Programm

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Fachkolloquien

Forum junger Wissenschaftler:

Überblick über die Veranstaltungsorte


Eröffnung

Informationen

Adri Wischmann eröffnet den 70. BHT 2019 mit einem Vortrag zum Thema "Das Internet der Dinge".

  • Datum: 05.06.2019
  • Konferenzsprache: Deutsch
  • Konferenzort: Alte Mensa
  • Petersstraße 5
    09599 Freiberg

Adri Wischmann ist Gründer und Inhaber von IoT Nederlands sowie Smart City und Smart Industry Experte. Er eröffnet den 70. BHT – Freiberger Universitätsforum mit einem Vortrag zum Thema:

„Das Internet der Dinge“.


Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

Die Welt verändert sich mit den Jahren drastisch und die Geschwindigkeit dieser Veränderungen ist exponentiell. Vor 20 bis 25 Jahren war das Internet nichts anderes als ein Experiment für Einsteiger – wir bekamen riesige Stapel an Briefen und ein paar wenige E-Mails in einer ganzen Woche. Heutzutage erhalten wir wöchentlich hunderte von E-Mails und ein paar wenige Briefe. Vor ungefähr zwei Jahren haben wir einen leisen Meilenstein überschritten: mehr Geräte als Menschen sind mit dem Internet verbunden. Das Internet der Dinge ist ein relativ neues Phänomen in einer sich schnell verändernden Welt. Es verbindet die außenstehende Welt mit allem, was wir bis jetzt kannten, bietet uns neue Entdeckungsmöglichkeiten und hilft uns bestimmte Dinge besser zu verstehen. Von den eigenen vier Wändern über den Arbeitsplatz bis hin zu den Städten in denen wir leben gibt es vielfältige Einsatzgebiete und Anwendungsmöglichkeiten. Das Internet der Dinge wird unser Leben, unsere Arbeit und unsere Gesellschaft, wie wir sie jetzt kennen, verändern.

Alle Interessierten sind recht herzlich zu diesem Vortrag eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und nicht an die Teilnahme am BHT – FREIBERGER UNIVERSITÄTSFORUM gebunden. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Gelegenheit, bei Fingerfood und kalten Getränken mit dem Referenten und miteinander weiter zu diskutieren.


 

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FK 1: 12. Freiberger Geotechnik-Kolloquium 

Informationen

  • FK 1: 12. Freiberger Geotechnik KolloquiumDatum: 06.06.2019
  • Konferenzsprache: Deutsch
  • Konferenzort: HHB-1035 
    (Helmut-Härtig-Bau)
  • Gustav-Zeuner-Straße 1
    09599 Freiberg

Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

Das 12. Freiberger Geotechnik Kolloquium findet im Rahmen des BHT 2019 als wissenschaftliches Forum des Vereins Freiberger Geotechniker e.V. statt. Der wissenschaftlich-technische Dialog zwischen dem Institut für Geotechnik und der geotechnischen Praxis wird mit interessanten Fachbeträgen auf den Fachgebieten der Bodenmechanik, der Ingenieurgeologie, der Fels- und Gebirgsmechanik sowie der sich daran synergetisch anschließenden Themengebieten gefördert.

Im Rahmen des Geotechnik Kolloquiums wird der Franz-Kögler-Preis sowie der Franz-Kögler-Sonderpreis an Absolventen des Institutes für Geotechnik mit einer hervorragenden Leistung auf dem Fachgebiet der Geotechnik verleihen und die gewürdigte Arbeit wird vom Ausgezeichneten in einem Preisträgervortrag vorgestellt. Gleichzeitig soll auch jungen Fachkräften der Geotechnik die Möglichkeit gegeben werden, ihre vom Institut für Geotechnik betreuten Arbeiten auf einer wissenschaftlichen Veranstaltung vorzustellen. An das Geotechnik Kolloquium schließt sich die jährliche Mitgliederversammlung des Vereins Freiberger Geotechniker e.V. sowie ein Absolvententreffen in Form eines Fachschaftsabendes als Festveranstaltung an.


 

Programm:

Das detaillierte Programm des FK 1 finden Sie hier.

Rückblick:

Einen kurzen Rückblick zum Kolloquium finden Sie hier.

Leitung:

Dr. Nandor Tamaskovics und Verein Freiberger Geotechniker e.V.

Ansprechpartner:

 

Dr. Nandor Tamáskovics


Institut für Geotechnik

Gustav-Zeuner-Straße 1, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-3401
Nandor [dot] Tamaskovicsatifgt [dot] tu-freiberg [dot] de




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FK 2: Robotik, Automation und IT im Bergbau –
Demonstration Day

Informationen

FK 2 Roboter Julius beim Greifen einer Sensorbox im Forschungs- und Lehrbergwerk der TU Bergakademie Freiberg

  • Datum: 06.06.2019
  • Konferenzsprache: Deutsch
  • Konferenzort: TGB-23TT
    (Tagebautechnikum)
  • Gustav-Zeuner-Str. 1A
    09599 Freiberg


Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

Der moderne Bergbau wird entscheidend durch die Digitalisierung geprägt. Individuelle Lösungen für die Bergbaubetriebe unter der Beachtung wirtschaftlicher Aspekte sind dabei notwendig, um den veränderten Ansprüchen des globalen Marktes zu genügen. Daraus resultieren auch an der TU Bergakademie Freiberg neue Ansätze in der Forschung, u. a. für Konzepte von Cyber-Physical-Production-Systemen oder Manless-Mine-Ansätze.

