Entwurf testbarer Schaltungen unter Verwendung komplexer Logikmoduln

Partner
Laufzeit:
Projektleiter:
DFG
1993-1995
Prof. Dr.-Ing. Bernd Steinbach

Hersteller integrierter Schaltkreise stellen als Realisierungsbasis Bibliotheken einfacher und komplexer Logikmodule für den Anwender zur Verfügung. Die komplexen Logikmodule bieten den Vorteil, bei gleicher Verzögerungszeit und gleicher Fläche größere Funktionsanteile zu realisieren.

Bekannte Entwurfsverfahren versuchen durch Mapping-Algorithmen von einer zunächst unabhängig von der Realisierungsbasis gefundenen Schaltungsstruktur Teilschaltungen auf komplexe Logikmoduln abzubilden. Bessere Entwurfsergebnisse sind zu erwarten, wenn mit neu zu entwickelnden Verfahren die verfügbare Realisierungsbasis unmittelbar optimal ausgenutzt wird.

Das Entwurfsverfahren soll die vollständige Testbarkeit der entstehenden Schaltungen garantieren. Hierzu wird der Systementwurf zerlegt in Module mit rein kombinatorischer Funktion sowie Schieberegistern, die im Normalbetrieb den sequentiellen Anteil des Systems darstellen, im Testmodus den Zugriff auf die interne Knoten sicherstellen. Nach Synthese der kombinatorischer Module bei gleichzeitiger Generierung der dazugehörigen Testmuster erfolgt die Synthese der gesamten Schaltung sowie des dazugehörigen Testprogramms.