Hochspannungsversuchslabor

Am 12. Dezember 2014 beendeten wir das Alumni-Jahr 2014 mit einem lauten Knall, indem wir das voll funktionstüchtige Hochspannungsversuchslabor in der Lessingstraße 45 besichtigten. Dieses wurde im Jahre 1954 unter Leitung von Prof. Joachim Wrana aufgebaut und 1964 in den heute noch für Experimentalvorlesungen genutzten Zustand umgewandelt. Durch das historische Ambiente wurde es tatsächlich eine kleine Zeitreise in die 1960er Jahre.

Zu der zweistündigen Demonstration erwarteten uns Ulrich Beckert, emeritierter Professor für Elektrotechnik, und Jens Birkner, technischer Mitarbeiter am Institut für Elektrotechnik. Beide brachten uns zum Beispiel die Wirkung eines Blitzableiters, Holz als schlechten Isolator, die Problematik von Gleitfunken, die Entstehung eines Lichtbogens und die Verdampfung eines Aluminiumdrahtes anschaulich näher. Mehr als 30 Alumni der TU Bergakademie Freiberg waren erschienen, um sich dieses besondere Ereignis nicht entgehen zu lassen. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass trotz der anstehenden Umbauarbeiten im Gebäude Lessingstraße 45 dieses einmalige Zeugnis der eigenen Hochschulgeschichte unbedingt bewahrt werden muss!

Den hochspannenden Abend ließen wir anschließend auf dem Freiberger Weihnachtsmarkt bei dem ein oder anderen Heißgetränk gemütlich ausklingen.

Einblick in das Hochspannungsversuchslabor der TU Bergakademie Freiberg.
Einblick in das Hochspannungsversuchslabor
Einblick in das Hochspannungsversuchslabor
Einblick in das Hochspannungsversuchslabor
Einblick in das Hochspannungsversuchslabor
Einblick in das Hochspannungsversuchslabor
Einblick in das Hochspannungsversuchslabor