Impedanzspektroskopie

Die elektrochemische Impedanzspektroskopie (EIS) stellt eine leistungsfähige und zerstörungsfreie Analysetechnik dar. Elektrochemische Impedanzspektroskopie findet Anwendung in allen Bereichen der Elektrochemie wie der Batterie- und der Brennstoffzellenforschung, der Photovoltaik, der Katalyse, der Korrosion und der Sensorik, aber auch in der Materialwissenschaft zur Untersuchung von Materialien und Beschichtungen.

Impedanzspektrum.Mit Hilfe dieser elektrochemischen Methode wird die Impedanz, d. h. der Wechselstromwiderstand elektrochemischer Systeme, als Funktion der Frequenz einer Wechselspannung bzw. des Wechselstroms bestimmt. Das Impedanzspektrum kann als Funktion der Frequenz (Bode-Diagramm) oder als Ortskurve (Nyquist-Diagramm) dargestellt werden (Abb. 1 u. 2).

Eine grafische Auswertung der Diagramme genügt häufig, um eine Veränderung des Messsystems festzustellen. Impedanzspektrum.Reicht die grafische Interpretation des Impedanzspektrums nicht aus, so kann ein Ersatzschaltbild des zu untersuchenden Systems erstellt werden (Abb. 2). Das Ersatzschaltbild bildet dann die in System ablaufenden chemischen und physikalischen Prozesse ab.