AG Biosensorik

Die Arbeitsgruppe Biosensorik im Institut für Elektronik- und Sensormaterialien beschäftigt sich mit der Entwicklung von Aptamer- und Protein-Biosensoren. Die entwickelten Aptamer-Biosensoren sollen später zur Detektion von Antibiotika und endokrinen Disruptoren eingesetzt werden. Enzym- und Antikörper-Biosensoren werden zum Nachweis von metabolischen Biomarkern für unterschiedlichste Krankheiten, z.B. von Cholin für die Krebs-Erkennung oder von Cytokinen zur Detektion der Immunantwort des Körpers verwendet.

Grafik Anwendung von BiosensorenDer wichtigste Schritt beim Aufbau des Biosensors ist die Immobilisierung der biologisch aktiven Komponente (Enzyme, Proteine, Antikörper, Aptamere) auf der Sensoroberfläche. Für die Immobilisierung werden verschiedene Oberflächen (Glas, Silizium, Gold, Keramik, Papier) durch unterschiedliche Methoden und Materialien modifiziert. Dabei wird eine geeignete Oberflächenchemie (bzw. Oberflächenfunktionalisierung) auf verschiedenen Substraten realisiert, bevor die Anbindung der biologisch aktiven Komponente vorgenommen wird.

Die Detektion des Biomarkers erfolgt danach massensensitiv, optisch, elektrisch oder elektrochemisch.