Arbeitsgruppe Unsicherheitsquantifizierung

Schematische Darstellung der Propagation von UnsicherheitNutzt man mathematische Modelle zur Simulation und Prognose, so ist nicht nur eine hinreichend genaue numerische Berechnung notwendig, sondern ebenso die Kenntnis der jeweiligen Modellparameter. Gerade letztere ist in der Praxis nicht immer der Fall. Natürliche Schwankungen von Materialeigenschaften oder zufällige Einflussgrößen erfordern eine probabilistische Modellierung der Unsicherheiten in den Koeffizienten des Modells sowie eine entsprechende Prognose, welche die resultierende Bandbreite an Vorhersagen abdeckt.

Schematische Darstellung Bayesscher Inferenz zur UnsicherheitsquantifikationHier setzt die Arbeit unserer Forschungsgruppe an. Wir beschäftigen uns unter anderem mit effizienten Verfahren zur Propagation von Unsicherheiten in komplexen Modellen und nutzen dazu beispielsweise hochdimensionale Approximationsmethoden (Dünngitter-Interpolation, tiefe neuronale Netzwerke). Des Weiteren untersuchen wir auch Bayessche Methoden zur Parameteridentifikation und Datenassimilation in Differentialgleichungsmodellen, insbesondere entsprechende Samplingverfahren (Markov-Ketten-Monte-Carlo, Ensemble Kalman Filter).

Für weitere Informationen siehe auch den Beitrag im aktuellen ACAMONTA-Band (Seite 26 bis 30).

Kontakt

Leitung

Juniorprofessor Dr. rer. nat. Björn Sprungk

Sekretariat

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Fax: +49 3731 39−3442
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Technische Universität Bergakademie Freiberg
Fakultät für Mathematik und Informatik
Dekanat
D-09596 Freiberg

Aktuelles

Björn Rosenkranz zeigt, wie das Scannen eines Kennzeichens funktioniert
Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht unterzeichnete am 9. September gemeinsam mit Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller eine Kooperationsvereinbarung zur Weiterentwicklung der von der TU Bergakademie Freiberg entwickelten Feuerwehr-App „FwA 16/2“. … weiterlesen

Zwei Studierende im Gang
Anfang Oktober beginnt das Wintersemester an der TU Freiberg mit Präsenz- und Online-Veranstaltungen. Studienanfänger/innen erwarten neben Vorbereitungskursen in Chemie, Physik & Mathe auch spezielle Einführungsveranstaltungen zum universitären Lernen und Angebote zum Kennenlernen der Kommilitonen. … weiterlesen

Das Hauptgebäude der TU Bergakademie Freiberg.
Gemeinsam mit fünf Projektpartnern in Österreich, Griechenland, Polen, Rumänien und Spanien haben sich die beiden mittelsächsischen Hochschulen in Freiberg und Mittweida erfolgreich in der „European Universities Initiative“ der Europäischen Kommission positioniert. … weiterlesen

Zwei Männer in einem Boot an einem Roboter arbeitend
Am 10. Juli ließen die Forscher/innen den Prototypen ihres Roboter-Systems RoBiMo das erste Mal zu Wasser. Das System soll künftig komplett autonom auf Seen fahren und dabei kontinuierlich verschiedene Umweltparameter messen und die Wasserqualität von Talsperren jederzeit in Echtzeit überprüfen. … weiterlesen

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