Das Kolloquium gibt im Rahmen eines Demonstration Days die Möglichkeit, die Labore und Forschungseinrichtungen der beteiligten Institute im Rahmen einer fachspezifischen Führung zu besichtigen. Die beteiligten Forscher stellen dabei auf den Gebieten der automatisierten Bergbautechnik, der Robotik und IT in Bergbau sowie Markscheidewesen aktuelle Aspekte zum Stand der Forschung bzw. zum Stand der Technik vor. Im Fokus steht die interdisziplinäre Herangehensweise von Bergbautechnik, Automatisierungstechnik, Informatik, Markscheidewesen und Sensortechnik. Das Kolloquium informiert darüber, welchen Beitrag die TU Bergakademie Freiberg im Rahmen ihrer innovativen Forschungsprojekte zum Themengebiet der Robotik, Automation und IT im Bergwerk leistet. U.a. werden neuartige Betriebsüberwachungs- und Grubenwartensysteme im Realumfeld präsentiert, und neue Sensortechniken und neue Simulatoren von Gewinnungsgeräten vorgestellt. 

Bitte beachten: Die Gesamtteilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.


  

Rückblick – zum Lesen bitte klicken

Das FK2 stellte 2019 seinen Besuchern Demonstratoren aus dem Forschungsgebiet der Robotik, Automation und IT im Bergbau vor. Dazu besuchte die Gruppe von knapp 20 vornehmlich jungen Studierenden und Gästen aus der Industrie verschiedene Institute. Hier konnten an drei Demonstratoren Hands-On-Erfahrungen gesammelt werden, bevor zum Abschluss des Kolloquiums in das Forschungs- und Lehrbergwerk eingefahren wurde. Auch unter Tage wurden die interessierten Teilnehmer über den aktuellen Stand der Forschung an der TU Bergakademie Freiberg informiert. Wir danken allen Beteiligten für die Vorbereitung und Durchführung dieses etwas anderen Kolloquiums!

 

Programm:

Das detaillierte Programm des FK 2 finden Sie hier

Leitung:

  • Prof. Dr. Helmut Mischo (Institut für Bergbau und Spezialtiefbau)
  • Prof. Dr. Carsten Drebenstedt (Institut für Bergbau und Spezialtiefbau
  • Prof. Dr. Jörg Benndorf (Institut für Markscheidewesen und Geodäsie)
  • Prof. Dr. Yvonne Joseph (Institut für Elektronik- und Sensormaterialien)
  • Prof. Dr. Bernhard Jung (Institut für Informatik)
  • Prof. Dr. Andreas Rehkopf (Institut für Automatisierungstechnik)

Ansprechpartner:

 

Frederic Güth


Institut für Elektronik- und Sensormaterialien

Gustav-Zeuner-Str. 3, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-2807
bht-fk2attu-freiberg [dot] de



 

Franziska Günther


Institut für Bergbau und Spezialtiefbau

Fuchsmühlenweg 9, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 37321 39-3847
bht-fk2attu-freiberg [dot] de



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FK 3: Kollege Roboter (?) – Digitalisierung in der Bohrtechnik

Informationen

FK 3 Kollege Roboter (?) – Digitalisierung in der Bohrtechnik

  • Datum: 06. – 07.06.2019
  • Konferenzsprache: Deutsch
  • Konferenzort: GEL-0001
    (Gellert-Bau)
  • Leipziger Str. 23
    09599 Freiberg

Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

Die Industrie 4.0 kommt und jeder spricht darüber. Auch in der Tiefbohrtechnik ist neuerdings überall die Rede von Digitalisierung, Automatisierung, Bit Data, Digital Twins usw. Aber was genau verbirgt sich dahinter und wo wollen wir überhaupt hin? Welche Aufgabe müssen wir als Universität bei diesem Prozess übernehmen und welche neuen Anforderungen werden seitens der Industrie an die Ausbildung junger Ingenieure und insbesondere unserer Erdöl-Ingenieure gestellt?

Im Rahmen des Kolloquiums soll ein intensiver Austausch zwischen Vertretern von Universitäten und einschlägigen Firmen der Öl- und Gasindustrie stattfinden. Es soll aber auch Vertretern aus anderen Industriezweigen die Möglichkeit gegeben werden, ihre Erfahrungen zur praktischen Umsetzung der Industrie 4.0 zu schildern.

Das Kolloquium umfasst Vorträge zu breit gefächerten Themen auf den Gebieten der Automatisierung der Tiefbohrtechnik, der Akquise und Auswertung großer Datenmengen rund um den Bohrprozess, zum Stand der Tiefbohrtechnik und zu aktuellen Forschungsthemen.

 

Rückblick – zum Lesen bitte klicken

Das traditionelle Kolloquium des Instituts für Bohrtechnik und Fluidbergbau war mit ca. 85 angemeldeten Personen wieder sehr gut besucht. Wie der Titel schon ankündigt, ging es dieses Jahr um die Digitalisierung – nicht nur in der Tiefbohrtechnik. Adri Wischmann stimmte mit einem äußerst fesselnden Vortrag auf das Thema ein, indem er anhand konkreter Beispiele beschrieb, dass die Digitalisierung jeden von uns bereits erreicht hat und wie sich unser Leben in naher Zukunft ändern wird – ob wir es wollen oder nicht. Zunächst wurden die weitreichenden Chancen des „Internets der Dinge“ beschrieben, aber auch sicherheitsrelevante Fragen wurden angesprochen.

