Projekt UTEFE III (UML-Test Front-End)

Partner
Laufzeit:
Projektleiter:
Projektvolumen:
Bayer Business Services GmbH
01.07.2006 - 30.06.2007
Prof. Dr.-Ing. Bernd Steinbach
71.910,- EUR (inkl. MwSt.)

Ausgangsbasis:
In den Projekten UTEFE I und II wurde der UML2.0- Designer zur Darstellung und Bearbeitung von Klassen-, Use-Case-, Sequenz-, Aktivitäts- und Zustandsdiagrammen entsprechend der UML 2.0 Syntax entwickelt. Die erstellten UML- Modelle können mittels eines internen Formats serialisiert bzw. mit Hilfe einer einfachen Datenstruktur und eines Datenbankservers innerhalb der Berkeley Datenbank gespeichert werden. Mittels der Datenbank wurde gleichzeitig die Voraussetzung für die Kommunikation mit der Anwendung GETECA und den XMI- Konverter geschaffen. Der XMI- Konverter ermöglicht den Import und Export von UML 2.0 Modellen einschließlich Graphik zu und von Dateien im Format XMI 2.0.

Zielstellung für UTEFE III:
In den Projekten UTEFE III und GETECA V steht ein reales Softwareprojekt im Mittelpunkt. Diese Referenzanwendung soll mit Hilfe des UML2.0- Designers und der Modellierungssprache UML 2.0 modelliert werden, so dass GETECA daraus Testfälle generieren kann. Zur Erreichung des Ziels innerhalb des Projektzeitraums 01.07.2006 – 30.06.2007 sind folgende Meilensteine vorgesehen.

  • Erstellung eines Lastenhefts, dass die Funktionalitäten und Anforderungen der Referenzanwendung beschreibt.
  • Spezifikation eines UML- Modells, das den Aufbau und das Verhalten der Referenzanwendung mit den Funktionalitäten, die im UML2.0- Designers zur Verfügung stehen, beschreibt.
  • Erweiterung des UML2.0- Designers um Funktionalitäten, die sich bei der Entwicklung und der Testgenerierung der Referenzanwendung als erforderlich bzw. hilfreich erweisen. Die nachfolgende Liste enthält bereits absehbare potentielle Erweiterungen des UML2.0- Designers.     
    • Aktionssequenzen innerhalb des Sequenzdiagramms
    • Ergänzungen der Aktionen (z.B.: OpaqueAction, CreateObjectAction, DestroyObjectAction, …) die mit den Designer noch nicht modelliert werden können
    • qualifizierte Assoziation
    • generische Klassen
    • Action Language


Weitere Meilensteine die innerhalb UTEFE III vorgesehen sind:

  • Entwicklung eines relationalen Datenbankmodells, das einen effizienten Zugriff auf die gespeicherten UML2.0 Modelle einschließlich deren Graphik ermöglicht. Dieses Datenmodell soll außerdem folgende Funktionalitäten unterstützen:
    • Versionierung der erstellen UML- Projekte
    • Unterstützung von verschiedenen Zugriffsrechten (Rollen)
    • gleichzeitige Bearbeitung eines Projekts von mehreren Anwendern
    • Bearbeitung von Teilmodellen
  • Entwicklung eines Konverters, der das UML- Modell aus der Datenbank zum MOCCA- Compiler überträgt. Dadurch wird die Voraussetzung für die perspektivische Codegenerierung der Software aus einem UML- Modell geschaffen. 
     

(siehe UTEFE Projekt)