Ministerpräsident informiert sich über Freiberger Roboter

 

 Ministerpräsident Stanislaw Tillich lässt sich von David Vogt (Mitte) die Interaktion mit Robotern erklären.Beim Kooperationstag Wirtschaft trifft Wissenschaft der Stiftung Internationales Informatik- und Begegnungszentrum Sachsen in Laubsch waren unter den Vertretern der Informatik des Freistaates auch Mitarbeiter der TU Bergakademie Freiberg. Zusammen mit der HTW Dresden und der TU Dresden präsentierte sich das Institut für Informatik zum Thema „Robotik“. Dabei informierte sich ein hoher Besuch am Stand der Informatiker: Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich ließ sich von David Vogt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Virtuelle Realität und Multimedia, erklären, welche Aufgaben sogenannte humanoide Roboter bereits erledigen können und wie die Freiberger Forscher daran arbeiten, dass Menschen den Robotern zukünftig möglichst intuitiv etwas beibringen können: „Die Freiberger Robotik hat sich die Mensch-Roboter-Interaktion auf die Fahne geschrieben. Wenn man sich vor Augen hält, dass Roboter in Zukunft immer allgegenwärtiger sein werden, müssen Menschen zwangsweise mit ihnen interagieren. Wir forschen daran, diese Interaktion besonders intuitiv zu gestalten. Hierzu verwenden wir Verfahren, die man unter Imitationslernen zusammenfassen würde. Das heißt, dass der Mensch im Wesentlichen dem Roboter zeigt, wie er eine Aufgabe zu erledigen hat und er diese dann alleine ausführen kann“, erläutert Vogt. Der Ministerpräsident zeigte sich interessiert und fragte nach möglichen Einsatzbereichen. Diese, so Vogt, liegen dabei durchaus im Heimbereich: „Roboter könnten dort dem Menschen in seiner täglichen Arbeit unterstützen und eine Art ‚dritte Hand‘ sein.“

Weitere Informationen: Humanoid Robotics Group Freiberg.