 

Anschließend vertieften 11 Fachvorträge das Thema. Die Themen umfassten neueste Entwicklungen in der Öl- und Gasindustrie ebenso wie Forschungsprojekte aus dem universitären Bereich, bei denen auch die Kollegen der Montanuniversität Leoben und der Technischen Universität Clausthal zu Wort kamen.

 

In einer Podiumsdiskussion wurde lebhaft über die Frage diskutiert, ob die Industrie 4.0 einen Ingenieur 4.0 braucht – und wie dieser aussehen könnte bzw. sollte.

 

Wie jedes Jahr wurden die Eindrücke bei einem Tiefbohrerabend im Institutshof noch einmal nachverarbeitet. Es gab ein vielseitiges Buffet vom Grill und das eine oder andere Freibier. Auch die musikalische Umrahmung des Sonnenuntergangs mit Prof. Reich an der Gitarre und Dr. Kinzel an der Fiddle ist inzwischen Tradition. Und so konnte man noch weit in den Campus hinein die Institutshymne, das Steigerlied und viele einschlägige Lagerfeuer-Hits vernehmen.

Man war sich einig, dass nächstes Jahr unbedingt wieder ein Kolloquium stattfinden muss.

 

Fachkolloquium 3 - Kollege Roboter, BHT 2019Fachkolloquium 3 - Kollege Roboter, BHT 2019

 

 

 

 

Fachkolloquium 3 - Kollege Roboter, BHT 2019Fachkolloquium 3 - Kollege Roboter, BHT 2019

 

 

 

Programm:

Das detaillierte Programm des FK 3 finden Sie hier

Leitung:

Prof. Dr.-Ing. Matthias Reich

Ansprechpartnerinnen:

 

Sabine Beyer


Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau

Agricolastraße 22, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-2493
sabine [dot] beyerattbt [dot] tu-freiberg [dot] de



 

Dr.-Ing. Silke Röntzsch


Institut für Bohrtechnik und Fluidbergbau

Agricolastraße 22, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-4312
silke [dot] roentzschattbt [dot] tu-freiberg [dot] de



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FK 4: Freiberger Kolloquium Elektrische Antriebstechnik (FKEA)

Informationen

FK4 Freiberger Kolloquium Elektrische Antriebstechnik

  • Datum: 06. – 07.06.2019
  • Konferenzsprache: Deutsch
  • Konferenzort: FOR-0270 
    (Haus Formgebung)
  • Bernhard-von-Cotta-Straße 4
    09599 Freiberg

Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

Nicht zuletzt durch die Elektromobilität hat das Fachgebiet der Elektrischen Antriebe in den letzten Jahren weltweit eine Renaissance erlebt. Die stärkere Nutzung elektrischer Maschinen als Traktionsantriebe erfordern neben neuen energie- und leistungsdichten Motorenkonzepten, schnellen und präzisen Regelalgorithmen auch die Berücksichtigung des Energiespeichers bei der Auslegung und Optimierung des Antriebsstranges.

2019 findet im Rahmen des 70. BHT-Freiberger Universitätsforum das „Freiberger Kolloquium Elektrische Antriebstechnik“ statt. Es bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, neueste Forschungsergebnisse kennenzulernen, Ideen zu sammeln und in den wissenschaftlich-technischen Dialog zwischen Forschungseinrichtungen und Industrie zu treten. Das Kolloquium umreist den Themenkreis elektrische Maschinen, elektrische Antriebe, Energiespeicher und Umrichter.

Dabei sind die thematischen Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung:

  • Modellierung und Simulation von elektrischen Maschinen und Antrieben
  • Auslegung und Fertigung neuer Motorenkonzepte
  • Thermische Untersuchungen an elektrischen Maschinen
  • Regelung elektrischer Maschinen

 

Rückblick – zum Lesen bitte klicken

Schwerpunkte der 17 Fachvorträge waren die Modellierung und Simulation von elektrischen Maschinen, thermische Untersuchungen,
Auslegung und Fertigung neuer Motorenkonzepte sowie Traktionsspeicher. Die zahlreichen Teilnehmer aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen
und der Industrie erhielten einen Einblick über den Stand der neusten Entwicklungen und Trends. In den zahlreichen Gesprächen tauschten
die Teilnehmer theoretische und experimentelle Ergebnisse und Erfahrungen aus. Die von der VDE Hochschulgruppe Freiberg organisierte
Abendveranstaltung mit den Racing Teams aus Chemnitz, Zwickau, Mittweida und Freiberg bot beim gemeinsamen Grillen Raum zum Knüpfen und
Vertiefen von Kontakten.

Die Vorträge sind in der Reihe Freiberger Forschungshefte A932 Elektrische Antriebstechnik erschienen. (ISBN 978-3-86012-610-3)

 

Programm:

Das detaillierte Programm des FK 4 finden Sie hier.

