu-freiberg [dot] de
  • Reibwertversuchsstand TRoSiKA
    Dieser Versuchsstand ermöglicht die Messung von Widerstandskräften durch Reibung zwischen einem äußeren Rohr (Casing) und verschiedenen Einbaukomponenten (z. B. Zentralisatoren) in Abhängigkeit der verwendeten Spülung (WBM, OBM) und deren Zusätze. Aus den aufgenommenen Daten der einzelnen Versuche können Reibungskoeffizienten ermittelt und der Einfluss der Spülung einschließlich der zugeführten Zusatzstoffe heraus gearbeitet werden. Des Weiteren ist es möglich Verschleißuntersuchungen an den Einbaukomponenten und Casings durchzuführen. Weitere Informationen zum Versuchsstand finden sie hier.
    Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Susann Klein, 39-2366, Susann [dot] Kleinattbt [dot] tu-freiberg [dot] de
  • Bohranlage E-RIG
    Die von der TU Dresden und dem IBF selbst entwickelte Bohranlage befindet sich in der Nähe von Freiberg in Naundorf. Sie ist mit einer Winde (max. 10 t Hakenlast), einer Spülungspumpe (max. 1000 l/min), zwei Absetzcontainern zur Spülungsaufbereitung und der entsprechenden Steuertechnik ausgestattet. Die maximale Länge der einzubauenden Komponenten ist 9,5 m. Derzeit kann eine axiale Bewegung über den Flaschenzug realisiert werden. Eine Rotation der Komponenten ist im Moment nicht möglich. Unter der Bohranlage befindet sich ein Bohrloch, das bis zu einer Teufe von 6 m mit einem Standrohr aus Kunststoff (Durchmesser 350 mm) stabilisiert ist. In einer Teufe ab 6 m befindet sich stabiler Gneis. Es können verschiedene Tools an der Anlage/ im Bohrloch getestet werden.
    Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Leon Grottendieck, 39-2501, Leon [dot] Grottendieckattbt [dot] tu-freiberg [dot] de
  • Bohrversuchsstand Gesteinszerstörprozesse (Magnetbohrmaschine)
    Ermittlung des Verschleißverhaltens von Bohrwerkzeugen bei der Gesteinszerstörung
    Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Susann Klein, 39-2366, Susann [dot] Kleinattbt [dot] tu-freiberg [dot] de
  • Strömungskreislauf zur Untersuchung von Effekten bei der hydraulischen Datenübertragung in Bohrlöchern
    Im Rahmen der Lehre werden an der Versuchsanlage die üblichen Datenübertragungsverfahren der Tiefbohrtechnik (Datenpulser und Mud Sirenen incl. der zugehörigen übertägigen Decodier-Soft- und Hardware) eingesetzt und in Form studentischer Praktika untersucht. Gleichzeitig wird die Anlage im Rahmen der Forschung genutzt, um neue, leistungsfähigere Verfahren zu entwickeln und in Praxistests zu erproben.
    Ansprechpartner: Dr. Silke Röntzsch, 39-4312, Silke [dot] Roentzschattbt [dot] tu-freiberg [dot] de
  • Hochtemperatur/Hochdruckanlage
    Untersuchungen zum Schädigungspotential von Bohrspülungen unter Bohrlochbedingungen
    Ansprechpartner: Dr. Carsten Freese, 39-2680, Carsten [dot] Freeseattbt [dot] tu-freiberg [dot] de