Defences


[Faculty 6]
Transition of the European Electricity Sector: Scenarios, Uncertainties and their Implications on Costs and Future
of Energy-Intensive Industries,
Ms Kristina Govorukha, MBA

Wednesday, the 13th of October 2021, 01:00 pm, online

The defence will be broadcasted via livestream:
https://us02web.zoom.us/j/3822740012?pwd=eU9KdEpiNU55cGlhUHB5aW5uYTBWQT09

Die Dissertation trägt den Titel: „Transition of the European Electricity Sector: Scenarios, Uncertainties and their Implications on Costs and Future of Energy-Intensive Industries“. Ziel der Arbeit ist es, Methoden zu entwickeln, welche es ermöglichen, Unsicherheiten in modellbasierten Szenarien zu berücksichtigen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Stromsektor und energieintensive Industrien gelegt. Insbesondere untersucht die Arbeit die Politik- und Klimaunsicherheiten bei der Entwicklung eines kohlenstoffarmen Systems. Die vorgelegte Arbeit schafft dadurch ein besseres theoretisches Verständnis über die impliziten Unsicherheiten von Modellierungsrahmen im Energiesektor.

[Faculty 4]
Reduzierte thermische Modelle für das gesamte Thermit-Schweißverfahren, Mr Dipl.-Ing. Sebastian Manzke

Wednesday, the 13th of October 2021, 02:00 pm
lecture hall WEI-1051, Julius-Weisbach-Bau, Lampadiusstraße 4

Ziel der Dissertation ist die ebenso valide wie effiziente Vorhersage der Schmelz- und der Wärmeeinflusszone der Schweißverbindung beim Thermit-Schweißen. Dazu werden reduzierte Modelle vorgestellt, darunter ein niederdimensionales Modell des Schienenstegs und dreidimensionale Modelle des Gießsystems für das Schweißverfahren. Mit dem niederdimensionalen Modell werden mittels Parameterschätzung unbekannte Rand-bedingungen der Vorwärmung des Gießsystems ermittelt sowie mittels Sensitivitätsanalyse systematisch Einflüsse auf die Schmelz- und die Wärmeeinflusszone untersucht. Durch den systematischen Vergleich der vorgestellten Modelle werden Gültigkeitsgrenzen der Modelle gezielt auf die Modellreduktionen zurückgeführt und über die Modelle hinausgehende Aspekte für die Beschreibung des Schmelz- und Erstarrungsverhaltens identifiziert. Dabei wird die Validität der Modelle anhand von experimentellen Daten der Schmelz- und der Wärmeeinflusszone im Schienenlängsschnitt untersucht.

[Faculty 3]
Quantifizierung des Bodenwasserhaushalts von Lysimetern mit Böschungen aus natürlichen Böden und technogenen Substraten, Ms Isabelle Weber, M.Sc.

Friday, the 15th of October 2021, 09:30 am
lecture hall FOR-0270, Haus Formgebung, Bernhard-von-Cotta-Straße 4

Ziel war die Untersuchung des Wasserhaushalts von geböschten Erdbauwerken, um deren Rutschungen zu minimieren. Dazu fanden 12 Lysimeterversuche mit einem verdichteten Lehmschluff statt, welcher von unterschiedlichen Andeckungsböden mitteldicht überlagert und mit einer zertifizierten Saatgutmischung angesät wurde. Ergänzend wurde die Bodenwasserhaushaltsmodellierung der Lysimeter mit der Software BOWAHALD durchgeführt. Die Andeckung mit Lehmschluff erwies sich für die Böschungsstabilität als am besten geeignet. Durch die Etablierung einer gleichmäßig verteilten Vegetation konnte der anfangs hohe Oberflächenabfluss reduziert werden. Der hypodermische Abfluss und die Restdurchsickerung wurden als am geringsten gemessen und modelliert. Als zweitbeste Variante ergab sich die Andeckung mit Schluffsand und als drittbeste Variante die Andeckung mit Lehmsand. Zudem wurde die Modellierung für technogene Substrate angefertigt, welche eine aus wasserhaushaltlicher Sicht mögliche Anwendbarkeit in Böschungen ergab. Des Weiteren wurde eine zunehmende Austrocknung der Böden und Substrate mithilfe der prognostizierten Klimabedingungen modelliert.

[Faculty 3]
Determination of elastic (TI) anisotropy parameters from Logging-While-Drilling acoustic measurements - A feasibility study, Mr Christoph Demmler, M.Sc.

Monday, the 25th of October 2021, 05:00 pm
lecture hall LAM-2090, Lampadius-Bau, Gustav-Zeuner-Straße 7

The defence will be broadcasted via livestream:
https://bbb.hrz.tu-freiberg.de/b/yul-utv-3ok-3lp

This thesis provides a feasibility study on the determination of formation anisotropy parameters from logging-while-drilling (LWD) borehole acoustic measurements. For this reason, the wave propagation in fluid-filled boreholes surrounded by transverse isotropic (TI) formations is investigated in great detail using the finite-difference method. While the focus is put on quadrupole waves, the sensitivities of monopole and flexural waves are evaluated as well. All three wave types are conidered with/without the presence of an LWD tool. Moreover, anisotropy-induced mode contaminants are discussed for various TI configurations. In addition, the well-known plane wave Alford rotation has been generalized to cylindrical borehole waves of any order, except for the monopole. This formulation has been extended to allow for non-orthogonal multipole firings, and associated inversion methods have been developed to compute formation shear principal velocities and accompanying polarization directions, utilizing various LWD (cross-) quadrupole measurements.

[Faculty 4]
Untersuchungen zur trockenen Aufbereitung von Magnetiterzen unter besonderer Berücksichtigung des Trennverhaltens im Luftstrom, Mr Dipl.-Ing. Richard Kühnel

Monday, the 8th of November 2021, 04:30 pm
lecture hall WEI-1051, Julius-Weisbach-Bau, Lampadiusstraße 4

Die vorgelegte Dissertation befasst sich mit dem Thema der trockenen Aufbereitung von Eisenerzen. Im Speziellen werden numerische und experimentelle Untersuchungen im Luftstrom durchgeführt. Die Wirkung einzelner Partikeleigenschaften auf das Trennergebnis wird untersucht und darauf aufbauend ein analytisches Trennmodell erstellt. Die numerischen Ergebnisse werden den experimentellen Versuchsresultaten gegenübergestellt. Das Trennmodell wird weiterhin für einen praxisrelevanten Mahl-Sicht-Kreislauf erweitert. Die Validierung erfolgt mit Ergebnissen, welche im halbindustriellen Maßstab gewonnen wurden. Dabei konnte eine sehr präzise Übereinstimmung der Wertstoffgehalte zwischen Modell und Versuch festgestellt werden. Eine Erhöhung des Eisengehalts um mehrere Prozentpunkte zwischen dem Ausgangsmaterial und dem Produkt war mithilfe des untersuchten Verfahrensfließbilds möglich. Der eingesetzte Prozess kommt dabei vollständig ohne die Zugabe von Wasser aus.


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