Leitung:

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jana Kertzscher

Ansprechpartnerin:

 

Guntram Gelke


Institut für Elektrotechnik

Bernhard-von-Cotta-Straße 4, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-2928
Guntram [dot] Gelkeatet [dot] tu-freiberg [dot] de



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FK 5: Material- und ressourceneffiziente Technologien

Informationen

FK 5 Material- und ressourceneffiziente Technologien

  • Datum: 06. – 07.06.2019
  • Konferenzsprache: Deutsch/Englisch
  • Konferenzort: MET-2065 
    (Haus Metallkunde)

  • Gustav-Zeuner-Straße 5
    09599 Freiberg

Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

Die Entwicklung neuer Produkte fängt oft mit der Entwicklung von Werkstoffen mit gewünschten Eigenschaften und mit der Entwicklung geeigneter Technologien für die Werkstofferzeugung und -bearbeitung an. Beide Schritte werden jeweils durch eine umfassende Materialcharakterisierung begleitet. Diese Herangehensweise hat sich in der Vergangenheit bewährt, ist aber oft mit einem erheblichen Zeitaufwand und mit hohen Kosten verbunden, insbesondere wenn es sich um die Entwicklung komplexer Bauteile und Systeme handelt. Um die Produktentwicklung kosten-, material- und ressourceneffizienter zu gestalten, muss künftig die Entwicklung von Materialien und Werkstofftechnologien stärker gekoppelt werden. Die ersten Ansätze hierfür basieren auf der Anwendung von in situ-Charakterisierungsmethoden, mit denen einzelne Werkstoffeigenschaften, mehrere Eigenschaften gleichzeitig oder sogar das gesamte Materialverhalten während der Erzeugung oder Bearbeitung untersucht wird. Das Kolloquium „Material- und ressourceneffiziente Technologien" thematisiert die Kopplung zwischen der Entwicklung von Werkstoffen und Werkstofftechnologien und stellt einige Beispiele für den ganzheitlichen Ansatz bei der Material- und Produktentwicklung vor. In Vorträgen und Posterbeiträgen des Kolloquiums werden unter anderem Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt der „Sächsischen Allianz für material- und ressourceneffiziente Technologien – AMARETO", welches eine effiziente Verknüpfung von Werkstoffentwicklung, Bauteildesign und Produktion verfolgt, vorgestellt.


 

Programm:

Das detaillierte Programm des FK 5 finden Sie hier.

Leitung:

Prof. Dr. rer. nat. habil. David Rafaja

Ansprechpartnerin:

 

Dr.-Ing. Christina Wüstefeld


Institut für Werkstoffwissenschaft

Gustav-Zeuner-Straße 5, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-2095
wuestefeldatww [dot] tu-freiberg [dot] de



 

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FK 6: Chemisches Recycling –  
Aktuelle Entwicklungen, Optionen und Perspektiven

Informationen

FK 6 Chemisches Recycling – Aktuelle Entwicklungen, Optionen und Perspektiven

  • Datum: 06.06.2019
  • Konferenzsprache: Deutsch
  • Konferenzort: DBI-318,
    (Reiche Zeche)

  • Fuchsmühlenweg 9
    09599 Freiberg

Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

Mit einem jährlichen Umsatz von rund 195 Milliarden Euro repräsentiert die chemische Industrie den drittgrößten Wirtschaftssektor in Deutschland. Sie zeichnet sich sowohl durch mehrstufige und verzweigte Wertschöpfungsketten als auch durch den hohen Bedarf an kohlenstoffhaltigen Rohstoffen (etwa 17 Mio. t Kohlenstoff/Jahr) aus. Dieser Bedarf wird hauptsächlich durch importiertes Rohöl und Erdgas gedeckt und kann – anders als beispielsweise im Energie- oder Mobilitätssektor – nicht ohne Weiteres durch kohlenstofffreie Stoffe oder Technologien ersetzt werden. Gefordert ist eine nachhaltigere Rohstoffstoffbasis mit chemischem Recycling und Kreislaufführung von sekundären Rohstoffen, d.h. der Übergang zur Kohlenstoffkreislaufwirtschaft.

Neben der chemischen Industrie für das chemische Recycling spielt die Abfallwirtschaft als Rohstofflieferant eine zentrale Rolle. Die verarbeitende Industrie, beispielsweise die Automobilindustrie, die Leichtbauindustrie (Carbonfaserabfälle) und der Sektor Erneuerbare Energien (z.B. Wasserelektrolyse) werden künftig ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufführung leisten. Neben sekundären Kohlenstoffquellen bietet sich auch die heimische Braunkohle als primäre Kohlenstoffquelle und Partner des chemischen Recyclings an.

Das Kolloquium richtet sich an Vertreter der chemischen Industrie, der Abfallwirtschaft, der Wasserstoffwirtschaft sowie an Unternehmen, die sich mit Kohlenstoffquellen und deren nachhaltigem chemischen Recycling beschäftigen.


 

Rückblick – zum Lesen bitte klicken

Ca. 80 Experten aus Politik, Forschung und Industrie folgten am 06. Juni 2019 der Einladung des Instituts für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen zum Fachkolloquium „Chemisches Recycling – Aktuelle Entwicklungen, Optionen und Perspektiven“.

 

Insgesamt 12 Referenten der BASF SE, der Covestro Deutschland AG, der Basell Polyolefine GmbH, der BKV GmbH, der Veolia Umweltservice Süd GmbH & Co. KG, der REMONDIS Recycling GmbH & Co. KG, der Nouryon BV, der CEMEX Deutschland AG, des Fraunhofer-Instituts UMSICHT, der Torrgas BV, der Asahi Kasei Europe GmbH und des IEC beleuchteten das hochaktuelle Themenfeld des chemisches Recyclings und die Transformation zu einer Kohlenstoffkreislaufwirtschaft aus verschiedenen Blickwinkeln. Unter den interessierten Gästen waren neben zahlreichen Branchenangehörigen aus Chemie, Abfall, Energie und Anlagenbau auch Vertreter des BMU und des Umweltbundesamtes.

