Forschung

Forschungskonzept

Schwerpunkt der Arbeit des Instituts für Elektronik- und Sensormaterialien ist insbesondere die Grenz- und Oberflächenchemie von Materialien. Dabei wird eine breite Palette von Oberflächen unterschiedlichster Werkstoffe erforscht. Für spezielle Arbeiten steht der universitätseigene Reinraum zur Verfügung, der gemeinsam mit den Instituten der Angewandten und Experimentellen Physik betrieben wird zudem wird das Forschungs- und Lehrbergwerk "Reiche Zeche" für Experimente genutzt .

Kernanwendungsfelder von grenzflächenbestimmten Funktionsmaterialien sind Informations- und Kommunikationstechnologien sowie energie-, umwelt- und gesundheitsrelevante Anwendungen. Es sind dabei insbesondere die heterogene Katalyse, chemische Sensoren, Aktoren, Gasspeicherung und -trennung die molekulare Elektronik und funktionale Oberflächenbeschichtungen von Interesse. Für die Entwicklung solcher Funktionsmaterialien ist die Aufklärung von Struktur-Funktionsbeziehungen grundlegend. Um dies zu erreichen, ist die Kombination von intelligenter chemischer Materialsynthese, umfangreicher Materialcharakterisierung sowie anschließender Funktionsprüfung notwendig. Verständnis aus den jeweiligen Bereichen Materialsynthese, Charakterisierung und Funktionsprüfung lassen Rückschlüsse auf die jeweils anderen Bereiche zu und müssen korreliert werden, um eine vollständige Einsicht in die Struktur-Funktionsbeziehungen zu erhalten.

Struktur-Funktionsbeziehung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitsgruppen

Das IESM gliedert seine Aktivitäten in die folgenden vier Arbeitsgruppen: