Gendergerechte Sprache

Eine gender- und diversitätssensible Sprache hilft, Geschlechtergerechtigkeit zu fördern und Bewusstsein für Geschlechtervielfalt zu schaffen.

Ein Leitfaden für Gendersensible Sprache an der TU Bergakademie befindet sich in Vorbereitung.

Hier vorab einige Empfehlungen der Universitätskommunikation:

Geschlechtsneutrale Formulierungen

  • Geschlechtsneutrale Synonyme: Experten, Fachleute
  • Partizipien: Studierende
  • Tätigkeiten anstelle von Personen:
    anstelle von Teilnehmer der Tagung sind z.B. an der Tagung nehmen teil
  • Kongruenz im Satz:
    anstelle von: die Hochschule als wichtigster Partner z.B. die Hochschule als wichtigste Partnerin
  • Neutrale Pronomen sowie Relativsätze:
    anstelle von: keiner/keine z.B. niemand sowie alle Teilnehmer oder alle, die teilnahmen oder wer teilgenommen hat
  • Direkte Anrede:
    anstelle von: Mitarbeiter müssen das Formular unterschreiben z.B. bitte unterschreiben Sie das Formular
  • Kreative Lösungen:
    anstelle von: Kritiker besser kritische Stimmen

Ist eine Verwendung geschlechtsneutraler Begriffe nicht umsetzbar, empfehlen wir:

  • den Gender-Doppelpunkt (z.B. Doktorand:innen), der einen symbolischen Raum für Vielfalt ermöglicht oder

  • die Nennung mehrerer Bezeichnungen (z.B. Betriebsärztinnen oder Betriebsärzte)