 

Im ersten Teil der vielbesuchten Veranstaltung gaben führende Chemieunternehmen einen spannenden Einblick in Zukunftsstrategien und Entwicklungsperspektiven des chemischen Recyclings. Beispielsweise wurde neben einem innovativen Pyrolyseansatz von BASF ein neues Verfahren zur Produktion von Schaumstoffen aus CO2 von Covestro vorgestellt. Zudem präsentierte die Basell Polyolefine GmbH ihren Fahrplan und ihre Partnerschaften für das chemische Recycling in Deutschland.

 

Anschließend legten im zweiten Teil richtungsweisende Akteure der Abfallbehandlung und Abfallverwertung ihre Sichtweise dar. Neben Einblicken in eine aktuelle BKV-Studie zur rohstofflichen Kunststoffverwertung wurde durch REMONDIS ein umfassender Überblick zum Abfallmarkt in Deutschland und dessen rechtlichen Besonderheiten geboten. Zudem lieferte Veolia erste Einblicke in ihren innovativen Ansatz für das Elektronikschrott-Recycling. Eine Zusammenfassung der Entwicklungen, Optionen und Perspektiven des ambitionierten Waste-to-Chemicals Projekts in Rotterdam gab Nouryon.

 

Der dritte Teil des Kolloquiums skizzierte schließlich die technologischen Entwicklungspfade einer effizienten Kohlenstoffkreislaufwirtschaft. Allen voran stellte das IEC sein FlexiSlag Vergasungsverfahren für die chemische Umwandlung diverser Einsatzstoffe (Abfälle, Biomasse, Petrolkoks, Kohle, … ) in Synthesegas vor. Das Fraunhofer Umsicht präsentierte im Anschluss ein innovatives Solvolyse-Verfahren zur effizienten Rückgewinnung von Metallen, Monomeren und Aromaten aus Abfällen. CEMEX zeigte technische Lösungen wie Abfälle sinnvoll im Rahmen der Zementproduktion Anwendung finden können. Zusätzlich wurden von Torrgas die aktuellen Entwicklungen ihres Biomasse-Pyrolyse-Projektes und von Asahi Kasei Europe die aktuellen Erfolge im Bereich der nachhaltigen Wasserstofferzeugung vorgestellt.

 

Als besonderer abschließender Programmpunkt des Kolloquiums wurde den Teilnehmern ein aktuelles Video der BMBF Nachwuchsforschergruppe STEEP-CarbonTrans mit dem Titel „What is Chemical Recycling?“ präsentiert, welches den besonderen Stellenwert der Technikkommunikation zur Steigerung des öffentlichen Wissens und Bewusstseins im Hinblick auf die Kohlenstoffkreislaufwirtschaft verdeutlichte.

 

In seinem Abschlussplädoyer zeigte sich Professor Bernd Meyer ausgesprochen zufrieden mit der Veranstaltung und lobte das große Engagement der Anwesenden. Er verwies jedoch auch auf die Notwendigkeit einer noch engeren Zusammenarbeit und auf den akuten Handlungsbedarf von politischer Seite.

Anschließend an das Kolloquium hatten die Teilnehmer noch die Gelegenheit, die umfangreichen Labor- und Technikumsanlagen des IEC zu besuchen, darunter die HP-POX-Anlage, die Syngas-to-Fuel-Anlage sowie die FlexiSlag-Anlage.

 

 

Programm:

Das detaillierte Programm des FK 6 finden Sie hier.

Leitung:

Prof. Dr.-Ing. Bernd Meyer

Ansprechpartnerin:

 

Dr. Roh Pin Lee


Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen

Fuchsmühlenweg 9, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-4423
Roh-Pin [dot] Leeatiec [dot] tu-freiberg [dot] de



 

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 FK 7: Freiberg Silicon Days

Informationen

FK7 Silicon Days

  • Datum: 06. – 07.06.2019
  • Konferenzsprache: English
  • Konferenzort: WIN-1005 und WIN-2258 
    (Clemens-Winkler-Bau)
  • Leipziger Straße 29
    09599 Freiberg

Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

The Freiberg Silicon Days take place every second year within the BHT - Freiberg University Forum. Since the start of the conference series around two decades ago recent developments in silicon-based photovoltaics, photonics, microelectronics and chemical-physical processing are in the focus of the two-day conference.

The Freiberg Silicon Days 2019 will feature the 4th Freiberg Sawing Symposium and a number of further dedicated sessions ranging from Silicon Chemistry to Photovoltaics, Photonics and Devices. With a broad range of invited renowned speakers from industry and institutes, this conference serves as a hub connecting basic research and industry relevant topics.

Poster contributions of the participants are welcome.

Sessions:

    • Opening plenary talk
    • 4th Freiberg Sawing Symposium
    • Etching and Cleaning
    • Polishing and Texturing
    • Silicon Nanostructures and Devices
    • Silicon Photovoltaics
    • Poster session

 

Rückblick – zum Lesen bitte klicken

Das etablierte Fachkolloquium der „Freiberg Silicon Days“ zum 70. BHT – FREIBERGER UNIVERSITÄTSFORUM war mit rund 90 Teilnehmern ein voller Erfolg. 

Ein breit gefächertes Programm mit sowohl Plenarvorträgen als auch zwei Parallelsessions, Posterpräsentationen und einer großen Anzahl an Firmenständen bot den Teilnehmern viel Raum für Diskussionen und interdisziplinären Austausch. Namhafte Redner aus dem In- und Ausland spannen in ihren Vorträgen den Bogen von der Silizium-Chemie über das Wafern bis hin zu Themenbereichen wie der Silizium-Photovoltaik sowie modernen Bauelemente-Konzepten in Photonik und Mikroelektronik.

