Deutsch-Russisches Rohstoffforum

Die Versorgung Deutschlands mit Rohstoffen ist von überragender Bedeutung. Dabei sind nur wenige deutsche Unternehmen in der Exploration und Förderung von Rohstoffen international aktiv. Es bedarf daher einer von Politik und Wirtschaft gleichermaßen getragenen Strategie, um trotz der hohen Importabhängigkeit mittel- und langfristig die Rohstoffsicherheit unseres Landes zu gewährleisten. Der Schlüssel dazu ist der Aufbau von bilateralen Rohstoff-Partnerschaften, die den Export und den Import als gemeinsame Aufgabe zum Wohle der jeweiligen Länder begreifen. Rohstoffproduzenten und -Importeure sind dabei auf eine intensive und gut strukturierte internationale Zusammenarbeit angewiesen.

Mit der Russischen Föderation verbindet Deutschland auf dem Gebiet von Wissenschaft und Technik bereits eine langjährige stabile Beziehung. Das Ziel des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums ist es, diese Verbindung durch einen Beitrag beim Aufbau und die Weiterentwicklung einer deutsch-russischen Rohstoff-Partnerschaft für beide Seiten im Rahmen einer Win-Win-Situation wirtschaftlich nutzbar zu machen. Dies soll insbesondere über neue Wege der Rohstoffnutzung, durch gemeinsame Förderung von Humankapital und durch konkrete unternehmerische und politische Initiativen geschehen.

Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vereinbarten die zwei ältesten Montanhochschulen der Welt, die TU Bergakademie Freiberg und die Nationale Universität für mineralische Ressourcen St. Petersburg, am 10. Oktober 2006 die Gründung eines „Ständigen deutsch-russischen Forums zu Fragen der Nutzung von Rohstoffressourcen“.

Ziel des Deutsch-Russisches Rohstoffforums ist die Weiterentwicklung der deutsch-russischen Rohstoff-Partnerschaft und Ausbau der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen.

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