Abgerundet wurde das Kolloquium durch einen Grillabend bei hervorragenden Wetter und entspannter Atmosphäre.

Die Freiberg Silicon Days werden in zwei Jahren fortgeführt.

 

Programm:

Das detaillierte Programm des FK 7 finden Sie hier.

Leitung:

  • Prof. Dr. Johannes Heitmann (Institute of Applied Physics)
  • Dr. Thomas Kaden (Fraunhofer Technology Center for Semiconductor Materials THM)
  • Prof. Dr. Edwin Kroke (Institute of Inorganic Chemistry)

Ansprechpartnerinnen:

 

Julia Göhler


Institut für Anorganische Chemie

Leipziger Str. 29, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-3194
Julia [dot] Goehleratchemie [dot] tu-freiberg [dot] de



 

Kerstin Keller


Fraunhofer Technology Center for Semiconductor Materials THM

Am St.-Niclas-Schacht 13, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 2033-121
Kerstin [dot] Kelleratiisb [dot] fraunhofer [dot] de




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FK 8: entfällt leider

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FK 9: Entwicklungen in der Aufbereitung von
Zinn- und Wolframerzen

Informationen

FK 9 Aufbereitung von Zinn- und Wolframerzen

  • Datum: 05.06.2019
  • Konferenzsprache: English
  • Konferenzort: Hörsaal
  • Chemnitzer Str. 40
    Sitz des HIF/HZDR
    09599 Freiberg


Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

Zinn und Wolfram sind nur zwei Metalle, die fester Bestandteil geworden sind in einem von Technik umgebenen Alltag. Die Entwicklungen vom Handy, der Elektromobilität und Elektroenergiespeichern oder leistungsfähigeren und funktionell spezialisierten Werkstoffen und damit einhergehenden neuen Verarbeitungsprozessen verändern den Bedarf an Rohstoffen, insbesondere an Metallen. Recycling kann den veränderten Mehrbedarf an den Metallen nicht decken. Der Abbau von Lagerstätten und die Aufbereitung der Erze bleibt daher ein aktuelles Thema. Erze gibt es weltweit noch genug, so auch im Erzgebirge. Nur gelten viele dieser Erze als schwer aufbereitbar. Für eine sichere Versorgung mit den Metallen wird eine Diversifizierung der Rohstoffversorgung angestrebt. Die Nutzung der erzgebirgischen Lagerstätten kann hierzu beitragen. Dazu müssen aber Lösungen gefunden werden, um die schwer aufbereitbaren Erze in Wert zu setzen. Dem Verbund Freiberg Ressource Technologies (FRT) und seinen nationalen und internationalen Projektpartnern gelang Ende 2018 der erfolgreiche Betrieb einer Pilotanlage zur Aufbereitung von schwer aufbereitbaren Zinnerzen aus dem Erzgebirge. Der FRT lädt alle Interessierten ein, sich über die Entwicklungen zur Aufbereitung von Zinn- und Wolframerzen zu informieren und darüber zu diskutieren.


 

Programm:

Das detaillierte Programm des FK 9 finden Sie hier.

Leitung:

  • Dr. Max Hesse (Institut für Aufbereitungsmaschinen)
  • Tina Schulz (Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie HZDR)

Ansprechpartner:

 

Dr. Max Hesse


Institut für Aufbereitungsmaschinen

Lampadiusstraße 4, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-3135
M [dot] Hesseatiam [dot] tu-freiberg [dot] de



 

Tina Schulz


Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie

Chemnitzer Str. 40, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 351 260-4423
t [dot] schulzathzdr [dot] de



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FK 10: BHT-Satellite Symposium
„c-BN- and diamond-based hard materials for metal and rock cutting – 2nd Flintstone2020 stakeholder meeting and 2nd Freiberg High Pressure Symposium"

Informationen

FK 10 Satellite Symposium "c-BN- and diamond-based hard materials for metal and rock cutting

  • Datum: 04. – 05.06.2019
  • Konferenzsprache: English
  • Konferenzort: Alte Mensa
  • Petersstraße 5
    09599 Freiberg

Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

The Freiberg High-Pressure Research Centre (FHP) kindly invites delegates from industry, academia and politics to this satellite symposium of the annual BHT conference at TU Bergakademie Freiberg. The one-day symposium is focused on recent results and developments in high-pressure synthesis and industrial production of novel (super)hard materials based on c-BN and diamond, which can replace WC/Co-materials in metal and rock cutting applications, in order to reduce the use of the critical raw materials tungsten and cobalt. It will address topics on precursor-derived synthesis and sintering of (nano-scaled) cBN- and diamond-materials, but also on related new hard materials systems. The symposium will include talks and poster presentations covering topics from basic research to industrial applications including a focus on sustainability issues and economic implications.


 

Programm:

Das detaillierte Programm des FK 10 finden Sie hier.

Hinweis: Das Fachkolloquium 10 findet als "Satellitensymposium" bereits am Dienstag, den 04.06.2019 und Mittwoch, den 05.06.2019 statt.

Leitung:

  • Prof. Dr. Edwin Kroke, Institut für Anorganische Chemie
  • Dr. Marcus Schwarz, Institut für Anorganische Chemie

Ansprechpartner:

 

Julia Göhler/ Prof. Dr. Edwin Kroke


Institut für Anorganische Chemie

Leipziger Str. 29, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-3174
julia [dot] goehleratchemie [dot] tu-freiberg [dot] de, krokeattu-freiberg [dot] de



 

Dr. Kevin Keller


Institut für Mineralogie

Brennhausgasse 14, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-4348
Kevin [dot] Kelleratmineral [dot] tu-freiberg [dot] de



 

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FK 11: Selektive Zerkleinerung – ein Beitrag zur Energie- und Ressourcenschonung

Informationen

FK 11 Selective Comminution

  • Datum: 06.06.2019
  • Konferenzsprache: Deutsch/English
    (mit Simultanübersetzung)
  • Konferenzort: WEI-1051,
    Julius-Weisbach-Bau

  • Lampadiusstraße 4
    09599 Freiberg

Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

Selective Comminution (SC) is a promising answer to the challenges in today’s mineral processing. By cheap ways of pre-concentration, it allows to economically exploit low grade ores. SC therefore contributes to a sustainable use of resources.  It exploits differences in the comminution behaviour of the various minerals an ore is composed of. If for instance the components accumulate in different fractions of the comminution product after SC, the uneconomic part can be rather easily removed from further mineral processing by classification. SC in combination with classification as a particularly cost-effective and promising method for ore beneficiation is one focus of the worldwide research in order to improve recovery and concentrate quality in particular in early stages of a mineral processing line.

A suitable technology for SC can be chosen on the basis of a Quantitative Microstructural Analyses (QMA) combined with the knowledge of the kind of loads generated by the various types of crushers and mills. The development of efficient machinery for a sustainable use of primary and secondary resources based on a sound knowledge of the material processed was and is in the focus of the Institute of Mineral Processing Machines celebrating with this colloquium its 50th anniversary.


 

Programm:

Das detaillierte Programm des FK 11 finden Sie hier.

Leitung:

  • Prof. Dr.-Ing. Holger Lieberwirth (Institut für Aufbereitungsmaschinen)
  • Michael Klichowicz (Institut für Aufbereitungsmaschinen)

Ansprechpartner:

 

Prof. Dr. Holger Lieberwirth


Institut für Aufbereitungsmaschinen

Lampadiusstraße 4, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-2558
Holger [dot] Lieberwirthatiam [dot] tu-freiberg [dot] de



 

Michael Klichowicz


Institut für Aufbereitungsmaschinen

Lampadiusstraße 4, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-3771
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FK 12: 3. Workshop – 
Digitalisierung in den Geowissenschaften

Informationen

FK11 - Digitalisierung in den Geowissenschaften

  • Datum: 06.06.2019
  • Konferenzsprache: Deutsch
  • Konferenzort: Krügerhaus
  • Schlossplatz 3
    09599 Freiberg

Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

Im zunehmend digitalen Zeitalter stehen objektbasierte Disziplinen und Sammlungen, wie die der Geowissenschaften, vor vielfältigen Herausforderungen. Die Digitalisierung erleichtert den Zugang zu und die Vernetzung von Informationen, zudem ergeben sich durch neue Methoden immer mehr Möglichkeiten der Erforschung und Darstellung von Objekten und Zusammenhängen. So entstehen beispielsweise digitale Karten und komplexe 3D-Modelle des geologischen Untergrundes, Kataloge und Digitalisate schriftlicher Werke und Objektdigitalisate unterschiedlicher Art. Gleichzeitig gilt es, bei der zunehmenden Menge an digitalen Daten ihre Verfügbarkeit für Anwender, ihre Vergleichbarkeit und Verknüpfung untereinander und ihre Beständigkeit über längere Zeiträume nicht aus dem Auge zu verlieren. Deshalb müssen Standards für die Erfassung und Sicherung digitaler Daten getestet und definiert werden.

In diesem Workshop werden verschiedene Digitalisierungskonzepte, -techniken und -projekte aus den Geowissenschaften anhand aktueller Beispiele vorgestellt, reflektiert und diskutiert.

Bitte beachten: Die Gesamtteilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt.

 

Rückblick – zum Lesen bitte klicken

Digitalisierung spielt auch in den Geowissenschaften eine immer größere Rolle – ob beim Internet-Zugang zu Informationen, Sammlungen und Objekten, bei den sich rasant entwickelnden Möglichkeiten der Erfassung von Geodaten, bei modernen Analysemethoden oder der virtuellen Präsentation geologischer Zusammenhänge. Von all dem war in dem 3. Workshop „Digitalisierung in den Geowissenschaften“ im Rahmen des 70. BHT die Rede, der von den Geowissenschaftlichen Sammlungen der Bergakademie und der Sektion Petrographie der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden ausgerichtet wurde. In drei Vorträgen stellte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie laufende Projekte vor, die den Zugang zu Bohrkernen und der dazugehörigen Dokumentation, zu geologischen Berichten und Akten sowie zu Rohstoff-relevanten Informationen erleichtern. Zuvor gab Falko Glöckler vom Museum für Naturkunde Berlin Einblicke in geowissenschaftliche Datenstandards, die Sammlungsbestände über verschiedene Portale für einen breiten Nutzerkreis öffnen.

 

Um digitale Dokumentation paläontologischer Grabungen ging es im Vortrag von Volker Annacker und Alexandra Hellwig vom Museum für Naturkunde Chemnitz. Durch millimetergenaue Erfassung der Funde können die Forscher den Versteinerten Wald von Chemnitz, der einst wie Pompeji durch einen Vulkanausbruch konserviert wurde, Stück für Stück als Lebensraum rekonstruieren. Mit digitaler Analysetechnik lassen sich den fossilen Pflanzen und Tieren des Waldes immer mehr Geheimnisse entlocken.

Die letzte Stunde des Workshops war für Kurzvorträge der Nachwuchsforschergruppe „Digitalisierung“ an den Geowissenschaftlichen Sammlungen reserviert. Unter dem Kürzel G.O.D.S. – Geoscientific Objects Digitization Standards – entwickeln sechs junge Wissenschaftler das Konzept eines Digitalisierungszentrums für geowissenschaftliche Objekte. Im ersten Jahr des von Prof. Gerhard Heide initiierten, ESF-geförderten Projektes haben sie sich in Methoden eingearbeitet, Objekte aus unterschiedlichen Disziplinen der Geowissenschaften zu digitalisieren.


Leitung:

  • Prof. Dr. Gerhard Heide (Institut für Mineralogie)
  • Prof. Dr. Jan-Michael Lange (Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden)

Ansprechpartner:

 

Dr. Christin Kehrer


Geowissenschaftliche Sammlungen

Brennhausgasse 14, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-2264
christin [dot] kehreratgeosamm [dot] tu-freiberg [dot] de



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FK 13: 14. Freiberg-St. Petersburger Kolloquium junger Wissenschaftler

Informationen

FK 13: 14. Freiberg-St. Petersburger Kolloquium junger Wissenschaftler

  • Datum: 06. – 07.06.2019
  • Konferenzsprache: Englisch/Deutsch
  • Konferenzort: KKB-2030 
    (Karl-Kegel-Bau)
  • Agricolastraße 1
    09599 Freiberg 

Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

Gegenstand des seit 2006 jährlich stattfindenden Kolloquiums sind aktuelle wissenschaftlich-technische Fragestellungen entlang der Rohstoff-Wertschöpfungskette, beginnend mit naturwissenschaftlichen Fragen der Lagerstättenerkundung und -bewertung, über technische Fragen der Gewinnung, Aufbereitung und Weiterverarbeitung bis zu Fragen der wirtschaftlichen und Umweltbewertung von Prozessen in der Montanindustrie.

Die Schwerpunkte des Kolloquiums sind:

  • Geologie/ Mineralogie/Geoökologie
  • Geotechnik/ Markscheidewesen
  • Bergbau
  • Bergbausanierung
  • Umwelt und Energie
  • Aufbereitung/ Maschinenbau/ Metallurgie
  • Bohrtechnik/Erdöl/ Erdgas
  • Wirtschaft/ Management

Das Kolloquium bietet jungen Wissenschaftlern die Möglichkeit, eigene Forschungsergebnisse vorzutragen, zu publizieren sowie sich Fragen der Fachkollegen zu stellen und Anregungen für die weiteren Forschungsarbeiten zu erhalten.

Traditionell werden Teilnehmer von Partneruniversitäten, vorrangig der Bergbauuniversität St. Petersburg sowie weiterer Universitäten aus Russland, Rumänien, Bulgarien, der Ukraine, Vietnam, Indonesien und anderen Ländern erwartet.


 

Leitung:

Prof. Dr. Carsten Drebenstedt (Institut für Bergbau und Spezialtiefbau)

Ansprechpartner:

 

Dr. Günter Lippmann


Institut für Bergbau und Spezialtiefbau

Gustav-Zeuner-Straße 1a, 09599 Freiberg

Telefon +49 (0) 3731 39-2311
Guenter [dot] Lippmannatmabb [dot] tu-freiberg [dot] de



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FK 14: 4th Freiberger PhD-Conference Sustainability –
Your research – our world.

Informationen

FK 14: 4th Freiberger PhD-Conference Sustainability – Your research – our world.

  • Datum: 06.06.2019
  • Konferenzsprache: Englisch/Deutsch
  • Konferenzort: Neue Mensa

Beschreibung – zum Lesen bitte klicken

The outcome of our research can never be seen as being fully detached from our social surrounding. We invite you to actively participate in this year‘s PhD conference organised by the PhD council of the TU Bergakademie Freiberg together with the PhD councils of the universities in Dresden, Leipzig, Halle and Jena, which all are organised within the ‚Verbund Mitteldeutscher Promovierendenvertretungen‘ (VMPV), as a part of BHT Freiberg within the Forum of young Scientists. After an introduction to the topic by our keynote speaker, we plan talks of 15 minutes with additional 5 minutes for questions.

All PhD students are invited to give a talk on their research ideally including some thoughts about the role of social responsibility in their work. If possible, the talks should be related to the BHT topic ‚Sustainable Processes for Innovative Material Design‘. However, the talks are not only limited to these areas – every topic is welcome. The conference language will be English in general. However, if someone prefers to hold her or his talk in German, this is also allowed.

There is also an opportunity to contribute posters, which can be discussed within the coffee breaks. Please register with a title and an abstract of your presentation. At the end of each session, there will be a summarising discussion of the talks in the session which will be used to give feedback to the speakers. These will provide an opportunity for people from different fields to network and plan possible future collaborations.

We will finish the day with a BBQ so that you can further exchange your experiences with PhD candidates from different fields.

Abstract deadline: 30.04.2019
Send us your abstract to: infoatprorat [dot] tu-freiberg [dot] de


 

Programm:

Das Programm des FK 14 finden Sie hier.

Leitung:

ProRat der TU Bergakademie Freiberg und
Verbund mitteldeutscher Promovierendenvertretungen (VMPV)

Ansprechpartner:

 
 

  infoatprorat [dot] tu-freiberg [dot] de



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